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Reviews von Death Wolf
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Cover von Death Wolf -- Death Wolf
Band: Death Wolf Homepage  Metalnews nach 'Death Wolf' durchsuchenDeath Wolf
Album:Death Wolf
Genre:Doom Metal, Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Regain Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:27.05.11
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"Die mit dem Wolf grooven!"

Es ist ja nun doch leider so, dass man durch gewisse Namen erst einmal vorgeprägte Erwartungshaltungen an den Tag legt. So denken viele, die von einem neuen Projekt mit Stian Thoresen [DIMMU BORGIR] hören, dass es sich sicher um Black Metal oder zumindest ein Derivat desgleichen drehen wird. Wer dann das CHROME DIVISION Debüt hörte, wurde eines Besseren belehrt. Aber das ist eine Ausnahme, denn wer von einem Projekt mit Kristian Eivind Espedal [GAAHLSKAGG] hört, kann sich sicher sein, dass es nun endgültig Black Metal wird, auch wenn mal etwas Industrial eingebaut wird. Richtig? Falsch, denn WARDRUNA haut einem die blanke Puristen-Folk-Keule derart in die Augen, dass man nur noch Wölfe sieht. Auch Herr Morgan Steinmeyer, seinerseits bekannt als Saitenmeister bei MARDUK geht seine eigenen Wege und auch er ist unberechenbarer, als man zuweilen annehmen könnte.

Die heutigen DEATH WOLF gibt es bereits seit 2000 unter dem Namen DEVILS WHOREHOUSE, welcher für treibenden Heavy Metal/ Horrorpunk steht und ursprünglich als MISFITS Cover-Truppe umhergeisterte. Was nun mit dem neu-namentlich selbst-betiteltem Album „Death Wolf“ vorgelegt wird, kann nur als wunderbar schmetterndes Thrash Metal-Brett, an feinstem Death-Püree beschrieben werden. Wenngleich die ersten Sekunden von „Circle Of Abomination“ noch in Black Metal ausarten könnten, ist es spätestens mit Gesangseinsatz vorbei und man ist sich gewahr, dass dieses Album “[...]nur denjenigen zu empfehlen [ist], die "-core"-Genres mögen, denn dieser nervige Gesang ist durch keine noch so instrumental-interessante Leistung ausblendbar“ [vgl. Vampster.com].

Ja, so ist das, wenn man in einem Zeitalter aufgewachsen ist, in dem Thrash- und Heavy Metal in keiner Bar und keinem Rock-Schuppen mehr gespielt wurden. Aber ohne maliziöse Gedanken an den Tag zu legen, DEATH WOLF spielen sich ab der ersten Tonfolge mitten ins Herz des offen-geistigen Metallers. Melodisch tiefgehende Riffs mit Schwung und Kraft treffen auf druckvoll-treibende Schlagzeugarbeit und rhythmisch untermauernde Basslinien. Das alles umschmiegt von herausragend rauem und energiegeladenem Gesang, welcher in den richtigen Momenten auch klar und ruhig agieren kann und somit den satten Groove der Songs geschmeidig emporhebt. Die zwölf Titel der Platte schaffen es, eine ausgewogene Harmonie zwischen sauberem Trash und energisch fließendem Doom zu finden, ohne in die ein oder andere Richtung zu stark abzudriften. Dabei erinnern sie zeitweise an die Deutschen DOOMSHINE, schwingen auch mal die Rock 'n' Roll-DANZIG-Keule, bleiben aber eigenständig genug, um ihre persönliche, düstere Nische zu finden. „Death Wolf“ versprüht einen ganz eigenen Charme, der tief unter die Haut geht, eher dunkel-nordische Gemütsstimmungen verfolgt, dabei aber paradoxer Weise so frisch wirkt, dass man direkt gute Laune bekommt. Zudem kann man spätestens nach zweimaligen Hören die Hälfte der Songs mitpfeifen, freut sich schon auf den dezenten Tempo-Ausbruch bei "Black Mark", ohne dass dies später an Spannung verliert.

Es ist zu erwarten, dass geneigte Hörer diese Platte mehrmalig und dann vermutlich für eine lange Zeit in ihrem Abspielgerät rotieren lassen und ich bin sogar geneigt, dieser Scheibe eine gewisse Klassiker-Zukunft zu propagieren. Auch wenn die „Werbung“ mit Morgan den AHA!-Effekt ausgelöst hat, tat die Musik allein ihr übriges, denn bei derart mitreißenden Songs wie „The Other Hell“, „Wolfs Pallid Sister“, „Morning Czar Shineth“ und dem sechs-Minuten-Epos „Coming Forth By Night“, bleiben DEATH WOLF sicher keine Randerscheinung. Wie ein aufmunternder Sommercocktail bei Nacht!

Trackliste:
1. Circle Of Abomination
2. Weaving Death
3. The Other Hell
4. Morning Czar Shineth
5. Ironwood
6. Sword And Flame
7. Wolfs Pallid Sister
8. Ramsvart
9. Unto Dying Eyes
10. Black Mark
11. Coming Forth By Night
12. Dawn Of Flesh
Spielzeit: 00:44:27

Line-Up:
Maelstrom - Gesang
Morgan - Bass
Hrafn - Schlagzeug
Makko - Gitarre
Tobias Naumann [Necrologue]
24.05.2011 | 15:49
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