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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Devolved -- Oblivion
Band: Devolved bei Facebook Metalnews nach 'Devolved' durchsuchenDevolved
Album:Oblivion
Genre:Industrial Metal, Modern Metal, Progressive
Label:Unique Leader
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:03.06.11
CD kaufen:'Devolved - Oblivion' bei amazon.de kaufen
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"Stress, Hass, Doppelbass!"

Na, das nennt man doch mal umsichtig und fürsorglich: DEVOLVED bringen auf ihrem aktuellen Album einen Warnhinweis für Epileptiker an. Nun ist der „Klassiker“ unter den Auslösern epileptischer Anfälle – zumindest was verbreitetes [Halb-]Wissen angeht – ja eigentlich eher flackerndes Licht. Fernsehen, Computerspiele, Disko halt.

Mit nichts davon hat „Oblivion“ viel zu tun – weder dürften DEVOLVED es mit ihrer Musik so bald ins Fernsehen schaffen, noch in größere Computerspiele. Und erst recht nicht in eine andere als eine Metaldisko zum Brutalo-Abend. Dabei passt der Warnhinweis so gesehen noch am besten, denn was DEVOLVED auf „Oblivion“ so von sich geben, ließe sich durchaus mit „Strobo-Cops heldenhafter Kampf gegen Harmonie und 4/4-Takt“ beschreiben. Mit anderen Worten: Es gibt technisch hochwertigen, vertrackten und brachialen Metal in der Schnittmenge von MESHUGGAH und FEAR FACTORY aufs Gehör bis zur Betäubung. Damit ist „Oblivion“ zwar nicht erschöpfend analysiert, die Richtung jedoch dürfte jedem klar sein: Stakkato noch und nöcher, einförmig-galliges Geschrei, welches nur selten von kurzen Klargesangsmomenten unterbrochen wird, ungemütliche Elektro-Sounds im Hintergrund und sterile Doublebass-Attacken bis die Nebenhöhlen dicht sind. „Erholung“ gönnen DEVOLVED dem Hörer noch am ehesten im finsteren Ausklang „Divinity“, welcher die höchsten Anteile an Klargesang aufweist und mithin das Gefühl von Resignation transportiert – bevor es mit dem als Bonusstück enthaltenen und dem vorherrschenden Stil angeglichenen SLAYER-Cover „Disciple“ wieder eins auf den Deckel gibt.

Kalt, technisch und aggressiv von Anfang bis Ende werden DEVOLVED dabei vor allem diejenigen verschrecken, die ausschließlich die erdigen „Zurück-zur-Natur“-Klänge des jüngsten 70er-Revivals für hörenswert halten. Zu einer Band wie GRAVEYARD verhalten sich DEVOLVED wie der technikvernarrte Entwickler von Pflanzenvernichtungsmitteln, der neben dem Blumengarten seines Hippienachbarn eine Stahlbeton-Arena für Roboterkämpfe betreibt. Aber mal ehrlich: im Grunde seines Herzens findet doch auch jeder Hippie Gefallen an Roboterkämpfen, oder etwa nicht? Muss ja nicht direkt nebenan sein...

Trackliste:
01. Existential Crisis
02. Into Fire
03. Awakening
04. World In Denial
05. Virus
06. Wretched Eyes Of God
07. Transcendence
08. From The Ashes
09. Legions Rise
10. Divinity
[11. Disciple [SLAYER-Cover], Bonustrack]
Spielzeit: 00:51:40

Line-Up:
John Sankey - Schlagzeug
Kyle Zemanek - Gesang
Brett Noordin - Gitarre
Hal Berkstresser - Bass
Anthony Sabatino - Samples/Keyboards
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
09.09.2011 | 13:39
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