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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Death -- Leprosy
Band: Death Homepage Death bei Facebook Metalnews nach 'Death' durchsuchenDeath
Album:Leprosy
Genre:Death Metal
Label:Combat / Under One Flag
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:16.11.88
CD kaufen:'Death - Leprosy' bei amazon.de kaufen
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Nachdem bereits das im Jahr 1987 erschienene Debüt „Scream Bloody Gore“ großen Anklang gefunden hatte, standen im Hause DEATH zunächst einmal wieder Besetzungswechsel ins Haus, ehe das Nachfolgewerk „Leprosy“ mit – von Evil Chuck einmal abgesehen – vollkommen umgekrempelter Mannschaft eingespielt wurde.

Dies ist sicherlich einer der Gründe, warum „Leprosy“ so anders klingt als sein Vorgänger, selbst wenn mit Rick Rozz an der zweiten Gitarre ein alter Bekannter aus Demotagen in die Band zurückgeholt wurde. Der Hauptgrund liegt aber in den Stücken selber, die von Chuck Schuldiner wiederum weitestgehend im Alleingang geschrieben wurden und mit denen sich erstmals zart abzuzeichnen beginnt, welche Richtung dem Kopf von DEATH vorschwebte. Die Riffs sind differenzierter und lassen die Thrash-Wurzeln der Band deutlicher zu Tage treten. Hinzu kommt, dass es im Vergleich zum Vorgänger „Scream Bloody Gore” auch ein paar mehr pro Song sind und außerdem mehr verschiedene Tempi zum Einsatz kommen – kurz gesagt, Chucks Wunsch nach abwechslungsreicherer Musik scheint auf DEATHs Zweitling erstmals durch die Brutalität des Old School Death Metal hindurch. Das gilt auch für einige der Gitarrensoli, die auf „Leprosy“ schon um einiges strukturierter daherkommen – so sie denn nicht von Rick Rozz gespielt werden, dessen zerstörerisch-chaotische Soli eindeutig in den Thrash der frühen 80er gehören, und die mit ihrer Attitüde zwar noch gut auf dieses Album passen, jedoch auch deutlich machen, weshalb sich die musikalischen Wege auf Dauer trennen mussten.

Doch auch wenn „Leprosy“ im Vergleich zu seinem Vorwerk ausgefeilter und abwechslungsreicher gestaltet ist und auch der Sound auf dem Album klarer ist, so darf man das Wort „technisch“ dennoch nur in Anführungszeichen verwenden. Auch der Schlagzeugstil von Bill Andrews ist grundlegend verschieden von dem eines Chris Reifert, der nach seinem Mitwirken an „Scream Bloody Gore“ mit den [übrigens auch von mir] kultisch verehrten AUTOPSY eine weniger musikalische, sondern vielmehr kranke und düstere Facette des Death Metal betonen sollte. All dies jedoch ändert nichts daran, dass DEATH mit „Leprosy“ vor allem eines geschaffen haben: einen weiteren Klassiker des frühen Death Metal, den logischen Schritt nach dem prägenden Debüt. Wozu sich DEATH mit den nachfolgenden Alben noch aufschwingen sollten, das lässt sich an „Leprosy“ vor allem im Rückblick ablesen. Doch ohne dieses Album wäre nicht nur der Werdegang eines der einflussreichsten Metal-Musiker unvollständig, sondern die Metal-Welt auch um zeitlose Death Metal-Kracher vom Schlage „Leprosy“, „Born Dead“, „Pull The Plug“ und „Open Casket“ ärmer.

Trackliste:
01. Leprosy
02. Born Dead
03. Forgotten Past
04. Left To Die
05. Pull The Plug
06. Open Casket
07. Primitive Ways
08. Choke On It
Spielzeit: 00:38:52

Line-Up:
Chuck Schuldiner - Gitarre, Gesang, Bass
Terry Butler - Bass
Rick Rozz - Gitarre
Bill Andrews - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
02.12.2008 | 21:09
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