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Album:Crush, Kill And Burn
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal, Grindcore
Label:Deitydown Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.05.10
CD kaufen:'Debt Of Nature - Crush, Kill And Burn' bei amazon.de kaufen
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"Der Rhein ist explodiert!"

„Himmel, der Rhein ist explodiert!“ war das Erste, was ich dachte, als sich zum ersten Mal DEBT OF NATUREs neustes Machwerk in meinem Player drehte. Als ich aber zum Fenster eilte, konnte ich beruhigt feststellen, dass dieser nach wie vor ruhig in seinem Bett lag. Es handelte sich jedoch um den Opener "Masturbator Generator“, welcher einem - nach einem netten Intro - ganz hinterhältig vor die Omme knallt. Rotziger Death/Thrash mit einer Prise Crust breiten sich aus und versetzen einen irgendwie sofort zurück in die frühen Neunziger. Roh und dennoch supermassiv abgemischt. Kein Wunder, denn man zog Altmeister Andy Classen für den Mix ins Boot und nahm das Pflichtenheft zur neuen Platte direkt als Arbeitstitel: "Crush, Kill And Burn“.

Nicht allein der Sound macht die Musik. Auch die Qualität der Songs macht schnell auf sich aufmerksam. Fast jede Nummer weist ein variables Geschwindigkeitsspektrum von Blast, Midtempo und groovigem Moshgemetzel auf. "Insalata Tarantula“, eine über sechs Minuten lange Sozialkritik, ist hierfür bestes Beispiel und avanciert sicher schnell zur Bandhymne. Mit "Eisenfresser“ gibt’s auch eine Huldigung an die deutsche Sprache und man sinniert über die Verblendung des Fortschritts. Zunächst sehr doomig, dann aber schnellt die Tachonadel nach rechts, um es sich dort gemütlich zu machen.

Wer DEBT OF NATURE bereits etwas länger kennt, weiß, dass sich die Düsseldorfer weibliche Verstärkung ans Mikro gezogen haben. Masae, die vormals für die Ruhrpottrumpler EXECRATE und die Deather SABIENDAS die Stimmbänder schwang, hat nun scheinbar ihre Bestimmung gefunden und blüht an der Seite von Ursänger Marc so richtig auf. Die kleine Asiatin kann mit ihrem Organ der HOLY MOSES Sabina und [Ex-]SINISTER Rachel ganz schön das Pipi in die Augen treiben. Besonders schön zur Geltung kommt diese Gesangskombination bei der Groovewalze „Caterpillar Walk“. Für mich einer der unbedingten Anspielhits.

Beim Riffing haben Größen wie NAPALM DEATH, BRUTAL TRUTH und die älteren MORBID ANGEL Pate gestanden. Aus diesen Einflüssen kreieren die Düsseldorfer jedoch eine sehr interessante und vor allem eigenständige Liaison brutaler Schädelspalter. Vor allem heben sie sich damit meilenweit über die immer noch anhaltende Sintflut von Deathcore und Slamdeath Bands ab.

Für mich eine der besten Neuerscheinungen im Underground-Sektor und aus diesem hoffentlich bald entwachsen! Jeder, der auf hochwertige Extremmusik steht, sollte für diese aufwändig produzierte und vollwertig gestaltete CD ein Ohr riskieren.

Trackliste:
01. Intro [Debt Of Nature Reprise]
02. Masturbator Generator
03. Crush, Kill And Bunr
04. Like Breeding Rats
05. Insalata Tarantula
06. Eisenfresser
07. Why I Hate
08. Nightmare Of The Fashion Whore
09. Blackguard
10. Caterpillar Walk
11. Demise Of Dementia
12. Peeping Tom
Spielzeit: 00:46:07

Line-Up:
Masae Dausend - Gesang
Stavro Kamari - Bass
Marc Göhring - Gesang
Marcus Italiani - Gitarre
Kevin Siepmann - Schlagzeug
Simon Lukassek - Gitarre
Christian Treude [Trey]
18.06.2010 | 22:59
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