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Cover von Devian -- Ninewinged Serpent
Band: Devian Homepage Devian bei Facebook Metalnews nach 'Devian' durchsuchenDevian
Album:Ninewinged Serpent
Genre:Black/Death Metal, Death/Thrash Metal
Label:Century Media
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:19.10.07
CD kaufen:'Devian - Ninewinged Serpent' bei amazon.de kaufen
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"MARDUK Ex-Freunde aufgepasst!"

Ach Gottchen, was freue ich mich, diese liebliche Stimme wieder hören zu dürfen. Der meiner Meinung nach gemeinste Sänger der Black Metal Szene, Erik Hagstedt [alias Legion], ist wieder da, offensichtlich genesen und bringt mit Emil Dragutinovic sogar einen alten MARDUK-Kollegen mit, um mit dem Rest der Truppe unter dem Namen DEVIAN [vormals kurzzeitig als ELIZIUM unterwegs] noch mal voll durch zu starten. Zuletzt dürfte Legion wohl mit seinem Ausstieg beim schwedischen Extrem Black Metal Brett MARDUK Schlagzeilen gemacht haben. Um seinen Weggang tummeln sich seit 2003 gar haufenweise Gerüchte, die von Rausschmiss bis hin zum Stimmbandabriss handeln.

Die Musik von DEVIAN lässt sich wohl am besten als melodischer Death Metal mit reichlich schwarzem Unterton beschreiben. Etwas anderes sollten Fans wohl auch nicht erwartet haben. Nach knapp 1,5 Minuten Intro geht’s dann auch los und auf die Ohren gibt’s mit „Dressed In Blood“ den ersten Wink mit dem Zaunpfahl. Ein klassisches Death Metal Opening mit abgedämpften Becken und zittrigen Gitarrenläufen leitet das infernale Stelldichein DEVIANs perfekt ein und man kann sich schon jetzt nicht gegen einen – wenn auch nur kleinen – Vergleich mit langsameren Passagen auf der seligen „Nightwing“ wehren. Gut, dass das jedoch nur an der Stimme des Frontmannes und der anfänglichen Geschwindigkeit liegt, denn bereits nach wenigen Takten wissen DEVIAN mit ausgeklügelten Melodien aufzuwarten und schießen aus dem klassischen Death Metal heraus, hinein in eine bedrohliche Klangwand aus Melodie, stampfenden Rhythmen und Wahnsinn. Das sollte wohl auch schon alles sein, was das Konzept der Schweden ausmacht, denn kompromisslos zieht dich diese Struktur bis in den letzten Song. Dies bedeutet allerdings keineswegs Abwechslungsarmut oder Festgefahrenheit, denn innerhalb der Songs gibt es fliegende Wechsel zwischen treibenden Doublabass-Passagen [„Heresy“], zum Moshen animierenden Midtempo-Parts [„Remnant Song“] und feinen Soloarbeiten im klassischen Heavy Metal Gewand.
Ich bin übrigens sehr gespannt, wie und ob es DEVIAN schaffen, als Live-Band zu punkten, denn die Rollenverteilung ist wohl noch etwas ungewiss. Der Gitarrist wechselt hier und da mal an den Bass und überhaupt spielen drei der fünf Mannen am Sechssaiter herum, so dass die Leadgitarre immer mal an einen Kollegen abgegeben wird. Das hingegen unterstreicht auch die Vielseitigkeit, die sich in der Musik niederschlägt. Manchmal gewinne ich allerdings den Eindruck, dass Meister Legion in den vergangenen Jahren ein wenig seiner Atemluft eingebüßt hat, denn so mancher Scream klingt nach hinten hin doch unbeabsichtigt dünn und atemlos. Egal, ich habe ihn vermisst, er ist wieder da und mitgebracht hat er das Bekanntheitsgefühl vergangener Zeiten. Außerdem ist es immer wieder angenehm, auch andere Seiten der bekannten Stimme zu entdecken, denn abseits der höllischen Aggressionen gibt es – wie etwa in „Gemini Is The Sky“ – auch mal herrlich tiefe Einlagen aus der Magengegend.

DEVIAN legen mit „Ninewinged Serpent“ einen beeindruckenden Erstling vor, der vor allem in Sachen Sound über jeden Zweifel erhaben ist. Wer MARDUK seit Legions Fortgang seine Liebe nicht mehr zeigen wollte, sollte DEVIAN auf jeden Fall antesten. Weiterhin eine klare Empfehlung an alle Freunde abwechslungsreichen Death Metals, der gern über den Tellerrand hinaus blickt. Ein gelungenes Stück Gemeinheit!

Trackliste:
01. Serenade For The Fallen [Intro]
02. Dressed In Blood
03. Heresy
04. Scarred
05. Suffer The Fools
06. Fatalist
07. Gemini Is The Snake
08. Instigator
09. Remnant Song
10. Ninewinged Serpent
Spielzeit: 00:45:15

Line-Up:
Legion – Vocals
Joinus – Gitarre
Tomas Nilsson – Bass, Gitarre
Emil Dragutinovic – Drums
Markus Lundberg – Gitarre
Patrick Franken [Border]
12.10.2007 | 17:10
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