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Reviews von Deadsoul Tribe
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Cover von Deadsoul Tribe -- The Dead Word
Band: Deadsoul Tribe Homepage  Metalnews nach 'Deadsoul Tribe' durchsuchenDeadsoul Tribe
Album:The Dead Word
Genre:Prog-Metal, Progressive
Label:InsideOut
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:11.11.05
CD kaufen:'Deadsoul Tribe - The Dead Word' bei amazon.de kaufen
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"Tool für zwischendurch"

Yeah, TOOL sind zurück. Oh nein, dass sind ja DEAD SOUL TRIBE. Na ja, macht nichts, wenn Tool für ihre Alben so lange brauchen, reicht mir auch erstmal „The Dead Word“ als Appetithappen. Ex-PSYCHOTIC WALTZ Männeken Buddy Lackey (nun schimpft er sich Devon Graves) zeigt, wie man sich ganz einfach bei anderen Bands bedienen kann ohne diese zu kopieren (haben einige Bands ja wohl auch seinen psychotischen Walzer oft und gerne zitiert).
Auch wenn es fast eine Gotteslästerung darstellt, weine ich PSYCHOTIC WALTZ nicht unbedingt viele Tränen nach, wenn Graves weiterhin solche Hammeralben veröffentlicht, wie das mir vorliegende.

"The Dead Word" ist ein schönes progressives Versatzstück, mit klassischen vertrackten Rhythmen und anderen Absonderlichkeiten, mit glockenklarem Gesang und markerschütternden Schreien, mit harten Gitarrenläufen und sanften Licks, mit treibenden Drums und jazzigen Takten. Es ist alles drauf, was sich ein DEAD SOUL TRIBE-Jünger eben wünscht.

Was einem als geübter DEAD SOUL TRIBE -Hörer sofort auffällt ist der vermehrte Einsatz von Percussion-Elementen, die schon fast (Achtung!) „tribalartig“ hervorstechen. Manchmal erinnern die Tribal -Einlagen sogar an BJöRK! Im Ganzen betrachten sind die Jungs eh grooviger geworden. Endlich kann man auch seine Matte (wenn man eine hätte) zu der Musik schütteln (obwohl das bei Prog Metal/Rock fast immer ein schwieriges unterfangen ist).

Ein Rhythmus-Schmankerl der besonderen Art wird mit „Don’t You Ever Hurt“ zelebriert, bevor das fast schon poppige „Some Sane Advice“ das Album auflockert. Das bedrohlich wirkende „Let The Hammer Fall“ (kein Witz) reißt den Hörer wiederum in eine komplett andere Welt von Mastermind Devon.
Wie ich ja schon erwähnt habe, wippen die Songs von DEAD SOUL TRIBE um einiges besser auf der Tanzfläche mit als die Vorgänger-Scheiben. Ein fast schon Nu Metal-artiger Groove mischt sich auf einmal unter eine von Keyboards und Flöten geschwängerte Melodie und verleihen den einzelnen Songs einen modernen Biss (wobei man bitte beachten sollte, dass DEAD SOUL TRIBE unter keinen Umständen (niemals nie) mit Nu Metal zu vergleichen sind).

„The Dead Word“ ist ein gutes Scheibchen für Fans der Band, für Menschen die Prog Metal an sich eh mögen und die die Stimme von PSYCHOTIC WALTZ vermissen. Durch die groovenden Songstrukturen könnten auch Leute, die sonst nichts mit dieser Art von Musik anfangen können vielleicht etwas anfangen. Auch wenn Graves mit seinem Stamm noch ein paar Meter hinter TOOL stehen, kann man „The Dead Word“ als superbe Übergangsscheibe verwenden.


Trackliste:
1.Prelude: Time and pressure
2.A flight on an angels wing
3.To my beloved...
4.Don't you ever hurt?
5.Some sane advice
6.Let the hammer fall
7.Waiting in line
8.Someday
9.My dying wish
10.A fistful of bende nails
11.The long ride home


Lorenz von König [LvK]
08.11.2005 | 15:47
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