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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Dawn Of Ashes - Genocide Chapters
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Cover von Dawn Of Ashes -- Genocide Chapters
Band: Dawn Of Ashes Homepage Dawn Of Ashes bei Facebook Metalnews nach 'Dawn Of Ashes' durchsuchenDawn Of Ashes
Album:Genocide Chapters
Genre:Ambient, Black Metal, Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:10.09.10
CD kaufen:'Dawn Of Ashes - Genocide Chapters' bei amazon.de kaufen
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"Nichts Halbes und vor allem nichts Ganzes"

Das neue Pferd im Metal-Blade-Stall hört auf den Namen DAWN OF ASHES und macht... ja, was macht es denn? So ganz kann man das eigentlich nicht zuordnen, erinnern DAWN OF ASHES doch an einen Bastard aus DIMMU BORGIR, HEAVEN SHALL BURN und THE ARCANE ORDER mit SLIPKNOT-Faktor und EBM-Anleihen. Klingt nach seltsamer Mischung? Ist es auch. Und genau das ist der Haken des neuen Albums „Genocide Chapters“.

Bereits der Opener „Conjuration...“ vereinigt alle Elemente der angesprochenen Bands. Groovende Hooklines, stampfende und keyboardlastige sowie schnellere und doublebasslastige Riffs vermengen sich zu einem Metalbrei. Brei ist hierbei nicht ganz das falsche Wort, klingt „Genocide Chapters“ leider durchweg so, als wäre es in einer Halle aufgenommen worden, wenngleich der Mix (fast schon zu) fett aus den Boxen wummert. Etwas weniger „Hall“ wäre beim Abmischen nicht verkehrt gewesen. Die Stimme von Sänger Kristof Bathory schwankt zwischen Black-Metal-lastigem Gekeife und dunklem Growlen (wobei es – man verzeihe die Ausrdurcksweise – leider so klingt, als wäre das Mikro beim Aufnehmen nicht vor, sonderm im Mund des Sängers gewesen, so matschig kommen die Vocals rüber). Beim weiteren Hören von „Genocide Chapters“ kommt Folgendes hinzu: Nichts. Durchschnittlich wabern die Songs mit den beschriebenen Elementen dahin, nur die Synthie-Spielereien nehmen zu (kommen aber nicht an die orchestralen Momente von DIMMU BORGIR oder BEHEMOTH heran). Bei „Carnal Consumnation In The Empty Space“ (!) meint man dann direkt bei HEAVEN SHALL BURN gelandet zu sein und es ist schon schlimm genug, dass diese sich mittlerweile selbst kopieren, da müssen DAWN O ASHES dies ja nicht auch noch. Leider muss auch einfach gesagt werden, dass DAWN OF ASHES nur durchschnittliche Musiker sind, die einfach keine mitreissenden Riffs zustande bringen. Hier und da kommen interessante Ansätze auf, aber alles in allem fehlt einfach das gewisse Quäntchen Eigenständigkeit. Und obendrauf hat „Genocide Chapters“ einfach keinen Zunder, etwas mehr Dampf hätte hier auch mehr Druck verursacht.

Bleibt nur zu sagen, dass die „Großen“ manchmal berechtigterweise ihren Status haben, so dass man sich lieber an DIMMU BORGIR oder HEAVEN SHALL BURN halten sollte. Wer nun aber auch jeden Klon aus diesen Genres im Regal stehen haben muss oder generell in düsteren Kaschemmen mit Schminke im Gesicht seinen Namen auf der Tanzfläche nachschaukelt, dem sei „Genocide Chapters“ wärmstens ans schwarze Herz gelegt.

Trackliste:
01. Conjuration of the Maskim's Black Blood
02. Nyarlathotep's Children of the Void
03. Seething the Flesh in the River of Phlegethon
04. Transformation within Fictional Mutation
05. The Ancient Draining Room
06. Reanimation of the Dark Ages
07. London's Anthem for the Pleasure of Mutilation
08. Sacrilegious Reflection
09. God-Like Demon
10. Carnal Consummation in the Empty Space
11. Epilogue-Beginning of the End
Spielzeit: 00:43:33

Line-Up:
Kristof Bathory - Horrid Screams/Keyboards
Volkar Kael - Guitar
Othuum - Bass
Bahemoth - Keyboards
Andy W. [trapjaw]
03.09.2010 | 01:50
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