.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Killing Joke - In Excelsis [EP]

Killing Joke
In Excelsis [EP]


Industrial, Punk, Rock
6 von 7 Punkten
"Toller Vorgeschmack"
CD Review: Mouga - The God And Devil's Schnapps

Mouga
The God And Devil's Schnapps


Alternative, Emocore, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Leckerbissen trotz kruder Mixtur"
CD Review: Tesseract - Perspective [EP]

Tesseract
Perspective [EP]


Djent, Experimental, Progressive
5.5 von 7 Punkten
"Der Übergang"
CD Review: Yargos - To Be Or Not To Be

Yargos
To Be Or Not To Be


Prog-Metal, Progressive
5 von 7 Punkten
"Prog-Rock vom Feinsten"
CD Review: Warlight - The Bloodchronicles

Warlight
The Bloodchronicles


Punkrock, Rock, Rock'n'Roll
4 von 7 Punkten
"Grauer Durchschnitt mit Ausfällen nach oben!"
CD Review: Ewigheim - 24/7

Ewigheim
24/7


Dark Metal, Gothic, Gothic Metal
Keine Wertung
"Sammelsurium des Wahnsinns"
CD Review: Engel - Raven Kings

Engel
Raven Kings


Melodic Death Metal, Modern Metal, Pop
3 von 7 Punkten
"Steht ein Rabe in Flammen..."
CD Review: Mirna's Fling - For The Love Of Me

Mirna's Fling
For The Love Of Me


Akustik, Alternative, Folk
6 von 7 Punkten
"Zwischen Liebe und Furcht"
CD Review: Hooded Menace - Gloom Immemorial [Compilation]

Hooded Menace
Gloom Immemorial [Compilation]


Death Metal, Doom Metal
Keine Wertung
"Gelungene Raritätensammlung"
CD Review: Mono - The Last Dawn / Rays Of Darkness

Mono
The Last Dawn / Rays Of Darkness


Avantgarde/Electronica, Post Rock
4.5 von 7 Punkten
"Japaner mit Doppelpack"
Cover von Despairation -- A Requiem In Winter's Hue
Band: Despairation Homepage Despairation bei MySpace.com Metalnews nach 'Despairation' durchsuchenDespairation
Album:A Requiem In Winter's Hue
Genre:Progressive, Rock
Label:My Kingdom Music
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:29.02.08
CD kaufen:'Despairation - A Requiem In Winter's Hue' bei amazon.de kaufen
Share:

"Für traute Zweisamkeit oder traurige Einsamkeit"

Melancholic Rock nennen DESPAIRATION ihren Stil auf „A Requiem In Winter's Hue“. Treffender geht es nicht, denn ein schwermütigeres Rock-Album habe ich selten gehört. Es handelt sich dabei um das inzwischen fünfte Werk der bereits 1994 im Teenager-Alter gegründeten Band. Gitarrist Martin Jungkunz ist dabei das einzige übrige Mitglied des ursprünglichen Line-Ups.

Die Musik von DESPAIRATION findet ihre Vorbilder bei David Bowie, MARILLION, PORCUPINE TREE und jüngeren ANATEHMA-Werken. Neben der typischen progressiven Spielart, die sich vor allen Dingen durch Stimmungsänderungen- und schwankungen ausdrückt, sind auch Anleihen beim Gothic, Alternative, Psychedelic und sogar beim Jazz nicht zu verleugnen. Aber auch die harten Gitarren gewinnen gelegentlich die Oberhand, wie beim Song „Humanity As A Child“, dass sich nach einem Beginn mit Streichern recht rifforientiert entwickelt.
Sehr passend zur Musik präsentiert sich der Gesang von Sascha Blach, der die Melancholie und andere Emotionen bereits in den Stimmbändern zu haben scheint. Man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben, dass man hier eine einfach zu hörende, eingängige Kost vor sich hat. Der Sound ist viel eher tiefgründig und atmosphärisch und versucht besonders die Schwermütigkeit sehr stimmungsvoll und teilweise vehement auszudrücken.
Es handelt sich hierbei um Musik, die man entweder sehr dezent in einer trauten Zweisamkeit anhören möchte, [um nicht auf eine Kuschelrock-CD zurückzugreifen zu müssen] oder aber in einer traurigen, niedergeschlagen Einsamkeit, deren Spiegelung durch die Songs sehr passend ausgedrückt wird.

Wer auf die weiter oben erwähnten Künstler steht oder sich eine vertonte Melancholie zu Gemüte führen möchte, sollte bei „A Requiem In Winter's Hue“ ruhig mal reinhören. Wer aber eingängigen Rock oder Metal hören möchte, greift sicherlich zu anderen Werken.

Trackliste:
01. Kiss Of Ashes
02. A Lovelorn Requiem
03. The One Who Ceased To Breathe
04. Musique De La Decadence
05. Farewell In Blue
06. The Shallow Sea
07. Letters From A Coffin
08. Cathartic Revelation
09. Humanity As A Child
10. Lucid Lullaby
11. Inner Peace
Spielzeit: 00:57:53

Line-Up:
Sascha Blach - Vocals
Martin F. Jungkunz – Guitar/Programming
Christian Beyer - Piano/Synthis
Jens Reinhold - Drums
Steffen Münch [wizard]
06.03.2008 | 19:51
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin