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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Destruction -- Thrash Anthems II
Band: Destruction Homepage Destruction bei Facebook Metalnews nach 'Destruction' durchsuchenDestruction
Album:Thrash Anthems II
Genre:Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:10.11.17
CD kaufen:'Destruction - Thrash Anthems II' bei amazon.de kaufen
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"Griff in die Mottenkiste"

Einen Mangel an neuen Ideen kann man den Teutonen-Thrashern DESTRUCTION beileibe nicht vorwerfen, beschert die Truppe ihren Fans doch mit schöner Regelmäßigkeit durchweg gelungene neue Alben. Dazu haben die Herren um Frontmann Schmier aber auch ein gesundes Verhältnis zu ihrer bewegten Vergangenheit, weshalb es durchaus passend scheint, dass DESTRUCTION zehn Jahre nach der letzten Nostalgie-Runde mit „Thrash Anthems II“ einmal mehr neue Fassungen alter Hits präsentierten – schön ist auch, dass die Fans direktes Mitspracherecht bei der Songauswahl hatten.

Wie das oft so ist, wenn die Fans entscheiden, was gespielt wird, gibt es auf „Thrash Anthems II“ vornehmlich die ganz alten Heuler zu hören – später als 1990 wurde keiner der hier neu aufgenommenen Songs ursprünglich veröffentlicht. Dieses Material für eine Frischzellenkur heranzuziehen ergibt auch durchaus Sinn, denn auf die unsägliche Phase von „The Least Successful Human Cannonball“ nebst den beiden vorangegangenen EPs wollen weder Band noch Fans gerne angesprochen werden und ab „All Hell Breaks Loose“ gibt es bei DESTRUCTION dank Peter Tägtren ohnehin nach wie vor zeitgemäßen Edel-Sound. So sind auf „Thrash Anthems II“ die Ur-Alben „Infernal Overkill“ [1985] und „Eternal Devastation“ [1986] mit je drei Songs vertreten, was kaum als Überraschung kommen dürfte. Es geht aber sogar noch bis ganz zum Anfang zurück und so darf sich die Hörerschaft über das ursprünglich auf dem 1984er Demo „Bestial Invasion Of Hell“ enthaltene „Frontbeast“ freuen. Das ist gleich doppelt erfreulich, zumal es die Nummer nicht regelmäßig im Live-Programm von DESTRUCTION zu hören gibt und auch die Aufnahmequalität des Originals etwas zu wünschen übrig lässt. Somit gehören dieser Song und die einst auf der im gleichen Jahr erschienenen „Sentence Of Death“-EP veröffentlichten „Black Mass“ und „Satan`s Vengeance“ zu den spannendsten Songs auf „Thrash Anthems II“. Es ist die Kombination aus der Ruppigkeit der Anfangstage mit der heutigen Routine der Mannschaft verpackt in modernen, wuchtigen Sound, die generell den Charme einer solchen Sammlung an Neueinspielungen ausmacht und in diesen Nummern entfaltet dieses Gemisch sein Potential am deutlichsten. Eine weitere Sternstunde dieser Platte ist das vertrackte „Ripping You Off Blind“: Weil Frontmann Schmier nicht auf auf dem 1990 erschienenen „Cracked Brain“ vertreten ist, wird dieses eigentlich ziemlich gelungene Album von der Band leider etwas stiefmütterlich behandelt. Das ist schade, weil die Platte als Nachfolger des ebenfalls progressiv angehauchten „Release From Agony“ so manchen tollen Song zu bieten hat – so etwa das hier neu interpretierte, herrlich verzwickte „Ripping You Off Blind“. Insgesamt hört man „Thrash Anthems II“ natürlich deutlich an, dass DESTRUCTION heute eine andere Band sind als zur Entstehung der hier vertretenen Kompositionen. So klingen die Nummern natürlich weitaus klinischer und eben moderner, was nicht jedem Fan, der von Anfang an dabei war, schmecken wird, andererseits ist es eben Sinn und Zweck dieser Veröffentlichung, den Klassikern ein modernes Klanggewand anzuziehen, weshalb man das der Band kaum zum Vorwurf machen kann – schon gar nicht, wenn das Unterfangen so gut gelungen ist wie hier.

Eine Band mit so vielen hörenswerten Songs wie DESTRUCTION kann nicht jeden davon immer und überall spielen. Wer trotzdem wissen möchte, wie die Truppe das Material ihrer ersten 15 Jahre Schaffensgeschichte heute interpretiert, bekommt mit „Thrash Anthems II“ eine ziemlich deutliche Antwort. Die Baden-Württemberger Thrash-Urgesteine haben sich offenkundig viel Zeit genommen, sich wieder mit den Klassikern vertraut zu machen und sie mit Erfolg ins Jahr 2017 transportiert. Wer sich das Digipack zulegt, bekommt zusätzlich noch ein Cover der DEAD KENNEDYS-Nummer „Holiday In Cambodia“.

Trackliste:
01. Confused Mind
02. Black Mass
03. Frontbeast
04. Dissatisfied Existence
05. United By Hatred
06. The Ritual
07. Black Death
08. The Antichrist
09. Confound Games
10. Ripping You Off Blind
11. Satan`s Vengeance
Spielzeit: 00:53:54

Line-Up:
Schmier - Bass, Vocals
Mike - Guitar
Vaaver - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
03.12.2017 | 12:45
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