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Band: Der Weg Einer Freiheit Homepage Der Weg Einer Freiheit bei Facebook Metalnews nach 'Der Weg Einer Freiheit' durchsuchenDer Weg Einer Freiheit
Album:Stellar
Genre:Melodic Black Metal, Post/Avantgarde Black Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.03.15
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"Der Griff nach den Sternen"

Die unterfränkischen Black Metaller von DER WEG EINER FREIHEIT melden sich drei Jahre nach ihrem letzten Output nunmehr via Season Of Mist mit Album No. 3., „Stellar“, zurück auf der Bildfläche.

Nachdem die Würzburger nach „Unstille“ von 2012 [verdientermaßen] bei einem größeren Label gelandet sind und beim dritten Langspieler einer Band ja gerne mal vom entscheidenden, dem „Make It Or Break It“-Album gefaselt werden darf, soll „Stellar“ dieses Schicksal allerdings huldvoll erspart bleiben...
„Repulsion“ geriert sich erst etwas sperrig, beginnt doomig verschleppt, mit Marschrhythmus und ruhigem, verhaltenem Gesang, taumelt aber dann doch noch in Richtung gewohnter, melodischer Black Metal-Schemata. Auch „Requiem“ bietet flirrende Gitarren in schönster Cascadian [bzw. hier wohl eher: Lower Franconian] Black Metal-Tradition, kombiniert gekonnt Blastbeatgetrommel und Post Metal-Melancholie.
„Einkehr“ weiß [ähnlich wie auch „Eiswanderer“] mit überwiegend klassischem Geballer, aber auch melodischen, fast epischen Momenten zu gefallen, so dass die anschließende, dreieinhalbminütige, schwarzmetallische Raserei und Erbarmungslosigkeit von „Verbund“ fast schon verschreckt.
Bei „Letzte Sonne“ tummelt sich das Würzburger Quartett dann eher wieder in Post Metal-Gefilden, das Drumming schwankt zwischen blastend und progressiv, dramaturgisch darf genreimmanente, nicht unbedingt überraschende Laut-Leise-Dynamik, abgeschmeckt mit etwas Pathos, dominieren.

Technisch/spielerisch ist das alles ausgesprochen versiert umgesetzt und auch die Produktion von „Ghost City Recording“ weiß die Kompositionen ins rechte [Schwarz-]Licht zu rücken, manches Arrangement wirkt womöglich bisweilen etwas bemüht, insgesamt bietet „Stellar“ aber zweifellos solide Kost für Genrefans, die statt Räudigkeit und Corpsepaint künstlerischen Anspruch und Ästhetik zu schätzen wissen...

Trackliste:
01. Repulsion
02. Requiem
03. Einkehr
04. Verbund
05. Eiswanderer
06. Letzte Sonne
07. Idyll [Bonustrack]
08. Unendlich [Bonustrack]
Spielzeit: 00:48:06

Line-Up:
Nikita Kamprad - Guitars, Vocals
Tobias Schuler - Drums
Sascha Rissling - Guitars
Giuliano Barbieri - Bass
Dirk Konz [dkay]
18.07.2015 | 14:25
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