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Album:In Death We Meet [Reissue]
Genre:Death Metal, Doom Metal
Label:Ibex Moon Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:15.06.15
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"Oldschool Doom/Death-Perle"

Die US-Doom/Deather DERKÉTA hatten es 2012 nach einer halben Ewigkeit – und nachdem die Band zudem einige Jahre auf Eis gelegen hatte – endlich geschafft, ihr Debüt, „In Death We Meet“, in Eigenregie zu veröffentlichen. Nun hat sich Ibex Moon Records – das Label von John McEntee [INCANTATION] – der Sache angenommen, sodass die Scheibe neu abgemischt und neu gemastert weitere Verbreitung finden wird.

Und das ist auch verdammt gut so, denn DERKÉTA – damals eine reine „Girl-Band“, nun mit Drummer Michael Laughlin als „Hahn im Korb“ – spielen schlichtweg gut gemachten, einfach gehaltenen, schleppenden Death/Doom der alten Schule mit einigen kurzen Geschwindigkeitsausbrüchen [z.B. in „Rest in Peace“, „Last Rites“], dass es eine wahre Freude ist. Klar, große Innovationen oder technische/spielerische Kunststückchen darf man hier genauso wenig erwarten wie eine hochmoderne und polierte Produktion, aber darum geht es eben auch nicht – wobei der/das von Ola Lindgren [GRAVE] vorgenommene Remix/Remastering „In Death We Meet“ sehr gut getan hat. Das Material klingt nun schön rau und wummert wuchtig aus den Boxen, kommt aber immer noch differenziert genug daher. Musikalisch dominieren hier doomige INCANTATION, ein bisschen AUTOPSY, langsame BOLT THROWER zu seligen „Warmaster“-Zeiten [„Until Our Death“], eine bisschen alte CATHEDRAL und recht viel GRAVE, sodass die Marschrichtung klar sein dürfte. Hinzu kommt das tiefe Grollen von Sängerin/Gitarristin Sharon Bascovsky, die so manchen männlichen Grunzer in die Schranken verweist, während Bassistin Robin Mazen einigen von der DEATH-Hommage-Band GRUESOME bekannt sein dürfte. Obendrauf gibt’s auf „In Death We Meet“ anno 2015 noch die beiden Songs von der 2014 erschienenen Single „Darkness Fades Life“, d.h. das Titelstück sowie die für die Band etwas ungewöhnlich ausgewählte SEPULTURA-Coverversion „Troops Of Doom“. Die noch nicht verfügbare und für den Herbst geplante Doppel-LP soll dann zudem einige Live-Bonus-Tracks enthalten.

Kurzum: Wer auf schlichten, aber sehr effektiven und bodenständigen Doom/Death der alten Schule steht – und DERKÉTA machen hier nicht einfach einen auf Retro-Oldschool, weil das jetzt „in“ ist, sondern waren Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger selbst mit dabei, haben es damals aber nur auf ein paar Demos und eine EP gebracht –, liegt bei „In Death We Meet“ absolut richtig. Wer also die Originalfassung von 2012 noch nicht im Regal stehen hat und genau diesen schnörkellosen Sound mag, sollte sich die Scheibe – auch aufgrund der deutlich verbesserten Klangqualität – unbedingt auf die Liste schreiben.

Trackliste:
01. Goddess Of Death
02. Obscurities Of Darkness
03. Rest in Peace
04. Until Our Death
05. Shadows Of The Past
06. Last Rites
07. Witchburned
08. In Death We Meet
09. Darkness Fades Life [Bonus]
10. Troops Of Doom [SEPULTURA-Coverversion; Bonus]
Spielzeit: 00:57:28

Line-Up:
Sharon Bascovsky – Vocals, Guitars
Mary M. Bielich – Guitars
Robin Mazen – Bass
Terri [Heggen] Lewis – Drums [„In Death We Meet“]
Michael Laughlin – Drums [„Darkness Fades Life“]
Alexander Eitner [soulsatzero]
20.07.2015 | 21:07
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