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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Wenigstens ist das Cover schön bunt!" | ||||||||||||||||||
| 2009 haben sich DIE VORBOTEN gegründet und nachdem sie innerhalb der letzten zehn Monate bereits zwei EPs veröffentlicht haben, legen sie nun ihr Langspieldebüt namens „Aufschrei“ vor. Zur allgemeinen Verwirrung versehen sie ihre Musik selbst mit dem irreführenden Etikett „Kraut Metal“. Um eine härtere Variante des Kraut Rock – wie anzunehmen wäre - handelt es sich aber gewiss nicht, wenngleich der Grundgedanke der Stil-Benennung der gleiche ist. Wo damals in den 70er-Jahren vielen innovativen deutschen Rockbands in Ermangelung einer eindeutigen Zuordenbarkeit jener Stempel aufgedrückt wurde, obwohl sie soundmäßig oftmals um Welten auseinander lagen, verwenden auch DIE VORBOTEN jenen Zusatz nur, um scherzhaft auf ihre deutsche Herkunft zu verweisen. Betrachtet man sich zum ersten Mal die Trackliste, wird man dann zunächst etwas stutzig. Mit Songtiteln wie „Das Volk“, „Vaterland“, „Extreme“, „Hauptstadt“ oder „Hass“ läuft man nämlich auch schnell mal Gefahr, in der öffentlichen Wahrnehmung als politisch zwielichtige Band zu gelten. Zwar bestätigt sich diese anfängliche Befürchtung glücklicherweise nicht, trotzdem sollten DIE VORBOTEN ihre Songtitel künftig vielleicht mit etwas mehr Bedacht wählen, wenn sie solchen Assoziationen von vornherein aus dem Weg gehen wollen. Musikalisch bedienen sich die fünf Herren so ziemlich bei jeder Band, die in den letzten Jahren im deutschsprachigen Metal relevant war. Man hört RAMMSTEIN-mäßige Stakkato-Gitarren, Experimentelles, wie es von KNORKATOR stammen könnte und auch in der Art, wie Sänger Karsten Palitschka seine Texte vorträgt, kommen einem die Berliner, aber auch SUBWAY TO SALLY schon mal in den Sinn. Das Gesamtbild, was sich daraus ergibt, ruft einem dann tatsächlich noch DIE APOKALYPTISCHEN REITER in den Sinn. So ist es fast schon bemerkenswert, dass es immer wieder Momente gibt, in denen DIE VORBOTEN tatsächlich auch recht eigenständig klingen. Das wiederum vermag in keinster Weise aufzuwiegen, was sie einem hier an Songs anbieten. Wollte man es positiv ausdrücken, könnte man sagen, dass es hin und wieder interessant klingt, die Worte „gut“ oder „toll“ kommen einem bei „Aufschrei“ aber gewiss nicht in den Sinn. „Albern“ - ja, textlich wie musikalisch. Aber wer hört sich schon freiwillig eine Platte an, die albern erscheint? Eben. Ansatzweise eigenständig, aber zumeist nur auf der Suche nach der eigenen Identität, so präsentieren sich DIE VORBOTEN auf ihrem Debüt. Wenn sie sich auf ihren kommenden Veröffentlichungen etwas mehr dem experimentellen Element widmen, könnte hieraus vielleicht noch was werden, „Aufschrei“ reißt aber noch nicht viel. Wenigstens ist das Cover schön bunt! Ihre selbst auserkorene Schublade sollten sie übrigens auch nochmal hinterfragen, denn das Album schreit sein eigentliches Genre in nahezu jeder Sekunde laut heraus: das hier ist Kasper Metal! | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 5.4 / 7 Punkten
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Karl Walterbach, ehemaliger NOISE Chef und Produzent von hunderten Metal Bands und Manager der VORBOTEN








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