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Album:Death Is My Only Friend
Genre:Hardcore, Metalcore, Punkrock, Thrash Metal
Label:I Scream Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:09.10.09
CD kaufen:'Death By Stereo - Death Is My Only Friend' bei amazon.de kaufen
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"Tod und Vielfalt sind mein Freund"

O.C., Californias DEATH BY STEREO sind wieder da. Melodischer als jemals zuvor. Aber gleichzeitig auch mit noch mehr Metaleinflüssen.

„Death Is My Only Friend“ [traditionell mit „Tod“ im Titel, wie bei allen bisherigen Platten] beginnt bei „Opening Destruction“ mit einem satten Metalriff, bevor kurz der Hardcore-Punk nachsetzt und schließlich ein gefälliger Refrain einlocht.
Überhaupt scheinen sich die Herren aus Orange County diesmal nicht entscheiden zu wollen, ob sie lieber Hardcore mit MeloDeath-Anteilen oder eher melodischen Punkrock mit Charts-Ambitionen spielen möchten, was zwar eine gewisse Flexibilität im Songwriting offenbart, andererseits aber für gehöriges Durcheinander sorgt.
Dabei machen DBS eigentlich nichts falsch: fetter Sound, griffige Hooks, die Refrains sitzen nach dem ersten Hören, die Gitarren können shredden, Metal-mäßig solieren oder stoisch hardcorepunkrocken und mit Efrem Schulz hat man einen Frontmann von Format, der mit markantem Geschrei und Harmoniegesang gleichermaßen für Wiedererkennungswert sorgt [nachzuhören z.B. bei „The Ballad Of Sid Dynamite"].
Das hymnisch-mitreissende „I Sing For You“ ist ebenfalls ein Paradebeispiel für o.g. Sound-Dilemma: einerseits klingt man wie die Chartstürmer von BILLY TALENT, andererseits braten die Metal-Breitseiten dazu.Trotzdem schaffen es DBS binnen kurzem, den Hörer zum Mitschreien/-hüpfen zu animieren und setzen noch feiste Chöre und 'n astreines Metalsolo obendrauf.
Das melancholisch rockende „The Last Song" wildert gleichsam in Metal- und Emo-Gefilden, lässt AFI ebenso wie BULLET FOR MY VALENTINE anklingen, „Bread For The Dead" versucht sich an der Quadratur des Kreises mit thrashigem HATEBREED-Wüten, "Whohohooo"-Chören und 80er-Cockrock-Solo, was erstaunlicherweise schadlos gelingt.
Mit der Wiederveröffentlichung von "Forever And A Day" [von "Death For Life"] als schnulzige Piano-Akustik-Weltschmerz-Ballade hat man sich eher keinen Gefallen getan, wenngleich man auch hier den Cali-Punks ihr Schielen auf die alternativen Charts irgendwie nicht recht verdenken kann...
"Wake The Dead", "I Got Your Back" und "We Sing Today For A Better Tomorrow" sind durch die Bank flotte Punkrocker mit Metalcore-Attitüde und melodischen Hardrock-Hooks, genauso wie "Welcome To The Party" nichts anderes als Thrash Metal in schönster ANNIHILATOR-Manier darstellt, bevor ganz selbstverständlich der Harmonypart einsetzt.
"Fear Of A Brown Planet" [PUBLIC ENEMY, anyone?] ist dagegen ein fieser Batzen Old School-Hardcore, der - ähnlich dem folgenden Thrasher "For All My Friends" - mit ANTHRAX-"Be All, End All"-Zitat, wohl nochmal demonstrieren soll, wo man herkommt.

Mit "Death Is My Only Friend" setzen sich DBS gekonnt und gewollt zwischen sämtliche Stühle, zeigen Kritikern grinsend den Stinkefinger und bitten Fans zum Tanz...

Trackliste:
01. Opening Destruction
02. The Ballad Of Sid Dynamite
03. I Sing For You
04. The Last Song
05. Bread For The Dead
06. Dead To Me
07. Forever And A Day
08. Wake The Dead
09. I Got Your Back
10. Who Should Die? You Should Die
11. We Sing Today For A Better Tomorrow
12. D.B.S.F.U.
13. Welcome To The Party
14. Fear Of A Brown Planet
15. For All My Friends [The Unity Song]
Spielzeit: 00:50:13

Line-Up:
Efrem Schulz - Vocals -
Dan Palmer - Guitar -
James Patrick „The Kid“ Gericke - Guitar
Jeff „JJ“ Clarke - Bass
Chris „Rookie“ Dalley - Drums
Dirk Konz [dkay]
07.12.2009 | 22:02
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