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Cover von Decrepit Birth -- Polarity
Band: Decrepit Birth bei Facebook Metalnews nach 'Decrepit Birth' durchsuchenDecrepit Birth
Album:Polarity
Genre:Brutal Death, Death Metal, Progressive
Label:Massacre Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:23.07.10
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"Wahnsinn!"

Und zack, da steht schon das dritte Studioalbum vor der Tür! Im Falle der US-amerikanischen Tech-Deather DECREPIT BIRTH ist dies „Polarity“, das qualitativ in jeglicher Hinsicht am ausgezeichneten Vorgänger anknüpft, aber gleichermaßen Raum für einige Neuerungen lässt.

Wunderbar, genauso wie bei „Diminishing Between Worlds“ übrigens, ist erneut die Produktion gelungen, da ausreichend Platz für alle Instrumente gelassen wurde und wirklich jedes noch so kleine Detail im Gesamtsound auszumachen ist. Klasse! Auch ansonsten gibt es genau das, was DECREPIT BIRTH ausmacht: Die charakteristischen, heiseren Growls von Bill Robinson [der gerne noch eine Spur abwechslungsreicher agieren könnte], wunderbare Melodien, progressives Riffing und herausragendes Songwriting – an manchen Ecken und Enden schimmert das Vermächtnis des Chuck Schuldiner überdeutlich durch, aber warum auch nicht? –, präzises und ausgeklügeltes Drumming von KC Howard [der inzwischen leider die Stöcke beiseite gelegt hat] sowie ein interessantes Konzept, das sich durch Songs und Artwork zieht. Letzteres stammt übrigens wieder von Altmeister Dan Seagrave, der erneut ganze Arbeit geleistet hat. Und sei es nun der gewitzte Akustikteil im Opener „[A Departure Of The Sun] Ignite The Tesla Coil“, für mich neben dem wunderbaren „Resonance“ der beste Song von „Polarity“, oder auch die dezent eingesetzten elektronischen Versatzstücke [„A Brief Odyssey In Time“, „Sea Of Memories“] – DECREPIT BIRTH versuchen anno 2010 hörbar, ihren Sound um weitere Nuancen zu verfeinern und dabei etwas über den musikalischen Tellerrand zu blicken, allerdings ohne sich dabei völlig zu verbiegen oder auf die nervige Vocoder-Gesang-Welle aufspringen zu müssen. Gut so, denn „Polarity“ hat von vorne bis hinten Hand und Fuß, strotzt nur so vor liebevoll ausgearbeiteten Details und wartet nebenbei mit großartigen Songs auf, die zwar überaus technisch sind, aber dennoch nicht zum richtungslosen Frickelwettbewerb ausarten. Und wem das noch nicht reicht, der bekommt als Bonus auf der ‚Mailorder Edition’ noch die Coverversion „See Through Dreams“ von DEATH [„Human“] auf die Ohren – im Fall von DECREPIT BIRTH eine nahe liegende Wahl, zu der ich nur leider nichts sagen kann, da mir das Stück nicht vorliegt.

„Polarity“ ist eine exzellente dritte Scheibe der US-Deather, und wenn man nach dem so gerne strapazierten Ausspruch des „Make it or break it“-Albums gehen würde, hätten DECREPIT BIRTH ganz klar die Nase vorn. Wer auf anspruchsvollen, komplexen und technischen Death Metal steht, kommt an dieser Veröffentlichung schlichtweg nicht vorbei!

Trackliste:
01. [A Departure Of The Sun] Ignite The Tesla Coil
02. Metatron
03. Resonance
04. Polarity
05. Solar Impulse
06. Mirroring Dimensions
07. A Brief Odyssey In Time
08. The Quickening Of Time
09. Sea Of Memories
10. Symbiosis
11. Darkness Embrace
12. See Through Dreams [DEATH-Coverversion]
Spielzeit: 00:43:01

Line-Up:
Bill Robinson – Vocals
Matt Sotelo – Guitars, Vocals
Joel Horner – Bass
Dan Eggers – Guitar
KC Howard – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
16.07.2010 | 12:29
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