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Album:To Hell With God
Genre:Death Metal
Label:Century Media
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:18.02.11
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"Deibeldrescher"

Faszinierend, wie sehr die Form von DEICIDE von den jeweiligen Plattenfirmen abhängig zu sein scheint: „In Torment In Hell” [2001], das letzte Album für Roadrunner, war reine, öde Pflichterfüllung, um aus dem Vertrag zu kommen, „Scars Of The Crucifix” [2004], Debüt für Earache, ein totaler Brecher, „Till Death Do Us Part” [2008], das Abschiedsgeschenk an Earache, ein ziemlich uninspirierter Stinker und Tiefpunkt der DEICIDE-Diskografie. Dieser Tradition folgend ist „To Hell With God”, Hallo Century Media, ein richtig geiles Album geworden, das alle Zweifler verstummen lassen wird.

Das zehnte Album der blasphemischen Florida-Deather um Frontdeibel Glen Benton und Hauptsongwriter Steve Asheim ist wirklich eine kleine Überraschung, denn diese Klasse konnte man schlichtweg nicht erwarten. Die Produktion [Benton, Asheim, Mark Lewis] ist deutlich knackiger als auf den letzten paar Alben ausgefallen, die Songs sind dynamisch, abwechslungsreich und Abnutzungserscheinungen sucht man vergebens. Überhaupt klingen DEICIDE seltsam motiviert, als ob sie der Labelwechsel richtig beflügelt hätte und sie es noch einmal richtig wissen wollen. Natürlich weichen DEICIDE im Großen und Ganzen nicht von ihrer Linie ab, das heißt es gibt meistens recht fixen US-Death Metal, der gerne blastet, aber auch vor Grooves nicht zurückschreckt. „To Hell With God” wirkt etwas komplexer, durchdachter und souveräner als so mancher Vorgänger und hat mit „Save Your”, „Angels Of Hell” und „Servant Of The Enemy” [dessen Einstieg auch von IMMOLATION sein könnte] wieder richtige Death Metal-Hits im Programm, wie sie nur DEICIDE hinkriegen. Auch Benton, bald 44 Lenze alt, präsentiert sich wieder in Höchstform und röhrt noch genauso diabolisch wie als junger Hüpfer. Das Gitarrenduo Jack Owen [ex-CANNIBAL CORPSE]/Ralph Santolla [OBITUARY, ex-ICED EARTH] ist sowieso qualitativ über alle Zweifel erhaben und sollte spätestens jetzt die 2004 geschassten Hoffman-Brüder Brain und Eric vergessen lassen.

Wer der Meinung ist, dass DEICIDE nach „Serpents Of The Light” [1997] irrelevant geworden sind, der sollte „To Hell With God” auf jeden Fall eine Chance geben. Natürlich kann auch dieses Album nicht am Thron der Überklassiker „Deicide” [1990] und „Legion” [1992] kratzen, aber mit DEICIDE ist wieder massivst zu rechnen.

Trackliste:
01. To Hell With God
02. Save Your
03. Witness Of Death
04. Conviction
05. Empowered By Blasphemy
06. Angels Of Hell
07. Hang In Agony Until You're Dead
08. Servant Of The Enemy
09. Into The Darkness You Go
10. How Can You Call Yourself A God
Spielzeit: 00:35:43

Line-Up:
Glen Benton – Vocals, Bass
Ralph Santolla – Guitar
Jack Owen – Guitar
Steve Asheim – Drums
Michael Siegl [nnnon]
11.02.2011 | 23:00
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