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Cover von Darzamat -- Semidevilish
Band: Darzamat Homepage  Metalnews nach 'Darzamat' durchsuchenDarzamat
Album:Semidevilish
Genre:Black/Death Metal
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:18.10.04
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"Die dunkle Macht sei mit Dir!"

Darzamat sind Polen und klingen nicht nach Vader. Und das ist auch gut so, denn Darzamat vermischen Death Metal, wie wir ihn von Morbid Angel her kennen, mit dem Charme von Covenant/The Kovenant zur grandiosen „Nexus Polaris“-Zeit. Hinzu kommt eine Frauenstimme in Alt, die von beschwörerischen Sprechpassagen bis hin zu sehr gefühlvollen und dunklen, sirenenartigen Melodien den Hörer in ihren Bann zieht, plus einem männlichen Krächzorgan, das den schwarzmetallischen Charakter der Musik noch zusätzlich unterstreicht und trotzdem einige röchelnde Grunzteile mit einbringt.

Das Intro kündigt bereits die dunkle Atmosphäre des Albums trefflich an – als würde eine Armee des Bösen zu einer großen Schlacht aufmarschieren.
Diese hypnotisierende Stimmung wird beim darauf folgenden „In Red Iris“, von dem ihr euch wahlweise einen Teaser des erstklassigen Videos oder eine komplette mp3 auf der Homepage der Band saugen könnt, weiterverfolgt.
Rockig-flockig mit einer schwarzen Attitüde geht es mit Song Nummer Zwei „Era Aggression“ weiter, der wesentlich schneller als sein Vorgänger agiert und trotzdem nichts von seiner dunklen Macht verliert. Hier beweist sich ein weiteres Mal Sängerin Nera, die von Midnightdate zu den Death-Blackern hinzustieß. Diese Frau ist ein absoluter Glücksgriff für die Band und mich würde es nicht wundern, wenn sie auch von anderen, wesentlich größeren Bands aus westlichen Ländereien Angebote bekommen sollte. Ich hab selten eine dermaßen böse, klare Stimme gehört, die auch noch solch eine Macht ausstrahlt! Der Nackenschauer wird gratis mitgeliefert. Die angeschriebenen Vergleiche zu „Nexus Polaris“ werden durch Nera auf ein komplett eigenständiges Niveau gehoben und werden mit neueren Morbid Angel-Riffs verfeinert.
Demzufolge verleihen nicht nur die Stimmen „Semidevilish“ den besonderen Charakter, sondern auch die Instrumentalisten treiben permanent nach vorn und lassen den Hörer an anderer Stelle in eine tiefe, dunkle Grotte fallen.
Soundmässig brennt auf dem Album eh nix an. Gitarren, Drum und Keybords sind perfekt arrangiert und ausgelotet. Ab und zu wird auch gern mit dem Stereoeffekt gearbeitet, der dem Konsumenten zusätzlich noch ein traumatisierendes Gefühl verschafft.

Richtige Anspieltipps gibt es von mir nicht, da das Album als eine Einheit zu genießen ist.
Der Blick nach Osten lohnt sich also. Auch wenn die osteuropäischen Bands immer noch gern belächelt werden - Darzamat werden die vorschnellen Urteiler eines Besseren belehren und machen mit ihrem vierten und, obwohl ich die anderen nicht kenne, sicher auch ausgereiftesten Album mehr als HELL-hörig.

P.S.: Die Band zockt auf dem diesjährigen Wave-Gotik-Treffen in Leipzig. Einen ersten Einblick auf die energiegeladene Show verschafft das auf der CD enthaltene Video zu „Era Aggression“, das auf dem superben Brutal Assault Open Air in Südtschechien gedreht wurde.

Trackliste:
01. Intro
02. In Red Iris
03. Era Aggression
04. Time Of Obscure Emotions
05. Fistful Of Ashes
06. Demise
07. Absence Of Light
08. The Darkest One
09. Dusk
10. From Beyond
11. In It's Cobweb
12. Era Aggression.mpg


Danny Jakesch [Trabi]
13.03.2005 | 01:45
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