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Album:Helltrust
Genre:Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:29.03.05
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"They are the cruelest warriors!"

In der Geschichtsschreibung des Metal wird das Jahr 1997 bekanntlich als Gründungsjahr der Melodic-Speed-Welle datiert. In diesem Jahr wurde auch die Band DEMONLORD aus Ungarn gegründet. Nach der Veröffentlichung zweier Demos und einer EP handelt es sich bei „Helltrust“ um das zweite Full Length der Jungs. Um es vorweg zu nehmen, das bombastische Intro „Helltrust“ (Länge: 30 Sekunden) ist der stärkste, oder besser gesagt der einzige starke Song der Scheibe. Wow! Dieses geniale Intro lässt sich durchaus vergleichen mit dem Anfang von OVERKILL’S „Raise The Dead“, mit BATHORY’S „Storm Of Damnation“, „Revelation Of Doom“ oder „Nocturnal Obeisance“, und sogar mit dem Anfang von VENOM’S „Witching Hour“, um nur einige der genialsten Metal-Intros aller Zeiten zu nennen! Göttlich! Würde die komplette Scheibe lediglich dieses dreißigsekündige Intro beinhalten, hätte sie ganz sicher sieben Punkte verdient.

Leider präsentieren die restlichen neun Stücke auf „Helltrust“ lediglich handwerklich unterdurchschnittlichen Melodicspeedmetal. Die Krux liegt hierbei keinesfalls am gewählten Genre an sich, denn wie bei allen Metalgenres hat sich auch hier nach Jahren die Creme herauskristallisiert. Bands wie BRAINSTORM, FREEDOM CALL und EDGUY wissen mittlerweile mit Outputs von herausragender Qualität zu überzeugen und konnten sich an der Spitze des internationalen Metal etablieren. Das trifft leider nicht auf DEMONLORD zu, die zwar sehr soliden Stoff produzieren, leider mal wieder ohne jegliche Originalität oder Innovation. Schrammelige, saftlose Gitarrenriffs mit Anlehnung an die Frühphase von BLIND GUARDIAN treffen auf doppelläufige Leads á la HELLOWEEN. Das noch gewürzt mit kehligem MAJESTY-Gesang, voilá, fertig ist der Instant-Melodicspeed-Pudding. Obwohl es schwierig ist, in diesem Genre noch neues zu kreieren, scheitert die Band bereits an der Basis. Die ständig gleichen Melodieläufe, „epischen“ Chorus-Shouts und die klischeehaften Texte schläfern nach kurzer Zeit ein....für beinharte Fans des Melodicspeed gerade noch so an der Schmerzgrenze! Ansonsten eher nebensächlich.

Trackliste:
01. Helltrust (Intro)
02. Quo Vadis
03. Ruins In The Dark
04. The Strongest One
05. Poisoned Souls
06. Overture To The End
07. Darkest Place
08. Still Alive
09. Something Arrived
10. In The Name Of God


Michael Quien [AirRaids]
14.04.2005 | 20:10
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