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Cover von Dezperadoz -- Dead Man's Hand
Band: Dezperadoz Homepage Dezperadoz bei Facebook Metalnews nach 'Dezperadoz' durchsuchenDezperadoz
Album:Dead Man's Hand
Genre:Heavy Metal, Rock
Label:Drakkar
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.04.12
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"Westernromantik ohne Happy-End"

Wild Bill Hickock sitzt wie immer am Pokertisch. Doch diesmal, weil sein Stammplatz besetzt ist, muss er auf einem anderen Stuhl Platz nehmen, mit dem Rücken zur Theke. Was ihm unter Umständen zum Verhängnis werden könnte. Auf der Hand jedenfalls hat er ein brauchbares Blatt. Zwei Asse, zwei Achten. Auf dem Tisch liegt die fünfte Karte, verdeckt...

Wie die Geschichte und ob sie überhaupt ausgeht, erfahrt ihr, wenn ihr euch „Dead Man's Hand“ zu Gemüte führt. Alex Kraft und seine Jungs sind zu Drakkar heimgekehrt, nahmen unter Mithilfe des Texaners Dennis Ward [ u.a. PINK CREAM 69 und UNISONIC ] das aktuelle vierte Album auf und befassen sich thematisch mit den letzten Momenten im Leben des Gunslingers. Dabei ist es offensichtlich, dass die Herren eine Menge Spaß bei der Arbeit hatten. Das Album geht runter wie übelster Bourbon nach einem vier Tagesritt durch erbarmungslose Wüste. Ennio Morricone meets Metal ist wohl ein Attribut, wie es passender nicht sein könnte. Die Platte macht einfach Laune, nicht zuletzt dank solcher Gassenklopfer wie „Just Like Cowboyzz Do“, „My Ol' Rebel Heart“ oder „Saloon On 10“. Die schmutzige, ungezähmte Atmosphäre des wilden Westens ist bei diesen Songs ganz besonders intensiv zu spüren, ebenso bei der neu eingespielten Akustikversion ihres Klassikers „My Gun And Me“. Die metallischen Elemente bewegen sich, wenn auch nur erahnend, zwischen AC/DC, so etwa bei „Last Man Standing“ oder beim Titelsong soger METALLICA aus der Schwarzalbumzeit. Als persönlicher Tipp geht „Badlands“ durch, weil die Nummer einfach nur unter die Haut geht und lässig aus der Hüfte schießt. Oder die absolut coole Nummer „Train Of Souls“, eine geschmeidige und doch erdige Halbballade.

„Dead Man's Hand“ ist nach vier langen Jahren mal wieder ein Lebenszeichen von den Desperadoz, das es in sich hat. Nicht im kommerziell fruchtbaren Rahmen angesiedelt wie etwa die momentan schwer angesagten THE BOSS HOSS, dafür aber eben mit mehr authentisch geprägtem Sound der alten Sergio Leone Western und dem damit verbundenen Schluck-Staub-Effekt. Vielseitig gestrickt und doch jederzeit mit komfortablen Wiedererkennungswert. Als wäre man selbst dabei, damals, am im Saloon 10. Alex Kraft hat nichts von seiner Lust und Laune an dieser Art Musik eingebüßt, die er selbst Anfang dieses Jahrtausends mit TOM ANGELRIPPER, der übrigens bei „Showdown“ wieder ein kurzes Gastspiel absolvierte, auf den Weg brachte. Hut ab und auf den Boden gespuckt.

Trackliste:
01.Deadwood
02.Under The Gun
03.Yippie Ya Yeah [More Than One Good Reason]
04.Badlands
05.Bullet With My Name
06.Just Like Cowboyzz Do
07.Last Man Standing
08.My Ol' Rebel Heart
09.Salon No. 10
10.Dead Man's Hand
11.Showdown
12.Train Of Souls
13.Wild Horses
14.My Gun And Me [Southern Pride Version]
Spielzeit: 00:58:11

Line-Up:
Alex Kraft - Guitar, Vocals
Nils Stürzer - Guitar, Backing Vocals
Alex Weigand - Bass, Backing Vocals
Markus Kullmann - Drums, Backing Vocals
Frank Wilkens [Fränky]
20.04.2012 | 10:48
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