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Cover von Demiurg -- Slakthus Gamleby
Band: Demiurg bei Facebook Metalnews nach 'Demiurg' durchsuchenDemiurg
Album:Slakthus Gamleby
Genre:Death Metal
Label:Cyclone Empire
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:30.07.10
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"Willkommen im Todesblei-Schlachthaus"

Nach „The Hate Chamber“ von 2008 holen DEMIURG um Tausendsassa Rogga Johansson, Workaholic Dan Swanö sowie Präzisionsschlagzeuger Ed Warby zum nächsten und inzwischen dritten Schlag aus, und zwar mit „Slakthus Gamleby“.

Nachdem der Vorgänger nicht von schlechten Eltern war, aber streckenweise etwas beliebig zu Werke ging, kommt „Slakthus Gamleby“ eine Ecke stringenter und flüssiger daher. Und auch wenn der Stil von DEMIURG auf dem Promoblättchen als ‚Experimental Death Metal’ bezeichnet wird, so ist die schwedisch-holländische Freundschaft dann unterm Strich doch nicht so abgefahren und experimentierfreudig, sondern in erster Linie schwedischer Death Metal der alten Schule. Hinzu kommen noch einige Gothic- und Dark-Metal-Einsprengsel sowie Keyboard-Einschübe und außerdem auch Klargesang von Ed Warby, der diesen schon bei seinem eigenen Projekt THE 11TH HOUR eindrucksvoll vorgestellt hat, sowie von Marjan Welman von den holländischen Goth-Metallern AUTUMN. Diese Mischung funktioniert auf „Slakthus Gamleby“ größtenteils gut und geht auch direkt ins Ohr – vor allem wenn DEMIURG die gesamte Bandbreite ausloten, indem sie mal richtig Gas geben [„Death Grasp Oblivion“; „Cold Skin“ – simples, aber geiles Riff!] oder im Gegenzug das Tempo ganz fies verschleppen und vor sich hinschleichen [„Travellers Of The Vortex“]. Hier schimmern mal überdeutlich EDGE OF SANITY durch [klar, Swanö ist an Bord!], an anderer Stelle mal die englischen Bolzenwerfer oder auch BLOODBATH, dann wieder das schnörkellose Geschrote von GRAVE, während Rogga Johansson sich gewohnt druckvoll durch seine Gesangsparts grunzt und brüllt. Ab und an fehlt mir jedoch auf „Slakthus Gamleby“ immer noch ein bisschen der Aha-Effekt, der dauerhaft mitreißt und einen nicht mehr loslässt bzw. der DEMIURG zu etwas wirklich Speziellem macht. Die Bandmitglieder beherrschen fraglos ihre Instrumente [ganz besonders hervorgehoben werden muss auch hier wieder Drummer Ed Warby], die Songs sind klasse produziert und gut arrangiert, der Gastgesang geht in Ordnung, ist mit seinem Gothic-Feeling letztlich aber Geschmackssache – und trotzdem fehlt mir irgendwie noch das gewisse Etwas, denn so einzigartig sind DEMIURG dann nun auch wieder nicht, sondern ab und an etwas berechenbar.

Kurzum: „Slakthus Gamleby“ sollte allen Fans der Band prima reinlaufen und kann bedenkenlos gekauft werden. Alle anderen, die vielleicht über die weiteren Bands der beteiligten Musiker auf DEMIURG gekommen sind oder die Truppe immer mal anchecken wollten, werden eine alles in allem gelungene Mischung aus viel altem Todesblei, Gothic Metal sowie Dark Metal finden, sollten aber vielleicht vorher mal reinhören – denn eigentlich wäre da noch viel mehr drin.

Trackliste:
01. Life Is A Coma
02. Death Grasp Oblivion
03. Travellers Of The Vortex
04. The Cold Hand Of Death
05. Cold Skin
06. From Laughter To Retching
07. Slakthus Gamleby
08. World Burial
Spielzeit: 00:39:22

Line-Up:
Rogga Johansson – Guitars, Vocals
Dan Swanö – Lead Guitars, Keyboards
Johan Berglund – Bass
Ed Warby – Drums, Clean Vocals
Marjan Welman – Female Vocals
Alexander Eitner [soulsatzero]
23.07.2010 | 20:14
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