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Debauchery
Rage Of The Bloodbeast
Death Metal
5 von 7 Punkten
"Allzu lang gibt es DEBAUCHERY zwar noch nicht, aber einen Namen haben sich die vier Jungs ... [mehr]"
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Debauchery @ K17, Berlin
07.04.12
07.04.12
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"Spinnennetz oder Skorpionstachel"
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"Angus Corpse" | ||||||||||||||||||
| Operation gelungen, Patient tot. Was bei anderen Bands wie ein Statement zur eigenen Einäscherung klingt, kann im Falle DEBAUCHERYs als Gütesiegel verstanden werden. Der Patient ist in diesem Falle das musikalische Fundament aller AC/DC-Titel. Anders als die vermeintlichen Vorbilder SIX FEET UNDER grooven DEBAUCHERY sich ihre eigenen Känguru-Rocker zusammen, veredeln sie mit genialer Lead-Gitarrenarbeit, einem Gewaltsound wie er im Buche steht und den immer noch besten Vocals der gesamten deutschen Szene. „Back In Blood“ zeigt schon im Titel, dass die 2007’er Reise des süddeutschen Blutbombers an der Tankstelle der Young-Brüder unterbrochen wurde. Und so stampft man sich durch Hymnen wie den Opener „Lords Of Battle“, den auf dem mittlerweile bekannten „Blood For The Bloodgod/Kill, Maim, Burn“ - Schema aufbauenden Titelsong, das „TNT“-mäßig groovende „Butcher Of Bitches“ oder das geniale „Death Metal Maniac“, ohne die am Straßenrand stehenden Szenepolizisten zu beachten. Letztere rümpfen natürlich in einem fort die Nase ob der Verwendung gängiger Songstrukturen, zu großer Eingängigkeit, der Vermarktung auf dem „Poser Metal“-Label AFM, fehlender Innovation und so weiter. Ich persönlich mag die Scheibe sehr gerne. Zum Autofahren gibt’s momentan keinen besseren Soundtrack und außerdem sind allein schon die genialen Soli der Gitarreros Simon und Joshi jeden Cent wert, den dieses Album kostet. Vergleichbares wird man vom guten Angus niemals zu hören bekommen. Dennoch muss ich der Lästerfraktion erstmalig ein klein wenig entgegenkommen, denn durch die permanente Midtempo/Rock ’n Roll – Ausrichtung des Materials bleibt die Abwechslung auf der Strecke (davon ausgenommen bleibt der coole Doublebass-Schlager „Manhunting“). Daher gibt’s im Vergleich zum Überwerk „Torture Pit“ leichten Abzug in der B-Note. Dem Album liegt eine Bonus-CD mit Coverversionen bei, die uns die Plattenfirma allerdings aus Geiz und Charakterverfall nicht gönnen will. Zumindest das GENESIS-Cover „I Can’t Dance“ ist aber schon mal ein heißes Stückchen Grillfleisch geworden. | ||||||||||||||||||
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