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METALNEWS.DE - CD-REVIEW: Design The Skyline - Nevaeh
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Album:Nevaeh
Genre:Avantgarde/Electronica, Electro, Metalcore
Label:Victory Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:19.08.11
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"Eine halbe Stunde kindliche Zerstörung"

Selten dürfte man bisher auf den Namen DESIGN THE SKYLINE gestoßen sein. Trotzdem gibt es eine Menge Leute, die diese Band schon vorab [sagen wir es mal nett] nicht mögen. Selten gab es so viel negative Kritik – beim unterzeichnen eines Vertrages – als wie bei dieser Band. Wenn man an Texas denkt, wo die Jungs herkommen, denkt man an heißes Wetter, coole Boys & Girls und echte amerikanische Musik. Nichts – aber auch rein gar nichts – trifft da auf die Jungs von DESIGN THE SKYLINE zu. Ein großer Haufen – zählt man wirklich alle mit sind es sogar neun – von Musikern rauft sich hier zusammen mit Emo/Scheitel/Style-Frisuren und einem Auftreten, das nicht bunter gemixt sein könnte. Was genau der bunte Haufen aus Texas zu bieten hat – der so viel Hass auf sich zieht - lässt sich aufklären.

Tatsache ist, dass sich die Optik der Jungs auch in den Liedern wieder erkennen lässt. Hier wird alles benutzt. Schon der erste Track „Crystal Swords Kill The Hordes“ [genialer Titel :-] lässt einen offenkundig an dem Stilmischmasch teilhaben, den man hier versucht unters Volk zu bringen. Ich zähle mal ein paar Genres und Eigenschaften auf, die die Jungs in ihren Liedern verwenden: Grindcore, Deathcore, Metalcore, Thrash-Metal, Pop, Boy-Band-Feeling und Computer-Sound-Programming. Klingt nach totalen Freaks und mit dieser Aussage trifft man auch voll ins Schwarze. Die Jungs mischen einfach alles was hart und brutal klingt, nur um es mit interessanten und zugleich fremdartigen Sounds zu variieren. Der dabei entstehende Kontrast ist in der modernen Sprache nur als „krass“ zu bezeichnen. Wo wir bei der Modernität sind: Die Band ist so zu sagen der Inbegriff einer modernen Band. Wer also auf gute alte Riffs und Strukturen Wert legt, der sollte besser schnell das Weite suchen. Diese Band ist genau das Gegenteil von „True“ und das ist auch gut so. Aufgelockert wird der krasse Soundbrocken mit einigen netten Instrumentalliedern, die atmosphärisch sind, allerdings auch hier sehr stark durch das Programming beeinflusst werden. „Break Free From Your Life” zeigt die Band dann wieder in einem ganz anderen Licht. Hier weiß man im Refrain mit einer zuckersüßen Emo-Stimme zu punkten, die Kollegen wie BULLET FOR MY VALENTINE oder 30 SECONDS TO MARS erblassen lassen dürfte. Zwischendurch gibt es dann wieder voll auf die Fresse. „Witch Of The Woods“ erinnert, durch seinen heftigen Sound dann wieder an Kollegen wie SUICIDE SILENCE. So zieht man sich konsequent - unkonsequent - durch gerade einmal eine halbe Stunde Musik.

Fazit: Wer so einen großen Bereich abdecken will und einen Spagat zwischen allem was modern ist anstrebt, der muss sich nicht wundern, wenn er auf viele Menschen stößt, die diese Musik nicht mögen. Hier wird Musik von Freaks für Freaks geschaffen. Eine Band die sich nicht anpassen will und genau das macht, worauf sie Bock hat. Freaks, die den normalen Alltag leid sind und immer wieder nach etwas Neuem und verrückten Ideen suchen, werden hier auf ein Vorzeigeobjekt stoßen. In dem was sie machen sind sie gut und das ist auch gut so – allerdings wird man mit der Musik mehr Feinde als Freunde finden. Solange man damit leben kann, sollten die Jungs genau da weiter machen, wo sie gerade sind. Immerhin zeigt man Eier und macht eben das was man will – man ist völlig frei und lässt sich im Geist nicht einsperren. Wenn das nicht der Inbegriff von „Heavy Metal“ ist – was bitte dann?

Trackliste:
01 Crystal Swords Kill The Hordes
02 Reality Away
03 Destroyer
04 Cybernetic Starflower
05 Break Free From Your Life
06 Reverie [Instrumental]
07 Witch Of The Woods
08 Free For Infinity [Instrumental]
09 Under The Blood Driven Moon
10 Nevaeh [Instrumental]
Spielzeit: 00:30:46

Line-Up:
Ethan White – Bass
Eric Azure - Vocals
Daniel Garza – Vocals
Matt Ryan - Guitar
Julian Ibanez – Guitar
James Lemos – Keyboard
John Martian – Drums
James Lemos [Programming]
Matt Ryan [Programming]
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
18.09.2011 | 16:29
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