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Cover von Devils Whorehouse -- Blood & Ashes
Band: Devils Whorehouse Homepage Devils Whorehouse bei Facebook Metalnews nach 'Devils Whorehouse' durchsuchenDevils Whorehouse
Album:Blood & Ashes
Genre:Death Metal, Horror Punk
Label:Regain Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:24.04.09
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"Bleibt auf Nebenprojekt-Status"

Waren wir vergangenen Oktober mit der "Werewolf EP" noch alle überrascht, dass MARDUKs Morgan Hakansson sein Horror-Death-Sideproject DEVILS WHOREHOUSE wiederbelebt hat, folgt nun mit "Blood & Ashes" das entsprechende Album. Dem bekannten Stil ist man treu geblieben: Freunde von Punkern wie den MISFITS müssen sich an eine behäbige und grummelige Grundstimmung gewöhnen, und Fans von Morgans Hauptband sehen sich plötzlich mit überraschend viel guter Laune und griffigen Dreiminütern konfrontiert.

Und so braucht es auch nur wenige Hördurchläufe, um "Blood & Ashes" einschätzen zu können. Ebenso wie die Single "Werewolf" ist das ganze Album eingängig und auf den Punkt abgemischt, womit DEVILS WHOREHOUSE ihren Sonderstatus als besonders undergroundstahlige Horrorpunkband auch mit entsprechender Qualität untermauern können. Angenehm ist darüber hinaus, dass auch diesmal die Riffs primär dem Death- und Blackbereich zugeordnet werden können und lediglich das treibende Schlagzeug so richtig Punk sein will. Ein besonderes Highlight ist dabei die Nummer "Speak The Name Of The Dead", welche mit schon fast paganistischen Gitarrenwänden und cleanem Gesang überrascht. Cool ist auch, dass es sich Gitarrist Makko nicht nehmen gelassen hat, diverse wild sägende Soli zu den Songs beizutragen.
Dennoch wird auch bei "Blood & Ashes" der hervorragende Ersteindruck durch zahlreiche Kleinigkeiten getrübt. Erstens ist natürlich selbst für ein punkig angehauchtes Album eine Spielzeit von unter 40 Minuten nicht optimal. Zweitens hat man mitunter aber auch das Gefühl, dass selbst diese knapp bemessene Albumdauer noch mit Nummern wie "Face The Master", "The Cult Of Death" oder "Smell The Ancient Ones" durch absolut sinnlose Zwischenspiele gestreckt wurde, die das Hörvergnügen merkbar schmälern. So viel Leerlauf hätte in der Albummitte wirklich nicht sein müssen.

Dennoch können Fans der Band und des Genres hier auf jeden Fall mal reinhören. Wer zur Abwechslung mal einen besonders unmisanthropischen Tag hat, wird mit "Blood & Ashes" auf jeden Fall froh werden und diverse moshbare Stunden verbringen. So richtig hundertprotzentig zu Ende gedacht wirkt das Album aber dennoch nicht. Es liegt also in Morgans Hand, ob er sein punkiges Projekt in Zukunft nach mehr als nur einem Sidekick klingen lassen will.

Trackliste:
01. Oceans Turn To Blood
02. Wicked One
03. Speak The Name Of The Dead
04. The Cult Of Death
05. Werewolf
06. Demons Of The Flesh / Tight White Robes
07. Shadows Never Change
08. Smell Of The Ancient Ones
09. Face The Master
10. Werewolf Nation
11. Snakes Out The Mouth Of Hell
Spielzeit: 00:39:51

Line-Up:
Makko - Gitarren
Morgan - Bass
Maelstrom - Gesang
Hrafn - Schlagzeug
Frederik Pankalla [Fell]
05.05.2009 | 22:30
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