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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Der W -- III
Band: Der W Homepage Der W bei Facebook Metalnews nach 'Der W' durchsuchenDer W
Album:III
Genre:Hard Rock, Rock
Label:3R Entertainment
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:19.10.12
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"Kurven kratzend..."

Da haben wir den Salat - so zumindest war die Denke, nachdem Album Nummero 2, „Autonomie“, mit massiver Experimentierfreude mit Pauken und Trompeten und wenigen, weil kaum aushaltbaren, Durchläufen im CD-Schrank verschwunden war. Die fix nachgeschobene EP „Was ist denn hier nicht los“ konnte dank höheren Rock-Faktors wieder etwas versöhnen, der fade Beigeschmack und die Angst vor noch einem solchen Ego-Trip ist allerdings bis zuletzt geblieben.

Daran konnte auch die hauseigene, einsilbige Track-By-Track-Beschreibung des dritten W-Albums nicht viel ändern. Lediglich hoffen konnte man. Jetzt, wo „III“ im Player rotiert, bleibt zwar eine gewisse Skepsis, allerdings verflüchtigt sich auch diese nach und nach, denn Weidner und seine Band haben einen echten Grower herausgehauen, der mit wesentlich straighteren, teils amtlich hart rockenden Nummern aufwartet und auch wieder Vocal-Lines bietet, die man nicht sofort skippen, sondern direkt mitsingen möchte - bestes Beispiel: „Vergissmeindoch“ mit dem markigen „Nun liegt Gott im Bett und weint“-Chorus, der in der perfekten Stimmlage intoniert, direkt kleben bleibt. Überhaupt entdeckt man immer wieder, mal versteckt, mal offensichtlicher, hier und da Vibes aus den seligen ONKELZ-Tagen [„Kafkas Träume“, „Judas“] und punktet mir einer gesunden Mischung aus pumpenden Groovern, zackigen Gute-Laune-Tracks und einigen wenigen nachdenklichen Songs, sodass die vorliegenden 50 Minuten die wohl stimmigsten seit „Schneller, höher, Weidner“ sind.

Insgesamt scheint DER W die Kurve noch mal so gekriegt zu haben, denn mit jedem neuen Versuch, erschließt sich einem „III“ immer mehr. Definitive Kaufempfehlung für alle Jünger. Andererseits besteht weiterhin das Problem des begrenzten stimmlichen Spektrums, das immer wieder ausgedehnt werden soll, woran man jedoch eins ums andere Mal scheitert. Dies sowie der hin und wieder exaltierte Einsatz von gewollt intellektuell wirkenden Textfragmenten nervt - dafür passt die Musik und man befindet sich auf dem richtigen Weg. Das langweilende, weil nicht auf den Punkt kommende „Mordballaden“ hätte man sich allerdings echt schenken können. Gute 4,5 Punkte und die Hoffnung auf eine vierte Platte, ohne Kinderkrankheiten!
shilrak | 4,5 von 7 Punkten

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Stephan Weidner hat sich mit „Schneller, Höher, Weidner“ nicht nur von seiner Ex-Band abgenabelt, sondern auch einen famosen Solostart hingelegt. Während der Nachfolger gewissermaßen einen Schlingerkurs verfolgte, rockt das dritte Album „III“ wieder geradeaus, auf irgendwelche waghalsigen Experimente wird diesmal komplett verzichtet. Die Ausbeute an guten Songs ist als durchaus passabel zu bezeichnen, alles in allem hat die Truppe um Herrn Weidner in punkto Härte gehörig zugelegt. Gleichwohl ist längst nicht alles Gold, was zu glänzen scheint, besonders zum Ende hin geht dem Album qualitativ ein wenig die Puste aus. Reinhören sollte man auf jeden Fall in die Songs „Vergissmeindoch“ und vor allem in die Weidner-typische Fast-Ballade „Kafkas Träume“. Mit Tracks wie diesen ist Stephan Weidner zweifelsohne wieder auf seinem Kurs angekommen.
Fränky | 4,5 von 7 Punkten

Trackliste:
01. Operation Transformation

02. Mordballaden

03. Herz voll Stolz

04. Kampf den Kopien

05. Vergissmeindoch

06. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich

07. Kafkas Träume

08. Judas

09. Gespräche mit dem Mond

10. Lektion in Wermut

11. Lachen steckt an

12. Stirb in Schönheit
Spielzeit: 00:49:30

Line-Up:
Stephan Weidner - Gesang, Gitarre
Dirk Czyua - Gitarre, Gesang
Henning Menke - Bass
JC Dwyer - Schlagzeug, Gesang
Markus Jakob [shilrak]
01.11.2012 | 23:19
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