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Cover von Diablo Swing Orchestra -- Sing Along Songs For The Damned And Delirious
Band: Diablo Swing Orchestra Homepage Diablo Swing Orchestra bei Facebook Metalnews nach 'Diablo Swing Orchestra' durchsuchenDiablo Swing Orchestra
Album:Sing Along Songs For The Damned And Delirious
Genre:Crossover, Experimental, Prog-Metal
Label:Ascendance
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:25.09.09
CD kaufen:'Diablo Swing Orchestra - Sing Along Songs For The Damned And Delirious' bei amazon.de kaufen
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"Selten war Irrsinn so schön!"

Es gibt ja immer wieder Bands und Alben, bei denen es einfach Liebe auf den ersten Blick ist. Unter anderem ging es mir mit DIABLO SWING ORCHESTRA und ihrem Erstling „The Butcher's Ballroom“ so, das mit seinem ausgefeilten und absolut originellen Cocktail aus Metal, Swing, opernhaftem Frauengesang und ganz allgemein einem Haufen Irrsinn gleich unter meine Lieblingsalben geriet.

Nun haben die Göteborger ihr zweites Werk in den Startlöchern. „Sing Along Songs For The Damned And Delirous“ - was für ein Titel. Und, um die erste Ohrfeige gleich auszuteilen, was für ein Cover. So ein kitschig-blöder Comic-Schrott ist mir ja schon ewig nicht mehr untergekommen. Wo ist die schlichte Eleganz von „The Butcher's Ballroom“ geblieben? Geflohen wahrscheinlich, ebenso wie das letzte Restchen Normalität im Sound von DIABLO SWING ORCHESTRA. Die Schweden bauen den Irrwitz ihres Debüts konsequent weiter aus und stellen mich vor die Frage, wie man einen solchen Bastard aus Metal, Kabarett, Komödie, Folk und natürlich auch Swing denn vernünftig beschreiben soll. „Sing Along Songs For The Damned And Delirious“ klingt in etwa, als hätten sich KURT WEILL, DANNY ELFMAN, APOCALYPTICA, die RED ELVISES und THERION entschlossen, Brüderschaft zu trinken. Heraus kommen zehn verzwickte, musikalisch hoch anspruchvolle Hymnen an den Aberwitz. Vollkommen überdreht, gut gelaunt und sehr intensiv, mit schmachtendem Pathos und metallischer Wucht gleichermaßen ausgestattet lassen DIABLO SWING ORCHESTRA einmal mehr alle Grenzen hinter sich. Jammernde Cellos zu krachenden Riffs und weiblichem Soprangesang, abgelöst durch die „Trompeten von Mexiko“ über Tribalgeklöppel auf den Drums? Könnt ihr haben. Pseudorussische Akkordeonmucke mit der Atmosphäre eines schrägen TOM WAITS-Interludes? Kein Problem.

Die größte Leistung von DIABLO SWING ORCHESTRA besteht nicht darin, mit diesem bunten Kessel Wahnwitz aufzufallen. Das würden sie sowieso. Einzigartig an dieser Band ist die Fähigkeit, diese vollkommene Abstrusitätensammlung zu einem Album werden zu lassen, welches immer gekonnt und nie bloß gewollt anmutet. Sicherlich sind einige Momente auf „Sing Along Songs For The Damned And Delirious“ bewusst ins Groteske übertrieben worden – der Opener „A Tap Dancer's Dilemma“ bietet da schon einen guten Hinweis. Aber die Eleganz, die Leichtigkeit, der Spaß mit dem die Schweden zu Werke gehen machen diese Scheibe zu einem Muss für Freunde des Ungewöhnlichen. Wer zum Lachen in den Keller geht oder Trveness sein Lieblingsthema nennt, dem seien DIABLO SWING ORCHESTRA unbedingt als Geschmackstherapie empfohlen!

Trackliste:
01. A Tapdancer's Dilemma
02. A Rancid Romance
03. Lucy Fears The Morning Star
04. Bedlam Sticks
05. New World Widows
06. Siberian Love Affairs
07. Vodka Inferno
08. Memoirs Of A Roadkill
09. Ricerca Dellanima
10. Stratosphere Serenade
Spielzeit: 00:48:18

Line-Up:
Daniel Håkansson - Gitarre, Gesang
Pontus Mantefors - Gitarre, FX
Annlouice Wolgers - Gesang
Andy Johansson - Bass
Johannes Bergion - Cello
Andreas Halvardsson - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
18.09.2009 | 18:38
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