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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Dio -- Master of the Moon
Band: Dio Homepage  Metalnews nach 'Dio' durchsuchenDio
Album:Master of the Moon
Genre:Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.08.04
CD kaufen:'Dio - Master of the Moon' bei amazon.de kaufen
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Der saubere, sehr direkte Sound des neuen Dio Werkes bietet mit seiner minimalen Instrumentierung mal wieder den optimalen Nährboden für DIO´s gigantische Stimme. Auch diesmal wieder hat der kleine Mann, der bereits seit 30 Jahren diverse Alben mit seinen Vocals veredelt hat (z.B.BLACK SABBATH, RAINBOW), es geschafft sich in die Unsterblichkeit zu singen. Von zornigen Shouts über einfühlsamen rockigen Gesang bishin zu balladesken und zarten Ausflügen hat der Großmeister der Rockvocals alle Register gezogen um mal wieder zu zeigen, dass er trotz seiner 55 Jahre immer noch zu den größten und wichtigsten Stimmen der Rockmusik gehört.

Tolle Melodien, eingängige Songstrukturen, Refrains die Ohrwurmcharakter haben und einen melancholisch und nachdenklich werden lassen: Dies und noch mehr wird von einem DIO-Album erwartet und so soll es sein. Allerdings fehlen trotz allem die richtig großen Songs, solche die in der Lage sind mit den größten Songs der Bandgeschichte mitzuhalten, solche die einen packen und nie wieder loslassen, solche die zeitlos und unaufdringlich in der Ewigkeit rotieren. Möglicherweise liegt dies schon daran, dass an einigen wenigen Stellen die Melodien und Gesangslinien etwas zu berechenbar und vorhersehbar sind. Möglicherweise liegt es auch einfach nur daran, dass die Musik mehr im Hintergrund arbeitet und wenig Akzente setzt um DIO´s Organ mehr Raum zu geben. Vielleicht aber auch etwas von beidem?!

Dies allerdings hört sich an als handele es sich um ein schlechtes Album, weit gefehlt. Wenn man DIO´s Songs oder seine Melodien kritisiert und darüber negatives schreibt, so heisst das noch lange nicht, dass es sich um ein schlechtes Album handelt. Denn das vorliegende Album hat abwechslungsreiche, saubere Rocksongs der Extraklasse zu bieten. Einfühlsame, absolut sauber gespielte Soli geben hier soliden Rockriffs und präzisem Drumming die Hand und machen die Scheibe zusammen mit der unverwechselbaren Stimme des Chefs zu einem abgerundeten Klassealbum, das immer noch 5,5 Punkte verdient hat und in der Lage ist die Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Trackliste:
1.One more for the road
2.Master of the moon
3.The end of the world
4.Shivers
5.The man who would be king
6.The eyes
7.Living the lie
8.I am
9.Death by love
10.In dreams


Thomas Kleinertz [shub]
07.09.2004 | 12:13
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