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Cover von Debauchery -- Back In Blood
Band: Debauchery Homepage  Metalnews nach 'Debauchery' durchsuchenDebauchery
Album:Back In Blood
Genre:Death Metal
Label:AFM Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.03.07
CD kaufen:'Debauchery - Back In Blood' bei amazon.de kaufen
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"Angus Corpse"

Operation gelungen, Patient tot. Was bei anderen Bands wie ein Statement zur eigenen Einäscherung klingt, kann im Falle DEBAUCHERYs als Gütesiegel verstanden werden. Der Patient ist in diesem Falle das musikalische Fundament aller AC/DC-Titel. Anders als die vermeintlichen Vorbilder SIX FEET UNDER grooven DEBAUCHERY sich ihre eigenen Känguru-Rocker zusammen, veredeln sie mit genialer Lead-Gitarrenarbeit, einem Gewaltsound wie er im Buche steht und den immer noch besten Vocals der gesamten deutschen Szene.

„Back In Blood“ zeigt schon im Titel, dass die 2007’er Reise des süddeutschen Blutbombers an der Tankstelle der Young-Brüder unterbrochen wurde. Und so stampft man sich durch Hymnen wie den Opener „Lords Of Battle“, den auf dem mittlerweile bekannten „Blood For The Bloodgod/Kill, Maim, Burn“ - Schema aufbauenden Titelsong, das „TNT“-mäßig groovende „Butcher Of Bitches“ oder das geniale „Death Metal Maniac“, ohne die am Straßenrand stehenden Szenepolizisten zu beachten. Letztere rümpfen natürlich in einem fort die Nase ob der Verwendung gängiger Songstrukturen, zu großer Eingängigkeit, der Vermarktung auf dem „Poser Metal“-Label AFM, fehlender Innovation und so weiter.

Ich persönlich mag die Scheibe sehr gerne. Zum Autofahren gibt’s momentan keinen besseren Soundtrack und außerdem sind allein schon die genialen Soli der Gitarreros Simon und Joshi jeden Cent wert, den dieses Album kostet. Vergleichbares wird man vom guten Angus niemals zu hören bekommen. Dennoch muss ich der Lästerfraktion erstmalig ein klein wenig entgegenkommen, denn durch die permanente Midtempo/Rock ’n Roll – Ausrichtung des Materials bleibt die Abwechslung auf der Strecke (davon ausgenommen bleibt der coole Doublebass-Schlager „Manhunting“). Daher gibt’s im Vergleich zum Überwerk „Torture Pit“ leichten Abzug in der B-Note.

Dem Album liegt eine Bonus-CD mit Coverversionen bei, die uns die Plattenfirma allerdings aus Geiz und Charakterverfall nicht gönnen will. Zumindest das GENESIS-Cover „I Can’t Dance“ ist aber schon mal ein heißes Stückchen Grillfleisch geworden.

Trackliste:
01. Lords Of Battle
02. Baptise This World In Blood
03. Praise The Blood God
04. Back In Blood
05. Masters Of The Killing Art
06. Butcher Of Bitches
07. Death Metal Maniac
08. Manhunting
09. Alcohol Fueled Brutality
10. True To The Skull Throne (And Bound To Kill)
11. Storm Of Iron

Bonus CD:

01. I Can't Dance (GENESIS Cover)
02. Weisses Fleisch (RAMMSTEIN Cover)
03. 8 Days A Week (BEATLES Cover)
04. Heavy Duty (JUDAS PRIEST Cover)
05. Kings Of Metal (MANOWAR Cover)
06. You Got Me Rocking (ROLLING STONES Cover)
07. War Is Coming / Chill Out Version (SIX FEET UNDER Cover)


Marcus Italiani [Mattaru]
17.03.2007 | 11:55
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