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Album:Balance Of Power
Genre:Power Metal
Label:Fastball Music
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:11.10.13
CD kaufen:'Dignity - Balance Of Power' bei amazon.de kaufen
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"Wo ist der letzte Arschtritt?"

Fans von DIGNITY dürften bereits alle Hoffnungen aufgegeben haben, dass die Band noch ein zweites Werk auf den Markt bringt. Nachdem das Debüt vor fast fünf Jahren im Untergrund doch sehr gut angekommen war, kreiste über der Band dann der Pechvogel. Neben Problemen mit den Aufnahmen gab es dann noch einen Sängerwechsel und viele weitere Probleme. Nun sind aber alle diese Dinge hinter der Band und die Österreicher wollen nun mit „Balance Of Power“ zeigen, dass auch nach fünf Jahren noch ordentlich Feuer vorhanden ist.

Mit „Rebell Empire“ geht es recht flott zur Sache. Zwar gibt man sich hier nicht von der HELLOWEEN/GAMMA RAY Speed-Metal-Seite aber mit einem sehr frischen und gut durchdachten Up-Tempo-Song. Die Gitarren liefern dabei die Hauptarbeit und wissen, wie man durch gutes Riffing mit viel Druck eine sehr geile Nummer hinzaubert. Das Lied prescht nach vorne und die Keyboards dienen dabei endlich nur als Teppich im Hintergrund, anstatt einen zu erschlagen. Der Refrain weiß dann mit viel Wucht und Kraft zu überzeugen und lädt zum mitmachen ein. Zeit, um sich Sänger Soren Adamsen zu widmen. Von der ersten Minute an kommt mir die Stimme und die Art wie der junge Herr singt bekannt vor. Nach einigen Minuten im Einklang mit der Musik, macht es in meinem Kopf klick. Der junge Herr klingt fast ganz genau wie Thomas Rettke [seines Zeichens HEAVENS GATE-Sänger]. Dies macht Adamsen zu einer sehr guten Wahl – Rettke kann es nämlich einfach. Wenn man dann erst einmal das Rätsel um die Stimme gelöst hat, dann erscheint einen der Rest auf einmal auch ganz klar: Power-Metal, der irgendwie nicht wie der typische klingt, Refrains die nach vorne preschen aber nicht gleich ins Lalala-Land eintauchen und hier und da die eine oder andere Kante? Genau, dies sind alles Markenzeichen von HEAVENS GATE. Ohne die Band zu kopieren, bedienen sich DIGNITY doch sehr frei bei der Band, die ihre größte Zeit Ende der 80er Jahre hatte. Das Konzept geht auf der ganzen Platte auf. Immer wieder schafft man es, mit dem kantigen aber doch sehr durckvollen Gitarrensound zu überzeugen und auch die Refrains treffen oft ins Schwarze. Leider gibt es nur sehr wenig Hitpotential, was die Songs dann doch eher zu einer guten Masse verschmelzen lässt, anstatt jeden Song für sich großartig wirken zu lassen. Zum Schluss gibt es dann noch mit „Blackout“ ein SCORPIONS-Cover, welches man sich hätte gerne schenken können. Hier kommen die Stärken der Band überhaupt nicht zum Vorschein. Weder die Stimmung der SCORPIONS noch der eigentliche – gute – Druck von DIGNITY lassen sich hier heraushören und so ist der letzte Track eher als *nett* zu bezeichnen.

Würde man sagen: DIFNITY liefern mit „Balance Of Power“ eine HEAVENS GATE-Kopie ab, dann würde man den Bogen doch etwas überspannen. Durchaus lässt sich die Band an vielen Stellen inspirieren und das mochte ja noch nie so falsch gewesen sein. Die Gruppe weiß, die positiven Seiten von HEAVENS GATE in ihr eigenes Konzept aufzusagen und daraus eine gute Mischung zu machen, die alte Fans von H.G: begeistern werden, jedoch auch viele junge neue Fans heranschaffen sollte. An sich haben wir hier ein sehr stimmiges und gut durchdachtes Werk, das immer wieder nach vorne prescht. Bleibt nur zu hoffen, dass das nächste Album nicht wieder fünf Jahre auf sich warten lässt.

Trackliste:
01. Rebel Empire
02. Save Me
03. Rise
04. Shackles Of War
05. Lion Attack
06. Angels Cry
07. The Day That I Die
08. Freedom Reign
09. Help Me Call My Name
10. Blackout
Spielzeit: 00:45:21

Line-Up:
John Boy Bastard - Bass
Søren Adamsen - Vocals
Phil Porter - Guitars
Frank Pitters - Keyboards
Roland Navratil - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
24.10.2013 | 15:42
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