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Cover von Daylight Dies -- A Frail Becoming
Band: Daylight Dies Homepage Daylight Dies bei Facebook Metalnews nach 'Daylight Dies' durchsuchenDaylight Dies
Album:A Frail Becoming
Genre:Doom Metal, Melodic Death Metal
Label:Candlelight Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:22.10.12
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"Vierter Anlauf"

Sie stammen aus North Carolina, die Herren von DAYLIGHT DIES und werfen uns ihr mittlerweile viertes Album „A Frail Becoming“ vor die Füße. Melodischer Doom/Death ist eigentlich eine fast ausschließlich schwedische Dominanz, möchte man meinen. Das schert diese Band allerdings kaum. Ein wenig alte KATATONIA, ein wenig SWALLOW THE SUN oder auch OCTOBER TIDE, schon bekommt der Leser in etwa einen Eindruck der präsentierten Musik.

Allerdings machen DAYLIGHT DIES ihre Sache mehr als ordentlich. Der Begriff melodisch wird verinnerlicht, was den Songs neben der nötigen Härte eben auch die gewisse Feinfühligkeit verleiht. Gerade Songs wie „Sunset“ und allen voran „Dreaming Of Breathing“ verblüffen immer wieder mit erstaunlichen Varianten der melodischen Vielfalt, ohne dass die ganze Geschichte auch nur ansatzweise in den Kitschbereich abdriftet. Dagegen fällt mir der zunächst etwas sperrige Auftakt „Infidel“ etwas schwer. Es dauert eine Weile, bis sich die feinen Nuancen ihre Wege bis in den hintersten Winkel der im Gehirn für solche Eventualitäten vorgesehenen Orte bahnen. Vor allem ist es natürlich auch der klaren Stimme von Basser Egan O`Rourke zu verdanken, dass DAYLIGHT DIES diesmal insgesamt etwas gefälliger ins Ohr gehen, wurde sein Part doch deutlich erweitert. Was jedoch insgesamt deutlich positiv zu Buche steht, ist die gitarrenlastige Produktion, welche doch erheblichen Spielraum für die Sechs-Saiten-Fraktion zulässt. Ein ums andere Mal wird einem bewusst, wie schön eigentlich doch Gitarrensolos sein können. Wenn dann noch die gewisse Portion Schwermut wie eben in „Dreaming Of Breathing“ dazu kommt, dann passt der Anzug vorzüglich.

„A Frail Becoming“ ist ein manchmal unauffälliges, unaufdringliches Album. Selten, wie zu Beginn, mit Vollgas. Ebenso wenig werden altbekannte Doom Muster verwendet, man hält sich überwiegend irgendwo dazwischen im Mitteltempo auf. Eine Band, die bislang stets gute Arbeiten abgeliefert haben, enttäuschen auch mit diesem Longplayer nicht. Ein Album, das man immer mal wieder gern aus dem Schrank holen und guten Freunden anbieten kann. Den ganz großen Coup werden DAYLIGHT DIES vielleicht wieder nicht landen, zu gönnen wäre ihnen ein Aufstieg in die nächst höhere Liga allemal.

Trackliste:
01. Infidel
02. The Pale Approach
03. Sunset
04. Dreaming Of Breathing
05. A Final Vestige
06. Ghosting
07. Hold On To Nothing
08. Water's Edge
09. An Heir To Emptiness
Spielzeit: 00:48:50

Line-Up:
Nathan Ellis – Vocals
Charlie Shackelford – Guitar
Barre Gambling – Guitar
Egan O´Rouke – Bass, Vocals
Jesse Haff - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
06.11.2012 | 13:39
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