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Cover von Dioramic -- Supra
Band: Dioramic Homepage Dioramic bei Facebook Metalnews nach 'Dioramic' durchsuchenDioramic
Album:Supra
Genre:Alternative, Metalcore, Progressive
Label:Pelagic Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:12.09.14
CD kaufen:'Dioramic - Supra' bei amazon.de kaufen
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"Alles geht!"

Vier Jahre nach ihrem letzten Album „Technicolor“ meldet sich die Kaiserslauterer Formation DIORAMIC mit dem über Pelagic Records erscheinenden „Supra“ zurück – und zwar mit Macht!

Es fällt nicht leicht, DIORAMIC in eine Genre-Schublade zu packen, versteht es die Band doch viel zu geschickt, Elemente aus völlig verschiedenen Stilrichtungen zu einem vollkommen homogenen, aber eben extrem farbenfrohen Gesamtsound zusammenzuschweißen. Die Band selbst spricht auf ihrer Facebook-Seite von „Art Core“ und eigentlich trifft es das auch ganz gut. Um aber bei gängigeren Umschreibungen zu bleiben, dürfen sich hier insbesondere Liebhaber progressiver, alternativer, aber auch brachialer Klänge angesprochen fühlen. Metalcore-Anleihen? Ja, gerne! Eine Prise Post Rock? Haben wir auch im Angebot! Vielleicht noch etwas Elektro? Immer her damit! Alles geht auf „Supra“ und doch klingt es jederzeit wie aus einem Guss – das ist die große Stärke dieses wirklich fantastischen Albums. Schon der Opener „Xibalba“ stellt direkt ein absolutes Highlight dar. Mit schweren Atemgeräuschen wiegen einen DIORAMIC hier zunächst in Sicherheit, bevor sie dir ein mächtiges Prog-Brett um die Ohren schlagen und in den Strophen schließlich wie die kleinen Brüder der DEFTONES klingen. Es ist gerade dieses Wechselspiel zwischen den ruhigeren Momenten und den massiven Ausbrüchen, die den Reiz der Songs ausmachen. Natürlich haben die Pfälzer diesen Kniff nicht erfunden, aber es ist beeindruckend, mit welcher Souveränität sie ihn immer wieder perfekt einzusetzen wissen. Überhaupt: Jedes Gitarrenriff, jede Keyboardmelodie, der ständig zwischen derben Screams und melodischen Clean Vocals wechselnde Gesang, hier sitzt wirklich alles am richtigen Platz. Naja zugegeben, „Big Pump“ und „Logbook“ sind „nur“ gut, gehören aber nicht unbedingt zum Tafelsilber, das neben dem erwähnten „Xibalba“ [möchte man nicht sofort seinen Sohn so benennen] aus „Carpets On The Walls“, „The Calm Before“, „The Storm“, „Worth“, dem an MUSE und RADIOHEAD erinnernden „Melancholia“ und dem extrem eingängigen Bonustrack „Vortex Reflex“besteht. Jeder Song für sich ein kleines Meisterwerk. Einfach sensationell!

Übrigens ist auf „Supra“ noch die alte Bandbesetzung zu hören, die bereits seit März 2012 nicht mehr zusammenspielt. Mit von der Partie war also auch noch Drummer Anton Zaslavski, der unter seinem Alias ZEDD zwischenzeitlich kurz davor steht, als Elektrokünstler die Weltherrschaft an sich zu reißen und sich jüngst einen MTV Video Music Award [!!!] ins Regal stellen durfte, nachdem er bereits im Frühjahr einen Grammy [!!!!!] abgeräumt hatte. Das Leben schreibt schon manchmal interessante Geschichten ...

So, nun noch mal für mich zum Mitschreiben: Wieso genau ist diese Band noch nicht megadick im Geschäft [von ZEDD abgesehen]? Diese Frage wird sich zwangsläufig jeder stellen müssen, der „Supra“ gehört hat. Aber wer weiß, vielleicht stellt sich der hochverdiente Erfolg ja tatsächlich auch bald ein. Fans von Bands wie MUSE, DEFTONES, TEXTURES oder auch THE INTERSPHERE kommen hier jedenfalls nicht dran vorbei. DIORAMIC sind ab jetzt Top-Anwärter auf den Titel „Album des Jahres“!

Trackliste:
01. Xibalba
02. Carpets On The Walls
03. The Calm Before
04. The Storm
05. Worth
06. Big Pump
07. Melancholia
08. Logbook
09. Vortex Reflex
Spielzeit: 00:42:40

Line-Up:
Arkadi Zaslavski - Vocals, Guitars
Jochen Müller - Bass
Fabian Geib - Keyboards
Anton Zaslavski - Drums
Timo Beisel [kaamos]
05.09.2014 | 01:00
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