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Album:The Sound Of Perseverance
Genre:Death Metal, Progressive
Label:Nuclear Blast
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:15.09.98
CD kaufen:'Death - The Sound Of Perseverance' bei amazon.de kaufen
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"Ein Vermächtnis"

Spätestens seit „Human“ hielt bei DEATH nicht nur der progressive Stil und der merkliche Einfluss des Power Metal Einzug, auch die Probleme der Band in Sachen Besetzung nahmen seit dem Stilwechsel mit jedem Album zu. Nach „Symbolic“ eigentlich schon halb aufgelöst, begann Chuck Schuldiner an seinem neuen Projekt CONTROL DENIED zu arbeiten und DEATH vorerst auf Eis zu legen. Es sollte aber dann doch noch ein Abschiedsalbum von DEATH geben: „The Sound Of Perseverance“.

Noch stärker als bei dem Vorgänger „Symbolic“ hört man nun die starken Einflüsse des Power Metal und die inzwischen im Vordergrund stehende progressive Attitüde der Band. Genauso wie das Logo hat man den Sound nochmals radikal entschlackt und entrümpelt. Von Death Metal lässt sich hier teils gar nicht mehr sprechen. Progressive Metal beschreibt die Musik wesentlich besser und umfassender. Man geht virtuos ans Werk und schreckt auch vor Akustikgitarren nicht zurück. Der harsche Gesang und die typischen Riffs sind noch immer klar vorhanden, werden aber in ein oft wahnwitziges Songgerüst eingebettet, das bis heute im [Death] Metal seinesgleichen sucht. Ein überlanger Song wie „Flesh And The Power It Holds“, das Instrumental „Voice Of The Soul“ oder das fest zum Album gehörende JUDAS PRIEST-Cover tragen einiges zu dem eigenständigen Charakter dieses Machwerks bei, besonders im Vergleich zum Rest der DEATH-Diskografie.

Chuck Schuldiner wollte das Kapitel DEATH nicht ohne einen Knall beenden und das ist ihm gelungen. Der Name der Platte hat sich bewahrheitet und „The Sound Of Perseverance“ ist, genauso wie alle DEATH-Alben, ein Death Metal-Klassiker geworden, braucht sich aber dazu auch vor keiner Prog Metal-Platte zu verstecken. Da sieht man über das etwas oberflächliche Nietzsche-Konzept gerne hinweg. Denn die Wiederkehr des Immergleichen wird es zumindest hier leider nicht geben. Das letzte Album ist so einzigartig wie die Band.

Trackliste:
01. Scavenger Of Human Sorrow
02. Bite The Pain
03. Spirit Crusher
04. Story To Tell
05. Flesh And The Power It Holds
06. Voice Of The Soul
07. To Forgive Is To Suffer
08. Moment Of Clarity
09. Painkiller
Spielzeit: 00:56:21

Line-Up:
Chuck Schuldiner – Vocals, Guitar
Shannon Hamm – Guitar
Scott Clendenin – Bass
Richard Christy – Drums
Nicolas Freund [Nicki]
02.12.2008 | 15:36
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