.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Devin Townsend Project
CD Review: Devin Townsend Project - Z²

Devin Townsend Project


Experimental, Prog-Metal
5.5 von 7 Punkten
"Ziltoids Rückkehr"
CD Review: Devin Townsend Project - Epicloud

Devin Townsend Project
Epicloud


Prog Rock, Prog-Metal
4.5 von 7 Punkten
"Versteckte B-Seiten Compilation?"
DVD: Review: Devin Townsend Project - By A Thread – Live In London 2011 [4DVD+5CD]

Devin Townsend Project
By A Thread – Live In London 2011 [4DVD+5CD]


7 von 7 Punkten
DVD "Konzentrierter Wahnsinn für ein komplettes Wochenende"
CD Review: Devin Townsend Project - Deconstruction

Devin Townsend Project
Deconstruction


Avantgarde, Prog-Metal
6 von 7 Punkten
"Der irre Trip des Devin T."
CD Review: Devin Townsend Project - Addicted

Devin Townsend Project
Addicted


Prog-Metal, Progressive
6 von 7 Punkten
"Süchtig nach großen Refrains"
Live-Berichte über Devin Townsend Project
Mehr aus den Genres
CD Review: Langfinger - Skygrounds

Langfinger
Skygrounds


Rock
7 von 7 Punkten
"Supergroup im eigentlichen Sinn"
CD Review: Redemption - The Origins Of Ruin

Redemption
The Origins Of Ruin


Prog-Metal
4 von 7 Punkten
"Hätte noch mehr reißen können"
CD Review: Queensryche - American Soldier

Queensryche
American Soldier


Prog-Metal, Rock
5 von 7 Punkten
"Zurück in der Spur"
CD Review: Iroha | Fragment. - Bittersweet [Split-CD]

Iroha | Fragment.
Bittersweet [Split-CD]


Ambient, Experimental, Post Rock
5 von 7 Punkten
"Gemeinsam auf den Spuren von Jesu"
CD Review: RPWL - Start The Fire

RPWL
Start The Fire


Ambient, Progressive
3.5 von 7 Punkten
"Professionelle Pop Musik"
CD Review: Motörhead - Bad Magic

Motörhead
Bad Magic


Hard Rock, Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Lemmy macht mir Mut"
CD Review: Steelpreacher - Devilution

Steelpreacher
Devilution


Heavy Metal
4 von 7 Punkten
"Bei Ankunft besoffen"
CD Review: Amorphis - Under The Red Cloud

Amorphis
Under The Red Cloud


Folk Metal, Melodic Death Metal
6.5 von 7 Punkten
"Die Perfekte Mischung"
CD Review: Mad Max - Thunder, Storm and Passion

Mad Max
Thunder, Storm and Passion


Heavy Metal, Teutonic Metal
Keine Wertung
"Die gute alte Zeit"
CD Review: Grave Pleasures - Dreamcrash

Grave Pleasures
Dreamcrash


Gothic, Indie, Post-Punk
5.5 von 7 Punkten
"Nach der Klimax"
Cover von Devin Townsend Project -- Ghost
Band: Devin Townsend Project Homepage Devin Townsend Project bei MySpace.com Metalnews nach 'Devin Townsend Project' durchsuchenDevin Townsend Project
Album:Ghost
Genre:Ambient, Progressive
Label:InsideOut
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:17.06.11
CD kaufen:'Devin Townsend Project - Ghost' bei amazon.de kaufen
Share:

"Das probateste Mittel für den Weltfrieden"

Zum Abschluss des Vier-Alben-Zyklus des DEVIN TOWNSEND PROJECT erscheint zeitgleich mit seinem rasanten und positiv bekloppten Quasi-Vorgänger „Deconstruction“ das wunderschöne und einfühlsame Ambient-Album „Ghost“ und zeigt eine weitere, faszinierende Facette eines der visionärsten und großartigsten Musikers unserer Zeit.

Wo „Ki“ zwar ruhig, aber dennoch ziemlich komplex war, „Addicted“ deutlich zugänglicher ausfiel und die großen Melodien im [sprichwörtlichen] Dutzend hervorbrachte und „Deconstruction“ den verrückten Trip auf der Abrissbirne darstellte, ist „Ghost“ im Grunde genommen nur eines: Wohlklang in Reinkultur. Der perfekte Soundtrack für ein ausgiebiges und entspannendes Bad oder für Tagträumereien in einer sonnendurchfluteten Blumenwiese. Hier gibt es keine brachialen Klangwände, kein hohes Tempo, nichts, was einen irgendwie aus der Ruhe bringen könnte. Nur Sanftmut, zart gezupfte akustische Gitarren, unendlich schöne Flötenmelodien und nahezu gehauchte Gesangslinien, zusammengefügt zu 72 Minuten hinreißend schöner Musik zwischen Folk und Ambient, die ein atmosphärisch ungeheuer dichtes Werk ergibt, dass seinesgleichen sucht. Trotz der langen Spielzeit und der Tatsache, dass hier nicht wirklich viel passiert, wird es zu keiner Sekunde langweilig und die Stimmung ist so flauschig und friedfertig, dass man nach dem Genuss von „Ghost“ eigentlich nur noch jeden Menschen umarmen möchte, der einem über den Weg läuft. Zahmer war Townsend nie und wird er vermutlich auch künftig nicht mehr sein. Sucht man händeringend nach Vergleichen in Townsends bisherigem Oeuvre, kann man die neuen Stücke vielleicht mit den ruhigen, sphärischen Momenten auf „Terria“ gleichsetzen, nur eben in einer ganz anderen Konsequenz.

„Ghost“ ist ein Album, das einen mit einem großartigen Gefühl entlässt. Würde es nicht etwas negativ behaftet klingen, könnte man von einer „Wohlfühlplatte“ sprechen. Natürlich kann man auch nicht leugnen, dass sich hier und da ein gewisses ENYA-Feeling einstellt und wenn man denn unbedingt nach einem Kritikpunkt sucht, kann man auch sagen, dass die Scheibe nicht sehr abwechslungsreich ist [man hat fast den Eindruck, es handele sich um einen einzigen langen Song] und auch nicht wirklich übermäßig viel hängen bleibt. Dennoch lässt das Album eigentlich kein negatives Wort zu, birgt es doch soviel Schönheit, Anmut und pure Freude in sich, dass es das derzeit probateste Mittel für den Weltfrieden zu sein scheint. Und auch wenn es langweilig und einfallslos erscheint, zum dritten Mal in Folge die gleiche Note zu geben, komme ich nicht umhin, erneut sechs dicke Punkte für das DEVIN TOWNSEND PROJECT zu zücken. Vier völlig unterschiedliche Alben, aber immer zu 100% Devin Townsend! Einfach ein großartiger und bewundernswerter Künstler!

Trackliste:
01. Fly
02. Heart Baby
03. Feather
04. Kawaii
05. Ghost
06. Blackberry
07. Monsoon
08. Dark Matters
09. Texada
10. Seams
11. Infinite Ocean
12. As You Were
Spielzeit: 01:12:47

Line-Up:
Devin Townsend - Guitars, Bass, Vocals, Banjo
Dave Young - Keyboards, Mandolin
Mike St. Jean - Drums
Kat Epple - Flutes
Timo Beisel [kaamos]
10.06.2011 | 00:00
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin