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Band: Devin Townsend Project Homepage Devin Townsend Project bei Facebook Metalnews nach 'Devin Townsend Project' durchsuchenDevin Townsend Project
Album:Epicloud
Genre:Prog Rock, Prog-Metal
Label:InsideOut
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:21.09.12
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"Versteckte B-Seiten Compilation?"

Eigentlich schien das Kapitel DEVIN TOWNSEND PROJECT mit der Veröffentlichung von „Deconstruction“ und „Ghost“, der beiden letzten Alben des angekündigten Vier-Alben-Zyklus, abgeschlossen zu sein. Die nachgeschobene Nachlese-Box „Contain Us“ und das Mega-Live-Paket „By A Thread“ waren umfangreiche und liebevoll aufgemachte, aber irgendwie zu erwartende Zugaben. Nicht zu erwarten war aber, dass Townsend doch noch ein weiteres Album in der Hinterhand hatte, welches er nun auf die Menschheit loslässt.

Im Vorfeld zur Veröffentlichung von „Epicloud“ war vielerorts zu vernehmen, dass es sich um ein eher zugänglicheres Album - im Stile von „Addicted“ - handeln würde. Ein positives und eingängiges Werk, fast schon poppig. Dazu passt auch, dass Anneke Van Giersbergen [ex-THE GATHERING] hier wieder mit von der Partie ist, deren Gesangsbeitrag bereits das besagte „Addicted“ veredelte. Soweit die positiven Grundvoraussetzungen, dennoch kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass „Epicloud“ kein „normales“, neues Album ist, sondern vielmehr eine Art B-Seiten Compilation. So klingt beispielsweise „Where We Belong“ wie ein „Ghost“-Überbleibsel, wohingegen „True North“ einfach zu schwach für „Addicted“ gewesen sein könnte. Auch die Tatsache, dass Townsend mit „Kingdom“ eine – zugegebenermaßen gelungene - Neubearbeitung des gleichnamigen, tollen „Physicist“-Tracks auf „Epicloud“ packt, hinterlässt zumindest einen kleinen Beigeschmack. Überraschender ist da schon die Einbindung eines Gospelchors, der nicht nur das Intro und Outro der Platte bestreitet, sondern auch auf Tracks wie „Liberation“ oder „Grace“ zu hören ist. Andererseits kann einem das bei einem visionären und grenzenlosen Musiker, wie es Devin Townsend ist, auch nicht wirklich verwundern. Trotzdem sind die wirklichen Highlights dieses Mal für seine Verhältnisse recht dünn gestreut. Hier stechen vor allem die beiden Townsend-typischen Irrsinnsabfahrten „Lucky Animals“ und „More“, das erwähnte „Kingdom“, sowie das tolle „Save Our Now“ und die Powerhymne „Hold On“ positiv heraus. Der Rest weiß nicht so wirklich zu überzeugen.

„Epicloud“ ist keinesfalls ein schlechtes oder schwaches Album, aber gerade in Anbetracht dessen, welche musikalischen Leckerbissen Townsend in der Vergangenheit schon hervorgebracht hat, ist es eben leider auch nicht mehr, als gehobener Durchschnitt. Damit kann er zwar immer noch weite Teile seiner Konkurrenz in die Tasche stecken, trotzdem muss sich „Epicloud“ damit abfinden, das schwächste Werk zu sein, das unter dem Namen DEVIN TOWNSEND PROJECT veröffentlicht wurde.

Trackliste:
01. Effervescent!
02. True North
03. Lucky Animals
04. Liberation
05. Where We Belong
06. Save Our Now
07. Kingdom
08. Divine
09. Grace
10. More!
11. Lessons
12. Hold On
13. Angel
Spielzeit: 00:50:01

Line-Up:
Devin Townsend - Guitars, Vocals, Keyboards
Anneke Van Giersbergen - Vocals
Ryan Van Poederooyen - Drums
Mike Young - Bass
Dave Young - Guitars
Timo Beisel [kaamos]
16.09.2012 | 19:43
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