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Band: Defeated Sanity Homepage Defeated Sanity bei Facebook Metalnews nach 'Defeated Sanity' durchsuchenDefeated Sanity
Album:Passages Into Deformity
Genre:Brutal Death, Technischer Death Metal
Label:Hammerheart Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:01.02.13
CD kaufen:'Defeated Sanity - Passages Into Deformity' bei amazon.de kaufen
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"Willkommen in der Champions League!"

Alle Achtung! Mit „Passages Into Deformity“, ihrem vierten Studioalbum, zeigen die deutschen [Technical] Brutal Deather DEFEATED SANITY der Konkurrenz im noch jungen Jahr mal so richtig, wo der Todesbleihammer zu hängen hat [und das über Willowtip Records, wobei der EU-Vertrieb über Hammerheart Records abgewickelt wird]!

Dabei hat sich das Berliner Quartett nicht grundlegend von seinem Stil entfernt, aber diesmal den Schwerpunkt der musikalischen Einflüsse mehr auf den Anfang der Neunzigerjahre gelegt, sodass die Songs teils ein wenig mehr oldschool klingen und dadurch etwas rauer wirken. Hierzu passt auch die Produktion mit den ziemlich sägenden Gitarren – was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, sich aber mit jedem weiteren Durchlauf als gute Wahl herausstellt, denn somit schleifen sich die Flitzefingerriffs unerbittlich und einer Kreissäge gleich im Gehörgang fest. Was übrigens nichts daran geändert hat, dass DEFEATED SANITY sehr technisch sowie progressiv unterwegs sind und natürlich der eine oder andere gut platzierte Slam nicht fehlen darf [z.B. in „Naraka“, „Lusting For Transcendence“]. Und dann wären da noch das herausragende Bassspiel von Jacob Schmidt, dessen abgefahrene Läufe man zum Glück stets hören kann, und das gewohnt überzeugende Drumming von Lille Gruber. Hut ab! Zusätzlich stellt „Passages Into Deformity“ – übrigens mit einem großartigen und sehr gut passenden Artwork von Toshihiro Egawa ausgestattet – den Studioeinstand von Sänger Konstantin [Ex-DESPONDENCY] dar, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht und eine prima Leistung abliefert. Zudem gibt es noch Verstärkung in Form der Gastsänger Brian Forgue [SYPHILIC, GUTROT], Frank Rini [INTERNAL BLEEDING] und AJ Magana [DEPRECATED, Ex-DISGORGE, Ex-DEFEATED SANITY], sodass in Sachen Extremgesang so ziemlich alles vertreten ist und für genügend Abwechslungsreichtum gesorgt wird. Wobei noch erwähnt werden sollte, dass die Jungs in textlicher Hinsicht bei allem Gegrunze durchaus etwas zu sagen haben und sich somit wohltuend von der Masse an Gore/Splatter-Truppen abheben [siehe auch Interview mit Lille Gruber].

DEFEATED SANITY liefern mit „Passages Into Deformity“ ihr bislang ausgewogenstes Album ab, das sowohl alle Markenzeichen der Band als auch einige neue Ansätze und Ideen beinhaltet. Hinzu kommen durchweg sehr starke Songs – hier seien vor allem „Naraka“, „Lusting For Transcendence“, „Martyrium“ und „The Purging“ erwähnt –, ein interessantes Konzept, eine ausgezeichnet aufeinander eingespielte Band, ein stimmiges Gesamtpaket [der CD wird übrigens noch eine DVD mit allerlei Interviews, Mitschnitten etc. beiliegen] und das Fazit, dass DEFEATED SANITY mit „Passages Into Deformity“ ganz locker in der Champions League mitzocken. Kurzum: Pflichtprogramm für alle Brutal-Death-Fans!

Trackliste:
01. Initiation
02. Naraka
03. Verblendung
04. Lusting For Transcendence
05. The Purging
06. Verses Of Deformity
07. Perspectives
08. Frenzy
09. Martyrium
Spielzeit: 00:37:44

Line-Up:
Konstantin Lühring – Vocals
Christian Kühn – Guitars
Jacob Schmidt – Bass
Lille Gruber – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
09.02.2013 | 18:32
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