.: SUCHE
    Erweiterte Suche
News zu Deceiver
Mehr aus den Genres
CD Review: Rise To Addiction - A New Shade Of Black For The Soul

Rise To Addiction
A New Shade Of Black For The Soul


Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Das rotzt, das bohrt, das kickt, Alda"
CD Review: Ambush - Firestorm

Ambush
Firestorm


Heavy Metal, NwobHM
4.5 von 7 Punkten
"Halfords Erben kommen aus Schweden"
CD Review: Holyhell - Darkness Visible - The Warning [EP]

Holyhell
Darkness Visible - The Warning [EP]


Gothic Metal, Heavy Metal
2.5 von 7 Punkten
"Danke für die Warnung!"
CD Review: Saxon - Battering Ram

Saxon
Battering Ram


Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Dampfhammer."
CD Review: Sinbreed - Shadows

Sinbreed
Shadows


Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Ohne Schattenseiten"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Deceiver -- Thrashing Heavy Metal
Band: Deceiver Homepage Deceiver bei Facebook Metalnews nach 'Deceiver' durchsuchenDeceiver
Album:Thrashing Heavy Metal
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Pulverised Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.02.09
CD kaufen:'Deceiver - Thrashing Heavy Metal' bei amazon.de kaufen
Share:

"Der Name ist Programm"

In der Promo-Information werden die Schweden DECEIVER mit der Phrase “DECEIVER vereinigen sich für ein letztes Album wieder“ angekündigt. Was auf den ersten Blick beeindruckend klingt, wirkt bei näherem Hinsehen allerdings eher kurios, denn die Band wurde erst 2004 gegründet. Dieses Jahr veröffentlichen DECEIVER nun also ihr drittes und finales Album.

Eigentlich beinhaltet der Titel „Thrashing Heavy Metal“ bereits alles, was nötig ist, um das neue DECEIVER-Album treffend zu beschreiben, aus Spaß an der Sache hier aber dennoch die Langfassung: Auf ihrem neuen Output vereinen DECEIVER – wer hätte es gedacht – Heavy Metal vornehmlich britischer Machart mit diversen Thrash-Elementen. Als ihre Einflüsse nennen die Schweden neben der NWOBHM-Speerspitze JUDAS PRIEST auch MERCYFUL FATE und besonders die Merkmale der Letztgenannten sind deutlich hörbar. So bestechen die Songs auf „Thrashing Heavy Metal“ durch NWOBHM-typische Zweistimmigkeit wie etwa in „Ghost Of Souls & Inner Hate“ sowie durch passend düstere Atmosphäre welche durch gekonnt platzierte Atonalität bzw. herrlich schräge Harmonien herbeigeführt wird. Letzteres belegt insbesondere „Graveyard Lover“. Selbiger Song zeigt allerdings auch, dass das Songmaterial des neuen DECEIVER-Werks teils einige Längen aufweisen kann. Die erwähnten Thrash-Bausteine treten hier in Form von entsprechender Geschwindigkeit und brachialem Tritonus-Riffing in Erscheinung und der Opener „The Tail’s Of Whom In Shadows Fall“ macht mehr als deutlich, dass die Schweden in ihren thrashigen Momenten stark an frühe Rumpelfraktionen wie beispielsweise die Amerikaner DESTRUCTOR erinnern, was durchaus zu begrüßen ist. Sänger und Gitarrist Pete Flesh rotzt seine Texte dazu extrem männlich und überzeugend ins Mikrophon und dürfte in diversen moderneren Thrash-Bands ebenfalls eine gute Figur machen. Auch für die nötige Abwechslung hat die Band gesorgt, denn die einzelnen Songs setzen sich aus einer Unmenge an verschiedenen Parts, Riffs und ausgeklügelten Instrumentalteilen zusammen, und Tracks wie „Coma Of Death Toxication“ grooven gar unverschämt.

Mit ihrem Abschiedswerk zeigen die Schweden DECEIVER eindrucksvoll, wie abwechslungsreich und fast schon progressiv Heavy Metal klingen kann, ohne dabei die Grenzen des Genres zu verlassen. „Thrashing Heavy Metal“ ist ein extrem vielschichtiges Album geworden, dem jedoch leider die richtigen Highlights fehlen. Anspieltipps: „Ghost Of Souls & Inner Hate“, „Coma Of Death Toxication“ und unbedingt „Thrashing Heavy Metal“.

Trackliste:
01. The Tail's Of Whom In Shadows Fall
02. Ghost Of Souls & Inner Hate
03. Graveyard Lover
04. Coma Of Death Toxication
05. Machinery Of God
06. Blood Of The Soul
07. Dead To The World
08. The Dungeon
09. Legacy
10. Thrashing Heavy Metal
Spielzeit: 00:34:42

Line-Up:
Pete Flesh - Vocals, Guitar
Crille Lundin - Bass
Flingan - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
06.03.2009 | 19:00
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin