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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Deep Machine -- Rise Of The Machine
Band: Deep Machine bei Facebook Metalnews nach 'Deep Machine' durchsuchenDeep Machine
Album:Rise Of The Machine
Genre:Heavy Metal, NwobHM
Label:High Roller Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:25.04.14
CD kaufen:'Deep Machine - Rise Of The Machine' bei amazon.de kaufen
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"Nicht innovativ, aber sympathisch"

Eine Band, die 1979 gegründet wurde und 2014 ihr erstes Album veröffentlicht, die hatte auf jeden Fall genug Zeit, um an ihrem Debüt zu arbeiten. Ein in jeder Hinsicht perfektes Album also? Man wird sehen. Jedenfalls haben sich die ursprünglich als Teil der NWOBHM gegründeten Briten DEEP MACHINE geschmeidige 35 Jahre Zeit gelassen, um endlich mal mit einem Album um die Ecke zu kommen.

Schon das eröffnende „The Wizard“ macht dabei deutlich, dass DEEP MACHINE offensichtlich seit ihren Anfangstagen nicht viel an ihrem Stil geändert haben, denn die Nummer entpuppt sich schnell als typisch britischer Heavy Metal-Song der ganz alten Schule. Bereits hier fällt auf, dass Sänger Lenny Baxter die perfekte NWOBHM-Stimme hat. Zwar bringt der Mann nicht unbedingt viel Wiedererkennungswert mit, aber er passt zu den Songs auf „Rise Of The Machine“ doch wie die Faust aufs sprichwörtliche Auge. Zum Vergleich eignet sich etwa METAL INQUISITOR-Fronter El Rojo. In Sachen Produktion sind die Engländer dankenswerterweise nicht in der Vergangenheit hängen geblieben und so punktet ihr Debüt mit schön fetten, zeitgemäßem Sound und einem erfreulicherweise nicht getriggerten Schlagzeug. Dass man dem Ganzen das etwas begrenzte Budget anhört, macht die Sache nur sympathischer. Musikalisch bieten DEEP MACHINE eben Heavy Metal in Reinform mit richtig viel Gitarre, was vor allem in Stampfern wie „The Gladiator“ richtig gut funktioniert. Das ist im Endeffekt natürlich so originell wie Butter auf Brot, kommt aber eben auch nicht aus der Mode. Also: Wiedererkennungswert haben DEEP MACHINE absolut gar keinen und wer mit der Band nicht vertraut ist, wird vermutlich zunächst erstmal jede andere Band aufsagen, ehe er vielleicht auf DEEP MACHINE kommt, aber das macht in diesem Fall überhaupt nichts. Die Briten legen auf „Rise Of The Machine“ enorm viel Spielfreude an den Tag und haben hier einige stählerne Hymnen eingespielt, die zwar nicht sonderlich originell aber dafür die Qunitessenz des Heavy Metal sind. Nummern wie „Warhead“ oder "Hell Forest" bringen schlicht gelungene Riffs mit und machen als Soundtrack auf den Zeltplätzen von Underground-Festivals rund um den Globus sicherlich ein gute Figur.

Was auch immer die Herren DEEP MACHINE über 30 Jahre lang aufgehalten hat, es ist schön, dass sie es nun doch endlich geschafft haben, ihr Debüt zu verwirklichen. Zwar bringen die Burschen nichts mit, was es nicht anderswo auch schon gab, aber sie kommen auf „Rise Of The Machine“ ebenso authentisch wie sympathisch rüber und machen im Grund nichts falsch. Traditionsmetaller sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren.

Trackliste:
01. The Wizard
02. The Gathering
03. The Gladiator
04. War Head
05. Black Priestess
06. Hell Forest
07. Witchild
08. Celebrophile
09. Whispers In The Black


Line-Up:
Lenny Baxter - Vocals
Nick East - Guitar
Bob Hooker - Guitar
John "Johnny 57" Riley - Bass
Charlie Towler - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
20.04.2014 | 00:35
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