.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Chthonic - Seediq Bale

Chthonic
Seediq Bale


Gothic Metal, Melodic Black Metal
4 von 7 Punkten
"Jung, asiatisch & nicht sonderlich originell"
CD Review: Eilera - Fusion

Eilera
Fusion


Folk, Gothic Metal
3.5 von 7 Punkten
"Von der Bettkante schubsen würd' ich sie jetzt nicht..."
CD Review: SilentRain - Wrong Way To Salvation

SilentRain
Wrong Way To Salvation


Gothic Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
5 von 7 Punkten
"Erinnerungen werden wach"
CD Review: Satariel - Hydra

Satariel
Hydra


Gothic Metal, Melodic Black Metal, Progressive
4 von 7 Punkten
"Atmosphärische Grenzüberschreitung"
CD Review: Tribulation - The Children Of The Night

Tribulation
The Children Of The Night


Black Metal, Death Metal, Gothic Metal
6 von 7 Punkten
"Wie zu erwarten ... mächtig und frisch!"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Das Scheit -- So Far From God... So Close To You
Band: Das Scheit Homepage Das Scheit bei Facebook Metalnews nach 'Das Scheit' durchsuchenDas Scheit
Album:So Far From God... So Close To You
Genre:Gothic Metal
Label:Twilight Zone Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:19.09.08
CD kaufen:'Das Scheit - So Far From God... So Close To You' bei amazon.de kaufen
Share:

"Lascher Durchschnitts-Gothic"

Hui, da scheinen Gothic-Fans ganz schön aufhorchen zu müssen. Um die letzte Platte "Superbitch" zu toppen, griff der Vierer von DAS SCHEIT ganz tief in die Trickkiste und servierte die ganze Bandbreite an Gothicklischees: von Blutflecken auf dem Cover über einen blasphemischen Albumtitel bis zu einem Konzept über die fünf Phasen der Trauer nach einem Beziehungsende. Und weil das noch nicht zu 50 Minuten gereicht hätte, hat man noch jeweils ein Cover von "Because The Night" und der Hiphop-Nummer (!) "No One" reingepackt. Endlich mal eine Band, bei der sich Provokation auch gegen die eigenen Fans richtet.

Aber alles halb so wild: "No One" ist ein recht guter Rocksong geworden und das BRUCE SPRINGSTEEN Cover rettet mehr oder weniger den Schlussteil des Albums. Bei den eigenen Nummern ist da aber deutlich weniger Grund zum aufatmen. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass man beim Schreiben von Gothic Rock relativ wenig falsch machen kann, ist es verwunderlich, wie "So Far From God... So Close To You" eine derart durchschnittliche Platte werden konnte. Die Gitarrenriffs machen kaum mehr, als die Streicher mit plumpen Power-Chords zu begleiten, catchige Melodien gibt es kaum, die wenigen stimmungsvollen Passagen hören sich schnell aus, und es ist kaum möglich, innerhalb der Songs von tatsächlichen Spannungsbögen zu sprechen. Wäre nicht das ab und zu angenehm groovende - aber etwas lasch abgemischte - Schlagzeug, würde sich die ganze Platte endlos wie Kaugummi ziehen. Und wenn man dann mal, wie in "Someone Will Listen" eine recht stimmungsvolle Passage basteln konnte, ließ man es sich auch nicht nehmen, diese minutenlang in Endlosschleife auszudehnen. Da lob ich mir den Song "Come Undone", definitiv das Highlight der selbstgeschriebenen Nummern. Nicht nur dass es so etwas wie ein catchiges Lick mit wechselnden Akkordhintergründen gibt, der Spaß ist auch nach dreieinhalb Minuten vorbei und lädt zum nochmal hören ein. Ganz im Gegensatz zur Abschlussnummer "So Close To You", wo man nicht einfach nur drei Akkorde, sondern regelrecht drei Powerchordgriffe auf eine Spielzeit von sechseinhalb Minuten streckt. Irgendwo muss doch auch mal Schluss sein.

Im Endeffekt ist "So Far From God... So Close To You" eine wahnsinnig enttäuschende Gothplatte von einer Band, bei der ich eigentlich mehr erwartet hätte. Dreieinhalb gute Songs, davon zwei Coverversionen, ist einfach nichts, worauf man in der Metalwelt stolz sein kann. Da hätten einige der Bandmitglieder im Musik-Grundkurs mal etwas besser aufpassen sollen.

Trackliste:
01. Epilog
02. So Far From God
03. Come Undone
04. No One
05. Hollow
06. December Sky
07. Snow White Hell
08. Someone Will Listen
09. By The Way (I Think Of Suicide)
10. Sehnsucht
11. Because The Night
12. So Close To You
13. Prolog
Spielzeit: 00:49:08

Line-Up:
Clint - Gesang
Casey - Gitarre
Sascha - Gitarre, Bass, Keyboard
Linda - Schlagzeug
Frederik Pankalla [Fell]
23.09.2008 | 20:40
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin