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Album:Evilution
Genre:Heavy Metal, US-Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:22.02.13
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"Viel Lärm um wenig"

Bei den amerikanischen Metallern DEADLANDS singt ein gewisser Brian O'Connor. Der ist in der Szene sicher kein Unbekannter, sang er doch mit den U.S. Metal-Veteranen VICIOUS RUMORS deren Album „Cyberchrist“ ein und ist seither Frontmann der internationalen Metaller CONSFEARACY. Offenbar hatte der Mann noch etwas Zeit übrig, weshalb DEADLANDS im vergangenen Jahr ihr Debüt „Evilution“ veröffentlichen konnten.

Mit ihrem Debüt liefern DEADLANDS unüberhörbar amerikanisch geprägten und modernen Metal ab und machen dabei so richtig auf dicke Hose. Schon im Opener „Pandemic Genocide“ wechseln sich Doublebass-Gewitter und Groove-Walze stetig ab und es wird schnell deutlich, dass auf „Evilution“ das Riff regiert. Dabei sind die Amis mit jeder Note bemüht, möglichst modern und heavy zu klingen und so paart sich auf diesem Album U.S. Metal in seiner härteren Spielart mit modernem Thrash Metal-Riffing, wie man es etwa von den von EXODUS-Frontmann Steve Souza angeführten TENET kennt. Nun ist das, was die Mannen hier abliefern, auf den ersten Blick vielleicht nicht sonderlich originell und auf den zweiten auch nicht, es ist aber auch nicht grundverkehrt. Von Juan Urteaga in dessen „Trident Studios“ abgemischt wartet „Evilution“ mit einem ultra-tighten Sägeblatt-Sound auf, der insbesondere die Leadgitarren bestens zur Geltung bringt. Und von denen gibt es bei DEADLANDS wahrlich haufenweise, was glücklicherweise alles auf schwindelerregend hohem technischen Niveau rangiert. Obendrein hat Frontmann Brian O'Connor, der ja bekanntermaßen auch schon bei VICIOUS RUMORS beschäftigt war, ein nachgerade kraftvolles Organ, was natürlich bestens zur muskulösen Instrumentierung passt. Hier endet es jedoch auch mit den Lobpreisungen. Klar, das mit der Wucht klappt auf „Evilution“ schon ziemlich gut, in Sachen Songwriting haben DEADLANDS allerdings noch einiges nachzuholen: Bei all dem musikalischen Macho-Gehabe laufen die Songs auf diesem Album dank praktisch nicht vorhandener Spannungskurve oftmals ins Leere bzw. verfehlen es, den Hörer in ihren Bann zu ziehen – ganz davon abgesehen, dass die tumben Klischees, mit denen die Truppe in ihren Texten um sich wirft, ein Grund zum Fremdschämen sind. Wer's nicht glaubt, der kann sich ja mal die U.S. Army-Hymne „Finals Solution“ anhören, deren Naivität auch von den Gastbeiträgen diverser MERCYFUL FATE- und KING DIAMOND-Gitarristen nicht aufgewogen werden kann. Alles ist hier aber natürlich nicht verkehrt und so zeigen z.B. das rockige „She's On Fire“ oder „Gone Wrong“, wozu DEADLANDS eigentlich in der Lage sind – die peinlichen Soundeffekte mal außen vor gelassen. Zum Abschluss gibt es dann noch ein Cover des allseits beliebten DIO-Klassikers „The Last In Line“, allerdings muss man auch hier zugeben, dass es davon schon bessere Versionen gegeben hat.

Mit Sänger Brian O'Connor sowie ihren hervorragenden instrumentalen Fähigkeiten bringen DEADLANDS eigentlich genau die richtigen Voraussetzungen für kraftvollen Metal amerikanischer Bauart mit. Auf „Evilution“ klappt das allerdings noch nicht so gut, denn anstatt sich auf ausgeklügeltes Songwriting zu konzentrieren, sind die Herren hier mehr darauf bedacht, möglichst „cool“ und „hart“ anzukommen und das wirkt nicht selten reichlich aufgesetzt. Schade.

Trackliste:
01. Pandemic Genocide
02. Deadlands
03. Ground And Pound
04. Final Solution
05. She's On Fire
06. Asphyxiate The Masses
07. Path We've Chosen
08. Gone Wrong
09. Legions Of The Damned
10. Shed My Skin
11. The Last In Line [DIO-Cover]
Spielzeit: 00:45:13

Line-Up:
Brian O'Connor - Vocals
Michael J. Gardner - Guitar
Kevin Rohr - Guitar
Steve Northam - Bass
Danny Sablan - Drums

Gastmusiker:

Michael Denner - Guitar
Hank Shermann - Guitar
Andy LaRocque - Guitar
Claudeous Creamer - Guitar
Mike Wead - Guitar
Glen Alvelais - Guitar
Steve Smyth - Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
24.08.2014 | 18:58
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