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Band: Deeds Of Flesh Homepage Deeds Of Flesh bei Facebook Metalnews nach 'Deeds Of Flesh' durchsuchenDeeds Of Flesh
Album:Portals To Canaan
Genre:Brutal Death, Technischer Death Metal
Label:Unique Leader
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.06.13
CD kaufen:'Deeds Of Flesh - Portals To Canaan' bei amazon.de kaufen
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"Eine neue Death-Metal-Dimension?!"

Nach „Of What's To Come“ von 2008 haben sich die US-amerikanischen Brutal/Tech-Deather DEEDS OF FLESH um Unique-Leader-Records-Oberhaupt Erik Lindmark sage und schreibe fünf Jahre Zeit für Album Nummer neun gelassen. Doch: Schon der erste Höreindruck belegt eindrucksvoll, dass sich die Wartezeit auf „Portals To Canaan“ eindeutig gelohnt hat.

Da wäre erstens das im Vergleich zum Vorgänger deutlich bessere Songmaterial, zweitens die viel wuchtigere und ausgewogenere Produktion, bei der man wirklich jedes einzelne Instrument sehr gut heraushören kann, und drittens hat man mit Craig Peters [ARKAIK] und Ivan Munguia [Ex-BRAIN DRILL, ARKAIK] zwei äußerst fähige Mitstreiter ins Boot holen können. Kein Wunder also, dass vor allem die melodiöse Lead-Arbeit gelegentlich an eben jene Band erinnert und dass diese Frischzellenkur DEEDS OF FLESH eindeutig gut getan hat. Was natürlich nicht heißt, dass der Sound der Band komplett umgekrempelt wurde, doch „Portals Of Canaan“ stellt einen eindeutigen Schritt in die richtige Richtung dar, zumal das Album wie aus einem Guss wirkt und den Hörer in seiner Gesamtheit bzw. aufgrund des Konzepts auf eine düstere Science-Fiction-Reise mitnimmt – unterstützt durch zahlreiche, gut platzierte Samples, das kinotaugliche, für eine kurze Verschnaufpause sorgende Interludium „Caelum Hirundines Terra“ oder auch das sehr stimmungsvolle Cover von Raymond Swanland. Und dann wären da solche Knallersongs wie „Amidst The Ruins“, „Celestial Serpents“, „Rise Of The Virvum Juggernaut“ oder auch das griffige Titelstück, die aufzeigen, wie abwechslungsreich DEEDS OF FLESH agieren [können], sich dabei gelegentlich an der Grenze des technisch/spielerisch Machbaren bewegen, aber immer den roten Faden des jeweiligen Songs im Auge behalten. Will heißen: DEEDS OF FLESH sind anno 2013 extrem, sehr technisch und komplex unterwegs, aber stets nachvollziehbar und trotz z.B. der zahlreichen Blasts von Drummer Mike Hamilton – der insgesamt eine großartige Leistung abliefert – nie auf der bewussten oder verkrampften Suche nach Geschindigkeits- oder Technikrekorden. Die abschließende GORGUTS-Coverversion „Orphans Of Sickness“ ist da eher als Bonus zu betrachten – allerdings ein gut gewähltes, da ungewöhnliches Stück abseits der Standard-Coversongs, das „Portals To Canaan“ das i-Tüpfelchen aufsetzt [und zudem Bock macht, mal wieder „The Erosion Of Sanity“ auszugraben].

Insgesamt funktioniert „Portals To Canaan“ ganz wunderbar, bietet sehr hochwertiges Songwriting und birgt auch eine nachhaltige Wirkung in sich, denn mit jedem Durchlauf gibt es weitere Details zu entdecken. Und während DEEDS OF FLESH zwar nie wirklich schlechte Alben abgeliefert haben und vor allem „Crown Of Souls“ öfter mal in meinem CD-Player landet, hat mich die Band ehrlich gesagt bislang nie so richtig packen können. Dies hat sich mit „Portals To Canaan“ jedoch definitiv geändert, denn an dieser saustarken Scheibe kommt man als Liebhaber von extremem und brutalem Death Metal amerikanischer Schule ganz einfach nicht vorbei – für mich ganz klar eine der Todesblei-Überraschungen des Jahres 2013!

Trackliste:
01. Amidst The Ruins
02. Entranced In Decades Of Psychedelic Sleep
03. Rise Of The Virvum Juggernaut
04. Celestial Serpents
05. Caelum Hirundines Terra / The Sky Swallows The Earth
06. Xeno-Virus
07. Hollow Human Husks
08. Portals To Canaan
09. Orphans Of Sickness [GORGUTS-Coverversion]


Line-Up:
Erik Lindmark – Guitars, Vocals
Craig Peters – Guitars, Vocals
Ivan Munguia – Bass
Mike Hamilton – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
30.06.2013 | 15:44
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