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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Grenzenlose Vielseitigkeit" | ||||||||||||||||||
| Längst nicht alles, was das britische Label Rising Records auf die Menschheit loslässt, trifft meinen persönlichen Geschmack. Neben ein paar Gräuslichkeiten und einem breiten Mittelfeld aus teils durchschnittlichen, teils ganz guten Alben, gibt es im Band-Roster des Labels immer mal wieder eine wahre Perle zu entdecken und als solche entpuppt sich auch das Debütwerk der italienischen Jungspunde DEEP BLACK SEES. Und „Inside Outside“ erscheint tatsächlich erst jetzt, obwohl die fünf Herren bereits seit der im zarten Alter von gerade mal 13 Jahren [!] erfolgten Bandgründung anno 2003 in unveränderter Besetzung zusammen spielen. Mit schönen Melodien [anfangs vornehmlich auf der Akustikgitarre, später auf dem Piano dargeboten], einer tollen Schweineorgel, durchaus auch brachialeren Riffs und großartigen, zwischen Growls und einfühlsamem Klargesang wechselnden Vocals zeigt schon der siebenminütige Opener „Wind Of Pain“ eindrucksvoll den Facettenreichtum der jungen Männer auf. Noch deutlicher wird das mit dem zweiten Stück „I Liked That“, einer balladenähnlichen Nummer amerikanischer Prägung, an der sich manch eine Band mal ein Beispiel nehmen könnten, wie es richtig gemacht wird. Der Song hat einen INCUBUS-Vibe, ist höchst eingängig und gefühlvoll, driftet aber dennoch nicht in schmalzige Gefilde ab. Neben „Come On“ ist „I Liked That“ der einzige Song auf dem Album, der unter der Fünf-Minuten-Marke bleibt und eben jene beiden Songs sind dann auch diejenigen, die man sich problemlos im Radio vorstellen kann, wenngleich das mitunter an NICKELBACK gemahnende „Come On“ definitiv der verzichtbarste Song des ganzen Albums ist. Zwischendrin gibt es mit „Ashes From My Eyes“ aber noch eine ganz andere Marschroute bei DEEP BLACK SEES: auf einem düsterem Prog Metal-Fundament der allerfeinsten Sorte gibt es erneut das bereits erwähnte, gelungene Wechselspiel zwischen heiseren Growls und wohltuendem Klargesang. Dabei lassen OPETH zu jeder Sekunde herzlich grüßen. Das folgende „Weeping Tears“ startet wie ein unveröffentlichtes ANATHEMA-Stück und entwickelt sich mit pathetischem Ohrwurmrefrain zu einem weiteren Albumhighlight. Überhaupt haben die fünf jungen Italiener ein bemerkenswertes Händchen für großartige Melodien, was sie auch in den beiden abschließenden Stücken nochmals unter Beweis stellen können, wobei speziell das ungeheuer vielseitige „Soul Freedom“ noch besondere Erwähnung finden sollte. Man sollte ja immer vorsichtig sein mit überzogenen Lobhudeleien, aber für ein Debüt ist „Inside Outside“ eine mehr als beachtliche Arbeit geworden. Trotz ihrer [immer noch] jungen Jahre verstehen sich DEEP BLACK SEES ausgezeichnet darauf, ihre Songs nichts nur mit zumeist fantastischen Refrains zu versehen, sie legen auch generell über die gesamte Albumdistanz ein überaus abwechslungsreiches und spannendes Songwriting an den Tag. Bleibt zu hoffen, dass sie sich zum einen nicht darauf ausruhen und sich zum anderen nicht weitere acht Jahre Zeit lassen, um einen Nachfolger zu veröffentlichen. | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 1.5 / 7 Punkten
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