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Cover von Deathlike Silence -- Saturday Night Evil
Band: Deathlike Silence Homepage Deathlike Silence bei Facebook Metalnews nach 'Deathlike Silence' durchsuchenDeathlike Silence
Album:Saturday Night Evil
Genre:Gothic Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:06.03.09
CD kaufen:'Deathlike Silence - Saturday Night Evil' bei amazon.de kaufen
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"Originell wie Erbseneintopf"

Beginnen wir dieses Review doch mal mit einem kleinen Quiz: aus welchem Land könnte eine Band, die sich DEATHLIKE SILENCE nennt und die melancholischen Gothic Rock spielt, wohl stammen? Finnland? Naja, das ist ja keine sonderlich originelle Antwort ... nichtsdestotrotz stimmt sie aber. Zwei Jahre nach ihrem Debüt „Vigor Mortis“ veröffentlicht die Truppe um Sängerin Ms Maya den Nachfolger „Saturday Night Evil“.

Abgesehen von ihrem Bandnamen [den sie dem Film „Dracula“ entlehnt haben] merkt man der Formation sowohl beim Blick aufs Cover der neuen CD, als auch in puncto Sound an, dass sie eine Schwäche für klassische Horrorfilme zu haben scheinen. So kommt einem gelegentlich der Horror Metal von THE VISION BLEAK in den Sinn, wenn man sich die Songs von „Saturday Night Evil“ zu Gemüte führt. Hauptsächlich erinnern die Riffs und die Grundstimmung aber an HIM und THE 69 EYES, abgesehen davon, dass DEATHLIKE SILENCE – wie bereits erwähnt – eine Dame am Mikro stehen haben. Im Gegensatz zu den meisten Sängerinnen in diesem Genre, die elfengleich daher trällern, singt Ms Maya mit deutlich tieferer und powergeladenerer Stimme, die allerdings äußerst gewöhnungsbedürftig ist. Dazu muss man leider auch recht schnell feststellen, dass die meisten Kompositionen so originell und ausgeklügelt sind, wie Erbseneintopf. Das hat man alles schon zig mal gehört und so langweilt es irgendwann einfach nur noch. Nach mehreren Durchläufen schaffen es eigentlich nur zwei Songs, irgendwie aufzufallen: „Who’s Gonna Bury Me“ ist eine mit kraftvollen Gitarren und schönen Pianospielereien versehene Halbballade, die wahrlich zu gefallen weiß, wohingegen die Coverversion des MIKE OLDFIELD-Klassikers „Moonlight Shadow“ eine einzige Farce ist. Vor allen Dingen zu Beginn des Songs schafft es Ms Maya, sich wie eine Mischung aus der in die Jahre gekommenen MARIANNE FAITHFUL und Kermit, dem Frosch anzuhören und führt den Song somit ins Absurde.

Dass man mit melancholischem Gothic Rock [speziell in Finnland] durchaus kommerzielle Erfolge feiern kann, hat man innerhalb des letzten Jahrzehnts mehrmals gesehen. Ob eine – mit Verlaub – mittelmäßig begabte Kapelle, wie DEATHLIKE SILENCE, daraus Kapital schlagen kann, darf jedoch arg bezweifelt werden. In einem Dickicht von so vielen Bands, die alle recht ähnlich klingen, bedarf es schon etwas mehr als einiger durchschnittlicher Songs und einer auf die Dauer recht enervierenden Stimme der Sängerin, um im größeren Rahmen aufzufallen.

Trackliste:
01. Trapped In The Night
02. And You Cry
03. Who's Gonna Bury Me
04. Dagon
05. Till Death Tears Apart
06. Troops Of Armageddon
07. Shadows Fall
08. The Headsman
09. They'll Eat Us
10. Moonlight Shadow
11. Burning Flesh
Spielzeit: 00:44:28

Line-Up:
Mr Catafalque - Guitar
Mr Cerbeross - Guitar
Ms Maya - Vocals
Mr Ward - Bass
Mr Thomas Lethargy - Keys
Mr Gehenna - Drums
Timo Beisel [kaamos]
18.03.2009 | 21:33
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