.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Destruction
CD Review: Destruction - Under Attack

Destruction
Under Attack


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Attacke!"
CD Review: Destruction - Spiritual Genocide

Destruction
Spiritual Genocide


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"30 Jahre Teutonen-Dresche"
CD Review: Destruction - Day Of Reckoning

Destruction
Day Of Reckoning


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Der Tradition verpflichtet"
DVD: Review: Destruction - A Savage Symphony

Destruction
A Savage Symphony


6.5 von 7 Punkten
DVD "Alles Gute nachträglich!"
CD Review: Destruction - D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.

Destruction
D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Trau' keiner Band über 30"
Mehr aus den Genres
CD Review: Kiuas - The New Dark Age

Kiuas
The New Dark Age


Power Metal, Progressive, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Mal nicht ganz so alltäglicher Power Metal"
CD Review: Testament - Dark Roots Of The Earth

Testament
Dark Roots Of The Earth


Heavy Metal, Thrash Metal
7 von 7 Punkten
"Apostel des Stahls"
CD Review: Voivod - Post Society [EP]

Voivod
Post Society [EP]


Progressive, Thrash Metal
Keine Wertung
"VOIVOD eben"
CD Review: Warrel Dane - Praises To The War Machine

Warrel Dane
Praises To The War Machine


Power Metal, Prog-Metal, Progressive, Thrash Metal
6.5 von 7 Punkten
"Schweizer Messer für's Ohr vom Sangesmeister"
CD Review: Red To Grey - Admissions

Red To Grey
Admissions


Progressive, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"O'zapft is!"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Destruction -- The Curse Of The Antichrist - Live In Agony [Live / 2-CD]
Band: Destruction Homepage Destruction bei Facebook Metalnews nach 'Destruction' durchsuchenDestruction
Album:The Curse Of The Antichrist - Live In Agony [Live / 2-CD]
Genre:Thrash Metal
Label:AFM Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:25.09.09
CD kaufen:'Destruction - The Curse Of The Antichrist - Live In Agony [Live / 2-CD]' bei amazon.de kaufen
Share:

"Thrash Metal Show mit Headbang-Garantie"

Mit "The Curse Of The Antichrist – Live In Agony“ erscheint in diesem Jahr das dritte Live-Album der deutschen Thrash-Urgesteine DESTRUCTION. Zum 25-jährigen Bandjubiläum, was wir in diesem Jahr feiern, präsentieren Marcel "Schmier“ Schirmer und Co. das beste aus allen Schaffensphasen auf zwei CDs in Live-Hochform.

Gleich auf dem ersten Track "The Butcher Strikes Back“ ist merkbar, wo ein großer Teil der Songs aufgenommen wurde: "Wackeeen“, schreit Schirmer der Meute ins Gesicht. Mit auf diesem Track ist auch DESTRUCTIONs Live-Intro, in dem sie als "The Thrash-Masters from Germany“ angekündigt werden. An ihrer Professionalität lassen die Thrasher nicht den leisesten Zweifel und legen eine grandiose Performance hin. Noch weitere Songs wurde auf dem W:O:A 2007 mitgeschnitten, einige aber auch auf Konzerten der letzten Tour. Vor allem in Tokio. Ohne so manche Ansagen vom Fronter wäre dies aber vielleicht nicht ganz so offensichtlich, denn manche Abmischungen sind so gut auf einander abgestimmt, dass man den Wechsel zwischen den Konzerten an ein paar Stellen kaum merkt. Leider kommt das Publikum auf dem kompletten Album nur sehr leise ’rüber, sodass Schmiers "Hey, hey“ nicht selten scheinbar ohne Widerhall bleibt. Auch bei "Curse The Gods“ wird eine Performance "auf den Punkt“ hingelegt und bei "Nailed To The Cross“ darf dann das Publikum auch mal eine Zeile mitsingen. "Mad Butcher“ bietet die volle Thrash-Dröhnung inklusive Headbang-Orgie, jedoch geht das Publikum auch hier wieder zu sehr zwischen Drums und Gitarrenriffs unter. Weniger zu überzeugen weiß hingegen "The Alliance Of Hellhoundz“. Mit den Gastsängern Peter "Peavy" Wagner [RAGE], Oddleif Stensland [COMMUNIC], Bobby "Blitz" Ellsworth [OVERKILL], Tom "Angelripper" Such [SODOM], die DESTRUCTION beim ’07er Wacken-Auftritt ünterstützten, wird zwar etwas Besonderes geboten, aber zu den Highlights der Scheibe zählt der Track nicht. Aus Tokio stammen unter anderem die Mitschnitte von "D.E.V.O.L.U.T.I.O.N“ oder die erste Version [es gibt eines auf jeder der beiden CDs] von "Thrash Till Death“, bei dem das japanische Publikum schon beim Intro in Extase gerät.
Auf dem zweiten Teil des Doppelalbums wird mit "The Damned“ begonnen, an dem Schmier hörbar Freude hat. Besonders zu erwähnen sind auf jeden Fall die großartigen Gitarren und die gute Schlagwerkarbeit von Mike Sifringer und Marc Reign. Leider ist das, auf Schmiers Rufe reagierende, Publikum beim Track "Life Without Sense“ anfangs wieder eher schlecht als recht eingefangen und bleibt vergleichsweise leise. Schade.
Ob Klassiker, wie "Antichrist“, oder neueres Liedgut, wie "The 7 Deadly Sins“ rollen die Songs erwartet dampfwalzenartig durch die Lautsprecher wer heimischen Anlage. Ab "Reject Emotions“ ist der Schlussteil der Wacken-Gigs von 2007 an der Reihe. Ein zweites mal ertönt "Thrash Till Death“, wobei diese Version besser ist, als die Vorhergegangene auf der ersten Scheibe, und ein hervorragendes Schlagzeug-Solo bietet. Abschließend bringen "Total Desaster“ und "Bestial Invasion“ noch einmal das Blut an den Siedepunkt heran.

Zusammenfassen kann man sagen, dass DESTRUCTION keinen Zweifel daran lassen, dass sie eine Live-Macht sind und eine hervorragende Show abliefern können. Bei einigen Liedern kann man sich Schmiers, leicht breitbeinige, "Mir gehört die Welt“-Pose bildlich vorstellen. Leider eher weniger überzeugen kann das Publikum, welches oft viel zu leise ist. Auch die Tatsache, das es sich nicht um eine, durchgehende Aufnahme handelt, sondern um eine Art "Best of“ aus verschiedenen Auftritten, kommt nicht wirklich eine amtliche Festival- oder Hallenatmosphäre herüber, die man sich vielleicht wünschen könnte. Nichtsdetotrotz ist dieses Album eine gute Zusammenfassung von DESTRUCTIONs Live-Repertoire und ein Kauftipp für alle Thrash Metal- und DESTRUCTION-Fans zu empfehlen.

Trackliste:
Disk 1
01. The Butcher Strikes Back
02. Curse The Gods
03. Nailed To The Cross
04. Mad Butcher
05. The Alliance Of Hellhoundz
06. D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.
07. Eternal Ban
08. Urge The Greed Of Gain
09.Thrash Till Death
10. Metal Discharge


Disk 2
01. The Damned
02. Cracked Brain
03. Soulcollector
04. Death Trap
05. Unconscious Ruins
06. Life Without Sense
07. The 7 Deadly Sins
08. Antichrist
09. Reject Emotions
10. Thrash Till Death
11. Total Desaster
12. Bestial Invasion
Spielzeit: 01:37:54

Line-Up:
Marcel „Schmier“ Schirmer - Vocals, Bass
Michael „Mike“ Sifringer - Guitar
Marc Reign - Drums
Sebastian Kronenberg [sebyK]
18.09.2009 | 11:22
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin