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Cover von DevilDriver -- Pray For Villains
Band: DevilDriver Homepage DevilDriver bei Facebook Metalnews nach 'DevilDriver' durchsuchenDevilDriver
Album:Pray For Villains
Genre:NWOAHM
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:10.07.09
CD kaufen:'DevilDriver - Pray For Villains' bei amazon.de kaufen
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"Die Eule mit der Keule"

Härter, schneller, rückwärts. Die Maxime vieler Bands, wenn ein neues Album ansteht. Vor allem im Vorfeld. Entweder "Unser härtestes Album bisher!" oder bitte gleich "Unser neues Album ist das härteste Album aller Zeiten"". Da tut es ganz gut, wenn eine Band mal den Ball flachhält und gleich ankündigt, dem Brutalitätswettbewerb einen Riegel vorgeschoben zu haben. Vor allem, wenn diese Band DEVILDRIVER heißt. "Wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden, mit diesem Album noch brutaleres, noch härteres und noch schnelleres Material als beim letzten Mal aufzunehmen", wird Sänger Dez Fafara [immer noch ex-COAL CHAMBER] da im Presseinfo zitiert. Oha. Funktioniert das?

Ja. Es funktioniert. DEVILDRIVER haben nicht den Fehler begangen und sich weiter in ihr zu eng gewordenes Stilkorsett pressen lassen, sondern öffnen sich rechtzeitig neuen Einflüssen. Denn sind wir mal ehrlich: So gut der direkte Vorgänger "The Last Kind Words" und vor allem "The Fury Of Our Maker's Hand" auch waren, langsam wäre es langweilig geworden. Aber keine Angst, verleugnet haben sich DEVILDRIVER deswegen noch lange nicht, denn das Album fängt die Essenz von DEVILDRIVER besser ein als je zuvor, da sich die Band vor allem als Songwriter weiterentwickelt hat. Ja, "Pray For Villains" ist softer als seine Vorgänger, aber deswegen keineswegs per se soft. Und kommerziell schon gar nicht. Nur mit dem Melodien klappt es eben besser, wie vor allem das phänomenale Dynamikmonster "Waiting For November" [sicherlich einer der mächtigsten Songs, den die Band je geschrieben hat] zeigt. Auch das Prinzip des Grooves haben DEVILDRIVER jetzt komplett durchschaut. Und nein, Dez Fafara singt zu keiner Sekunde clean. Blastbeats gibt es übrigens trotz aller Melodie und Groove noch. Heavy ist die Scheibe ohne Frage, aber eben nicht härter, schneller, rückwärts. Überraschend mag das alles sein und vielleicht bei den ersten paar Durchläufen noch befremdlich wirken [ebenso wie das untypische Cover], aber diese Scheibe wächst. Und das Cover gleich mit. Zwei kleine Schwachpunkte sollte man zumindest erwähnen: Zum einen ist die Scheibe ein wenig zu lang geraten [aber das könnte man auch als Value For Money auslegen] und zum anderen hätte die Produktion von Logan Mader [ex-MACHINE HEAD, ex-SOULFLY] vor allem im Gitarrenbereich etwas mehr Bums vertragen können. Denn vor allem die Gitarrenarbeit braucht sich dieses Mal nicht verstecken. Sehr beeindruckend, was die Burschen da in Sachen Melodien, Riffs und Soli raushauen.

"Pray For Villains" ist die logische nächste Stufe in der Evolution von DEVILDRIVER. Die Band hat sich mehr oder weniger neu erfunden, ohne sich allzu krass zu verändern, aber der Teufel steckt eben oft im Detail. Jetzt wird die ganze Angelegenheit wieder spannend. Wenn DEVILDRIVER weiter auf dem Fundament von "Pray For Villains" bauen, dann können wir uns in Zukunft noch über ein paar verdammt gute Alben der Amis freuen.

Trackliste:
01. Pray For Villans
02. Pure Sincerity
03. Fate Stepped In
04. Back With A Vengeance
05. I've Been Sober
06. Resurrection Blvd.
07. Forgiveness Is A Six Gun
08. Waiting For November
09. It's In The Cards
10. Another Night In London
11. Bitter Pill
12. Teach Me To Whisper
13. I See Belief
Spielzeit: 00:56:06

Line-Up:
Dez Fafara - Vocals
Michael Spreitzer - Guitar
Jeffrey Kendrick - Guitar
Jonathan Miller - Bass
John Boecklin - Drums, Guitar
Michael Siegl [nnnon]
08.07.2009 | 23:08
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