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Album:Scream Bloody Gore
Genre:Death/Thrash Metal
Label:Under One Flag Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:01.06.87
CD kaufen:'Death - Scream Bloody Gore' bei amazon.de kaufen
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"Geburtsstunde des Todes"

Als Mitte der Achtziger das erste Mal der Name DEATH in Tapetrader-Kreisen kursierte, war noch nicht die Rede von technischen Kabinettstückchen, progressivem Touch und intelligent-sozialkritischen Lyrics. Man sprach von der bösesten und härtesten Band aller Zeiten. Eine Band, gegen die SLAYER wie ein paar Poser-Clowns wirkten; eine Band, die sogar härter war als POSSESSED und CELTIC FROST. Einschlägige Radioshows spielten ab und an Songs aus dem berüchtigten Demo „Reign Of Terror“, die erahnen ließen, welch abartig unmenschlicher Pickel Geräusch dem Hörer ins Gesicht gedrückt würde, hätte man erst ein ganzes Album dieser Lärmfetischisten in der Hand.

Dieser Traum erfüllte sich im Frühling 1987. Weil das Taschengeld schon für eine HOLY MOSES-Scheibe draufgegangen war, besorgte ich mir den heiligen Gral der Düsseldorf Death Thrasher [so nannten sich die wirklich coolen Kuttenträger rund um die ASSASSIN/DEATHROW-Connection in der NRW-Hauptstadt früher] halt als Kassetten-Kopie von ’nem Kumpel. Während das Vinyl unter der zerschundenen Nadel bedrohlich vor sich hinkratzte, betrachteten wir voller Andacht das Cover, das für uns damals den Inbegriff aller Evilness darstellte. Kurz zuvor hatten wir das Wort „Gore“ im Langenscheidts nachgeschlagen. Dann erklang das Intro von „Infernal Death“: vier Akkorde inklusive mächtig böser Halbtonschritte, ein Stampfbeat setzte ein, dann plötzlich drei Schreie aus der Hölle: diiiiiiiiiiiiiiiiiiie – diiiiiiiiiiiiiiieyiiiiiiiiii – diiiiiiiiiiiiiiiiiiiyeeeeeeeeeeeer. Danach brach die Hölle los und ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich mich glücklicher als je zuvor gefühlt habe, weil ich gerade im Begriff war, das brutalste Stück Musik aller Zeiten in meine Sammlung zu packen. Das hier konnte einfach kein Spießer jemals tolerieren. Das hier war die Kriegserklärung an Abend- und Morgenland! Kurze Zeit später erwachte ich aus dem Koma.

Hört man sich „Scream Bloody Gore“ streng analytisch an, fällt auf, dass DEATH tatsächlich schon auf dem Weg vom Thrash zu neuen Ufern waren, obwohl sie phasenweise wie KREATOR zu „Pleasure To Kill“-Zeiten wüteten. Zumindest im Gitarren-Bereich war hier vieles anders. Nach dem sehr thrashigen „Zombie Ritual“ folgt beispielsweise das von vielen Tempowechseln und – später würde man sagen – typischen Death Metal-Licks getragene „Denial Of Life“. Klar war man in Sachen Geschwindigkeit noch nicht über einen flotten Polka-Beat hinaus. Außerdem klang Schuldiner noch verdammt nach Jeff Becerra. Dennoch wurde genau hier der Grundstein für viele spätere Großtaten gelegt, die sich vom Thrash Metal-Einheitsbrei abspalten und fortan unter dem Zeichen des Todes firmieren sollten. Ein Pflichtkauf für jeden Anhänger der dunklen Seite der Macht.

Trackliste:
01. Infernal Death
02. Zombie Ritual
03. Denial Of Life
04. Sacrificial
05. Mutilation
06. Regurgitated Guts
07. Baptized In Blood
08. Torn To Pieces
09. Evil Dead
10. Scream Bloody Gore
Spielzeit: 00:44:04

Line-Up:
Chuck Schuldiner - Vocals, Giutar, Bass
Chris Reifert – Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
02.12.2008 | 21:14
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