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Reviews von December Flower
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Moloch [Demo]


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Band: December Flower bei Facebook Metalnews nach 'December Flower' durchsuchenDecember Flower
Album:When All Life Ends…
Genre:Melodic Death Metal
Label:Cyclone Empire
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:02.12.11
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"Du blühst nicht nur zur Winterszeit..."

Gut' Ding will bekanntlich Weile haben, das wissen auch DECEMBER FLOWER aus Diepholz in Niedersachsen, die uns - passend zur Jahreszeit - nach ihrem bereits bemerkenswerten „Moloch“-Demo von 2008 nunmehr via Cyclone Empire ein - nicht nur zur "Sommerszeit" - prächtig erblühendes Gewächs jenseits von Tannengrün bzw. ihre Debüt-LP namens „When All Life Ends…“ andienen.

Das Quintett ist seinem Trademark-Sound erwartungsgemäß treu geblieben und das bedeutet, dass den geneigten Hörer hier achtmal [plus Intro, Instrumental-Intermezzo und Outro] Melodic Death Metal in herrlichster Old School-Göteborg-Tradition erwartet.
DECEMBER FLOWER sind nämlich immer noch beinharte Schwedentod-Fans und so fällt es nicht wirklich schwer, offensichtliche Einflüsse von DISMEMBER über DARK TRANQUILLITY, alte IN FLAMES [zu seligen „The Jester Race“-Tagen] bis AT THE GATES [„Life Ends“] auszumachen, die die Niedersachsen aber derart gekonnt zu ihrem ganz eigenen Sound verstricken, dass man gar nicht auf die Idee kommt, hier von Rip-Off oder einer Kopie zu sprechen.
MeloDeath-Aficionados, die bei den mächtigen Riffs, erhabenen Melodien und Gitarrenläufen von beispielsweise „Aeon“ [AMON AMARTH lassen grüßen] oder dem zackigen „Your Darkest Path“ nicht ehrerbietig bangend auf die Knie sinken, sind vermutlich längst korrumpiert bzw. willenloses Opfer der noch immer grassierenden MeloDeathPop-Klon-Plage und sollten sich diese LP mehrmals täglich über Kopfhörer anhören, um zu entgiften und Buße zu tun.
DECEMBER FLOWER agieren – zugegeben - zwar in einem recht eindeutig abgesteckten Areal, aber sie wissen dafür sehr genau, was sie tun: die Riffs und Harmony-Leads sind superb, Frontmann Manuel growlt souverän irgendwo zwischen „Tompa“ Lindberg und Johan Hegg und die Drums ballern/bollern/blasten [wie bei „The Apprentice“] dazu, dass es eine reine Freude ist.
Das instrumentale Intermezzo „Dying Sun“ gestattet mit Akustikgitarren und Keyboards eine ganz kurze Verschnaufpause, bevor bei „Life Ends“ wieder Nackenmuskeln reißen und Halswirbel luxieren dürfen, denn mehr AT THE GATES-Style geht fast nicht mehr.
Mit „Despise Your Life“ hat es auch noch ein Song aus Demo-Tagen auf den Langspieler geschafft, der - im zeitgemäßen 2011er Klanggewand - eine hinreißende Figur macht.
Immer wieder kommen dem Rezensenten als klangliche Parallele auch noch die Landsmänner von CRYPTIC WINTERMOON in den Sinn, aber auch [längst] verblichene Schweden wie THE DUSKFALL oder deren Vorgänger-Band, GATES OF ISHTAR.

Die Band hat vorliegendes Debüt übrigens komplett im Alleingang in ihrem Proberaum aufgenommen, produziert und gemixt, was „When All Life Ends…“ vielleicht kein perfekt ausproduziertes High End-Kostüm, aber dafür einen direkten, drückenden und ausgesprochen authentischen Sound verpasst.
Hut ab für den Mut, in so schweren Zeiten derart untrendigen Sound zu veröffentlichen, aber vielleicht werden DECEMBER FLOWER hiermit ja zu Vorreitern und Megasellern des 2012/2013 anstehenden Retro-Melodic Death-Hypes. Verdient hätten die Niedersachsen es allemal, denn „When All Life Ends…“ ist – zumindest meiner unmaßgeblichen Meinung nach – eines der besten MeloDeath-Debüts aus deutschen Landen seit PARASITE INC.!

Trackliste:
01. Invasion [Intro]
02. The Apprentice
03. Your Darkest Path
04. As Darkness Reigns
05. Aeon
06. Dying Sun [Instrumental]
07. Life Ends
08. Despise Your Life
09. Lost In Twilight
10. And Blood Has To Be Shed
11. The Fountain [Outro]
Spielzeit: 00:40:00

Line-Up:
Manuel Siewert – Vocals
Michael Tybussek – Guitars
Torsten Horstmann – Guitars
Ben Bays– Bass
Daniel Dickmann – Drums
Dirk Konz [dkay]
17.12.2011 | 22:01
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