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Album:The Ills of Modern Man
Genre:Death Metal, Metalcore
Label:Century Media
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:18.05.07
CD kaufen:'Despised Icon - The Ills of Modern Man' bei amazon.de kaufen
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"Solide, aber wenig spannend..."

Mit ihrer dritten Full Length „The Ills Of Modern Man“ melden sich die Kanadier DESPISED ICON wieder auf der Bildfläche zurück, um den Nachfolger zu „The Healing Process“ [2005] vorzulegen. Prinzipiell hat sich an der Fahrtrichtung der Band, eine Mischung aus Death Metal und Metalcore-Elementen, sprich Deathcore, zu vertonen, nichts geändert – worin auch das Problem der neuen Scheibe besteht.

DESPISED ICON beherrschen offensichtlich ihre Instrumente und gerade Drummer Alexandre Pelletier liefert eine wirklich beachtliche Leistung ab. An der Produktion gibt es auch nicht viel auszusetzen, da jedes Instrument gut zur Geltung kommt und mit ausreichend Druck aufwartet. Klingt doch alles schon mal gut, oder? Tja, das große Problem liegt aber schlichtweg in dem wenig spannenden Songmaterial, das zwar knallt und groovt ohne Ende, aber im Endeffekt viel zu unspektakulär ist, um nachhaltig im Gehörgang haften zu bleiben. Dafür sind die Riffs einfach zu wenig originell, und irgendwie hat man oft das Gefühl, das alles schon einmal irgendwo gehört zu haben, und zwar nicht nur das, sondern dort auch noch viel besser und mit stimmigen sowie interessanten Songs als Ergebnis. Interessant sind DESPISED ICON vor allem dann, wenn sie das Tempo mal ganz drosseln wie bei „A Fractured Hand“ oder „Fainted Blue Ornaments“, aber insgesamt sind die Songs beliebig austauschbar und muten leider häufig wie wahllos aneinander gereihte Teile an [Blast Beat, Mosh Part, Blast Beat, Mosh Part, etc. …], die aber als komplette Songs nicht wirklich homogen und spannend sind. Sprich, die einzelnen Titel sind nicht wirklich schlecht und auch solide eingespielt, sodass man manchmal anfängt, mit dem Fuß mitzuwippen, aber mehr als Durchschnitt sollte man von „The Ills Of Modern Man“ definitiv nicht erwarten. Hinzu kommt der bisweilen echt nervige Quiek-Gesang des zweiten Shouters, der einem abgestochenen Schwein alle Ehre machen würde, aber damit spätestens nach zwei Songs total anstrengend wird, zumal der Text als solcher nur zu erahnen ist.

Kurzum, wer sich für die Mischung aus Death Metal und Metalcore begeistern kann oder wirklich absolut jedes Album aus dieser Sparte haben muss, kann ja mal vorsichtig ein Ohr riskieren, beziehungsweise zuschlagen. Überraschungen und Innovationen werden hier allerdings nicht geboten, sodass mit „The Ills Of Modern Man“ ein durchschnittliches Album, das zwar ganz okay ist, aber das man auch nicht wirklich braucht, in die Regale gestellt wird. Da es seit einer geraumen Zeit einen ganzen Haufen an Bands gibt, die ähnliche Komponenten in ihre Mucke integrieren, und das auch erheblich spannender [siehe JOB FOR A COWBOY oder die zugegebenermaßen wesentlich Death Metal-lastigeren und viel technischeren BENEATH THE MASSACRE], werden DESPISED ICON einen schweren Stand haben, sich durchzusetzen.

Trackliste:
01. In The Arms Of Perdition
02. Furtive Monologue
03. Quarantine
04. The Ills Of Modern Man
05. A Fractured Hand
06. Sheltered Reminiscence
07. Nameless
08. Tears Of The Blameless
09. Oval Shaped Incisions
10. Fainted Blue Ornaments


Alexander Eitner [soulsatzero]
11.05.2007 | 01:31
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