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Album:The Birth Of Tragedy
Genre:Heavy Metal, Metalcore
Label:Metalsquad Records / Cargo
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:24.08.07
CD kaufen:'Decon - The Birth Of Tragedy' bei amazon.de kaufen
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"Mittelmäßiges Core-Gemisch"

So ganz unbekannt sind auch die Regensburger von DECON nicht mehr, schließlich war das Zweitwerk "A Fallen Angel's Voice" ein ziemlicher Schritt nach vorne. Mit "The Birth Of Tragedy" versucht man nun in Form eines Konzeptalbums über die großen Tragödien der Welt (wo natürlich auch der geistige Verfall Amerikas eine Rolle spielen darf) einen weiteren Erfolg zu erzielen. Der Sound bleibt dabei ein gewohntes Mischmasch aus tiefgestimmtem und oft midtempolastigem Riffgeschrammel, melodischem Gitarrengefrickel (gerne auch zweistimmig) und Sänger Sebastian Karnatz, der ab und zu mal clean eine gute Figur macht, die meiste Zeit aber in Coretradition kreischt wie Orpheus himself.

Doch als hätte die Schicksalsgöttin sich dafür entschieden, so gut wie alle metalcoreartigen Veröffentlichungen der letzten Monate mit blanker Mittelmäßigkeit zu strafen, ist auch "The Birth Of Tragedy" eine Scheibe die abgesehen von dem coolen Konzept und der angenehmen Atmosphäre nur wenig Akzente setzen kann. Die meisten Songs klingen alle recht ähnlich und wirken dank Midtempo etwas ausgelutscht, und auch die Guten profitieren meist nur von einem einzigen starken Riff, das die Nummer dreieinhalb Minuten über Wasser hält. Ein gutes Beispiel dafür ist "Apocalypse In Delay", unter den Namen "State Of Decay" und "The Emperor" kann ab und zu aber auch gezeigt werden, dass es durchaus anders geht. Dennoch verliert man irgendwann gänzlich die Konzentration wenn man das Gefühl hat, ein und dasselbe Geschrammel jetzt schon zum siebten Mal gehört zu haben. Glücklicherweise kann aber da noch ein wenig die zweite Gitarre was rausreißen, die meist ein paar vernünftige Licks drüber spielt und zumindest etwas Spannung aufrecht erhält.

Dennoch wirkt die Platte so, als hätte man zwar was reißen wollen, diesen Gedanken aber nicht konsequent zuende gedacht. Schade, denn das Konzept und die Aufmachung hatte es mir wirklich angetan. Selbst wenn ich bete dass der in der Promobeilage angepriesene "New Wave Of Bavarian Heavy Metal" nicht so metalcorelastig klingt, bleibt mir die Hoffnung dass die nächste Platte besser wird. Den Artworkzeichner können sie dafür dann ruhig behalten.

Trackliste:
01. Invocatio
02. Symbol Of Life
03. Swansong
04. Ashes You Leave
05. The Emperor
06. The Complaint
07. Bringing Out The Dead
08. Battle Of The Wounded
09. Apocalypse In Delay
10. My Only Love Sprung From My Only Hate
11. State Of Decay
12. Midas Touch
13. Apprecatio


Frederik Pankalla [Fell]
19.08.2007 | 12:56
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