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Band: Destruction Homepage Destruction bei Facebook Metalnews nach 'Destruction' durchsuchenDestruction
Album:Under Attack
Genre:Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:13.05.16
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"Attacke!"

Inzwischen ist es stolze vier Jahre her, dass die teutonischen Thrash Metal-Veteranen DESTRUCTON mit „Spiritual Genocide“ ihr dreißigjähriges Jubiläum feierten. Still wurde es um die Herren seither allerdings zu keiner Zeit, wobei die Formation um den charismatischen Fronter Schmier neben ausgiebigen Tour-Aktivitäten offenbar auch noch Zeit fürs Studio fand. Nun werden DESTRUCTION bald 35, konzentrieren sich allerdings nicht auf weitere Festivitäten, sondern hauen mit „Under Attack“ einfach ihr nächstes Album raus. Als Statement ist das auch vollkommen ausreichend.

Schon auf ihrem Jubiläums-Album zeigten sich die Thrash-Urgesteine von einer ihrer besten Seiten und „Under Attack“ macht vom ersten Ton an deutlich, dass DESTRUCTION nichts von ihrer Energie eingebüßt haben: Im eröffnenden Duo aus „Under Attack“ und „Generation Nevermore“ haut die Truppe ihren Hörern prinzipiell recht typische Songs um die Ohren, präsentiert sich dabei aber derart frisch und energiegeladen, dass sie bereits an diesem Punkt das komplette „Spiritual Genocide“-Album in den Schatten stellt. Das liegt sicherlich nicht zuletzt auch an den fulminanten Leadgitarren, welche auf „Under Attack“ insgesamt sehr zahlreich ausfallen und dem tatkräftigen Mitwirken diverser Gastmusiker, darunter u.a. HEADHUNTER-Klampfer Uwe „Schmuddel“ Hoffmann und der ehemalige DESTRUCTION-Weggefährte Harry Wilkens,. Es sind eben diese fulminanten Solo-Eskapaden, die bei den Thrashern oft vermisst werden und ein schönes Gegengewicht zur kompromisslosen Riff-Attacke des Trios bilden – wenn DESTRUCTION im Studio weiterhin derart mit solcherlei Frickel-Duellen protzen wollen, müssen sie vielleicht doch wieder einen zweiten Gitarristen anstellen, um das auch live abliefern zu können. Doch auch ansonsten gehen die Dreschflegel auf ihrer neuen Platte abwechslungsreich wie lange nicht mehr zu Werke: Neben gradlinigeren Thrash-Granaten wie „Pathogenic“ oder „Conductor Of The Void“ erinnert die Band in der groovenden Thrash-Hymne „Dethroned“ stellenweise gar an ihre Kollegen von KREATOR. In Songs wie dem erwähnten „Generation Nevermore“ oder dem tonnenschwer daher stampfenden und doch vielschichtigen „Getting Used To The Evil“ gibt es dann noch derart ausgefeiltes Riffing, dass Fans sich sogar an selige „Release From Agony“-Zeiten erinnern dürften. Kurz, DESTRUCTION zeigen sich auf „Under Attack“ ebenso spielfreudig wie angriffslustig, weshalb man ihnen ihr stolzes Dienstalter von beinahe 35 Jahren zu keiner Zeit anhört. Textlich verarbeitet die Formation hier wie immer politisch aktuelle Themen auf akkurate aber auch recht platte Art und Weise, wobei das gegen die Internet-Trolle gerichtete „Second To None“ wohl das beste Beispiel abgibt. Das könnte man vermutlich eleganter lösen, allerdings war Thrash Metal noch nie eine Musikrichtung, die von subtiler Herangehensweise lebt, weshalb solcherlei Texte dann auch in Ordnung gehen. Einzig störend ist die etwas dünne Produktion von „Under Attack“, denn hier fällt das Klangbild leider arg steril aus und gerade die Gitarren hätten ruhig ein wenig fetter abgemischt werden dürfen – auch daran gewöhnt man sich jedoch nach einigen Durchläufen. Als Bonus-Highlitght enthält zumindest die Digipack-Fassung der Platte noch ein saucooles Cover des VENOM-Klassikers „Black Metal“, in dem KRISIUN-Frontmann Alex mit von der Partie ist und darauf sollte niemand verzichten müssen.

DESTRUCTION können nach über 30 Jahren vermutlich gar nicht anders, als nach sich selbst zu klingen, jedoch agierte die Truppe selten so souverän wie auf „Under Attack“. Ob Schmier und Co. damit nun wie vielerorts behauptet das beste Album ihrer Karriere eingespielt haben, lässt sich schwer objektiv beurteilen, allerdings haben sich die Teutonen-Thrasher hier hörbar viel Mühe beim Songwriting gegeben. Auf „Under Attack“ vereinen DESTRUCTION das Beste ihrer Wurzeln mit dem Drive ihrer jüngeren Schaffensphase und das ergibt auf jeden Fall eine ihrer stärksten Platten.

Trackliste:
01. Under Attack
02. Generation Nevermore
03. Dethroned
04. Getting Used To The Evil
05. Pathogenic
06. Elegant Pigs
07. Second To None
08. Stand Up For What You Deliver
09. Conductor Of The Void
10. Stigmatized
11. Black Metal [VENOM COVER]
12. Thrash Attack
Spielzeit: 00:53:55

Line-Up:
Schmier - Vocals, Bass
Mike - Guitar
Vaaver - Drums

Gastmusiker:

Alex - Vocals
VO Pulver - Guitar
Uwe "Schmuddel" Hoffmann - Guitar
Harry Wilkens - Guitar
Damir Eskic - Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
16.05.2016 | 14:25
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