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Cover von Debauchery --  Kings Of Carnage
Band: Debauchery Homepage Debauchery bei Facebook Metalnews nach 'Debauchery' durchsuchenDebauchery
Album: Kings Of Carnage
Genre:Death Metal, Hard Rock
Label:Massacre Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:02.08.13
CD kaufen:'Debauchery -  Kings Of Carnage' bei amazon.de kaufen
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"Ein Blutgott bleibt auf Kurs"

Man kann es gar nicht oft genug betonen: Schwaben können - mit Ausnahme von Hochdeutsch! - eigentlich alles. Das gilt natürlich ebenfalls für Thomas „Blood God“ Gurrath und seine Ein-Mann-Armee von DEBAUCHERY, die mit „Kings Of Carnage“ mittlerweile ihr achtes Full-Length-Album in den Läden stehen hat.

Die Geschichte von 2010 mit dem erzwungenen Ausscheiden Gurraths aus dem deutschen Schuldienst, seine Vorliebe für australischen Riffrock [nachzuhören bei seinen Sidekicks BIG BALL und BLOOD GOD] und groovigen Death Metal Marke SIX FEET UNDER [nachzuhören auf der bisherigen DEBAUCHERY-Diskografie] darf man getrost als bestens bekannt voraussetzen und bereits nach der Hälfte der Tracks von „Kings Of Carnage“ [etwas überrascht] feststellen, dass der „Blood God“ es hierauf tatsächlich geschafft hat, das vielleicht nicht „reifste“, aber doch ausgewogenste Opus seiner Karriere vorzulegen.
Die vertraute Mischung aus AC/DC und SIX FEET UNDER, also klassisch-klischeehaftem Drei-Akkorde-Hardrock bzw. -Todesblei kommt anno 2013 nämlich als gelungen homogener Hackepeter daher, der durchaus Spaß machen kann. Vorausgesetzt natürlich, man ist bereit, sich dem seit 2003 stoisch bzw. konsequent verfolgten DEBAUCHERY-Konzept bzw. -Erfolgsrezept zu unterwerfen, inklusive ausgedehnter [Kunst-]Blutbäder, Bitches, Kriegsprosa, Tod, „Warhammer“-Ästhetik, reichlich Doppelbasstrommeln, möglichst plakativer/platter/provokativer Texte, Chris Barnes-Gedächtnis-Growling, simpel-satten Australo-Riffings, etwas Selbstironie/Augenzwinkern und möglichst vielen Platitüden, Zitaten und Phrasen aus dem Bollo-Death Metal-Kanon.
Das ist indes nicht unbedingt despektierlich zu verstehen, denn die Mischung macht's und offenbar funktioniert sie vortrefflich, denn wer DEBAUCHERY schon live gesehen hat, der kann zweifellos bestätigen, dass ihre Fans sie nicht zuletzt ob genau dieser Qualitäten lieben.
Namentlich bekommt man mit „Coming Of The Dragons“ ein richtig schönes Pathos-Gitarren-Intro, zwischen „Demonslayer“ und „The Last Crusade“ o.g. Mixtur, mit „Victory Awaits“ sogar schicken Heavy/Power/True Metal mit Gurgelgesang und zwischendurch reichlich Selbstzitat und -beweihräucherung [„Blood Good Kills“, „Debauchery Motherfuckin' Family“].
Allerdings hat der DEBAUCHERY-Mainman mit dem possierlichen Pseudonym irgendwie auch das Recht, sich selbst abzufeiern, denn schließlich zieht der Mann sein Ding ähnlich [belächelt bzw. verehrt] durch, wie sein hanseatisches Alter Ego, namentlich „Rock'n'Rolf“ Kasparek, mit RUNNING WILD.

Hater und Schlachtplattenverächter, die schon die ersten sieben Alben, geschweige denn die Gurrath'schen Solo-Eskapaden nicht mit der Kneifzange anzufassen bereit waren, lassen hübsch die Finger von „Kings Of Carnage“, DEBAUCHERY-Fans dagegen bekommen hiermit genau das, was sie verdienen und wollen, wie auf sämtlichen Alben zuvor.

Trackliste:
01. Coming Of The Dragons
02. Demonslayer
03. Let There Be Blood
04. Killerbeast
05. Kings Of Carnage
06. Man In Blood
07. Blood God Kills
08. Victory Awaits
09. Murder Squad
10. The Last Crusade
11. Debauchery Motherfuckin' Family
Spielzeit: 00:46:16

Line-Up:
Thomas „The Man In Blood, One Of the Blood Gods Of The Dark Breed Legions“ Gurrath - Vocals, Guitars

Guest/Session:

"Warmaster" Dennis Ward - Bass
Marcel "The Wargrinder“ - Drums, Guitar Solos auf 1, 8, 9





 





Dirk Konz [dkay]
06.11.2013 | 22:19
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