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Band: Death bei Facebook Metalnews nach 'Death' durchsuchenDeath
Album:Human
Genre:Death Metal, Progressive
Label:Roadrunner Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:22.10.91
CD kaufen:'Death - Human' bei amazon.de kaufen
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"Klassiker in Sachen progressiver Death Metal"

Als im Herbst 1991 das vierte Album von DEATH erscheint, steht die noch junge Death-Metal-Szene Kopf. Derartig vielfältig und sauber instrumentierte Gewaltorgien gibt es bisher schlicht und ergreifend nicht. Chuck hat seine Truppe erneut reformiert und sich die Top-Musiker Steve DiGiorgio [AUTOPSY, SADUS], Paul Masvidal und Sean Reinert [CYNIC] an Land gezogen. Mit derartig hochkarätigen Musikern im Gepäck gibt es zumindest auf technischer Ebene keinerlei Einschränkungen mehr. Man wählt erneut Scott Burns als Produzent und begibt sich in die Morrisound Studios in Florida.

Weihnachten 1991 liegt das fertige Album dann also endlich bei meinen Eltern unterm Weihnachtsbaum und ich ziehe mich – nach hektischem Öffnen des Päckchens – sofort zurück, um mir den musikalischen Gnadenschuss verpassen zu lassen. Und das ist es dann auch. Fast durchgängig getretene Doublebass, brutale Riffs und gereifte Vocals direkt aus der Tiefe der schwärzesten Hölle. Ausgeklügeltes Songwriting, das ich bis dato in dieser Vielschichtigkeit im harten Sektor noch nicht vernommen hatte, rundet das Ganze ab. Zu guter Letzt thront über allem die melodische Vielfalt eines begnadeten Gitarristen – Mr. Schuldiner –, der sich mal wieder selbst übertroffen hat. Es ist also alles gegeben, wonach es mich dürstet. Atmosphärische, treibende Kraft, Brutalität, nachvollziehbare Songstrukturen, Moshparts und düstere Grundstimmung. Des Weiteren wird mir von Lauf zu Lauf immer mehr klar, wie viel an Feinheiten es weiterhin zu entdecken gibt. Das Werk entfaltet sich in meinen Gehirnwindungen immer mehr und ich komme nicht umhin, dieses Wunderwerk in meine Alltime-Favourites aufzunehmen. Tatsächlich geht es nicht nur mir so: Songs wie „Suicide Machine“, „Together As One“, „Lack Of Comprehension“, ach, das komplette Album wird in meiner Bekanntschaft genauso wie in den rar gesäten Metal-Medien gefeiert, und es herrscht große Einigkeit, dass man den Release eines unsterblichen Meisterwerks erleben darf, welches das Genre für immer verändern würde.

„Human“ betrachte ich als großen Schritt für DEATH – größer als alle zuvor –, da hier erstmalig in der Diskografie die progressive Ausrichtung von Chucks Vision klar ausgearbeitet wird. Es lässt sich also im Nachhinein als musikalische Wende im Schaffen Schuldiners bezeichnen und markiert den Punkt, an dem er sich endgültig nicht mehr um genrespezifische Muster kümmert, sondern grenzenlos eigene Wege geht. Dieser Trend würde sich mit den folgenden Alben weiter fortsetzen. Dies allerdings war mir natürlich damals noch nicht klar.

Trackliste:
01. Flattening Of Emotions
02. Suicide Machine
03. Together As One
04. Secret Face
05. Lack Of Comprehension
06. See Through Dreams
07. Cosmic Sea
08. Vacant Planets
Spielzeit: 00:34:02

Line-Up:
Chuck Schuldiner – Vocals, Guitars
Paul Masvidal – Guitars
Steve DiGiorgio – Bass
Sean Reinert – Drums
Thomas Kleinertz [shub]
02.12.2008 | 12:44
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