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Cover von Darksun -- The Dark Side
Band: Darksun Homepage Darksun bei Facebook Metalnews nach 'Darksun' durchsuchenDarksun
Album:The Dark Side
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:FC Metal Recordings
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:28.09.07
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"Große Namen, kleines Album..."

Nach zwei ausschließlich in ihrer Muttersprache gehaltenen Veröffentlichungen bieten die Spanier DARKSUN mit „The Dark Side“ nun ihr erstes englischsprachiges Album an. Kann die Truppe damit auch außerhalb ihrer Heimat punkten?

Bereits „Invocation“, das Intro zu den insgesamt elf Songs, lässt erahnen, was dem Hörer auf „The Dark Side“ geboten wird: Ein Synthie-Orchester untemalt einen gesprochenen, spanischen Text – Die Meisten werden hier wohl kaum verstehen, worum es geht. Darauf hätte man bei einem sonst in Englisch verfassten Album verzichten können. Der Titeltrack feuert dann gleich Bombast-Kitsch aus allen Rohren, Keyboard-Streicher treffen auf Power Metal-konformes Riffing. Das ganze ist allerdings durchaus gut produziert. Ingo Cjavkoski, der sich bereits um den Sound von RAGE bemühte, hat den Spaniern hier eine durchweg druckvolles Klangewand geschneidert. Warum auf den bisherigen Platten von DARKSUN spanisch gesungen wurde wird deutlich, sobald Sänger Daniel González einsetzt: Der Mann kann zwar durchaus singen, jedoch wirkt seine stellenweise etwas holprige Aussprache teils unfreiwillig komisch. Technisch haben die Spanier definitiv so einiges auf dem Kasten, die Instrumentierung von Songs wie „A Hero Reborn“ oder „Slaves Of Fear“ brauch sich keinswegs hinter den Genre-Kollegen zu verstecken. Highlight des Albums ist der Song „Prisoners Of Fate“, bei dem sich RAGE-Frontmann Peavey Wagner als Gastsänger die Ehre gibt.
Leider wirkt „The Dark Side“ zu unausgegoren, um ein zufrieden stellendes Hörerlebnis zu bieten. Die sechs Spanier liefern auf ihrer neuen Scheibe gute Ansätze zuhauf, nur unglücklicherweise bleibt auch nach mehreren Durchläufen das Gefühl, man habe sich bei zu geringem Budget zu viel vorgenommen. Die Streicher beispielsweise passen bestens zum Gesamtbild, nur leider hört man ihnen viel zu deutlich an, dass sie aus der Konservendose stammen. So bekommt der Hörer bei den Songs zu sehr das Gefühl, anhand des Gebotenen erahnen zu können, wie gut „The Dark Side“ hätte sein können, jedoch leider nicht ist.

DARKSUN brüsten sich in den Punkten Gastmusiker und Produzenten mit diversen großen Namen, im Vergleich dazu ist „The Dark Side“ eine echte Enttäuschung. Klar, spielen können die sechs schon, aber leider ist das Songmaterial nur durchschnittlich und der Funke will einfach nicht überspringen, da die Platte zu gewollt wirkt. Nur für Fans.

Trackliste:
01. Invocation
02. The Dark Side
03. A Hero Reborn
04. Slaves Of Fear
05. Blood Brothers
06. Prisoners Of Fate
07. Echoes Of The Past
08. Elegy - Part I. Confrontation
09. Elegy - Part II. Light between the darkness
10. Elegy - Part III. Agony
11. Legend
Spielzeit: 00:43:29

Line-Up:
Daniel Gonzáles - Vocals
Tino Hevia - Guitar
David Figueiras - Guitar
Pedro Junaquera - Bass
Ana Fernández - Keyboards
Rafael Yugueros - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
08.11.2007 | 23:44
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