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"Starker Auftritt"
Cover von Dioramic -- Technicolor
Band: Dioramic bei Facebook Metalnews nach 'Dioramic' durchsuchenDioramic
Album:Technicolor
Genre:Post Hardcore, Progressive, Screamo
Label:Lifeforce Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:22.01.10
CD kaufen:'Dioramic - Technicolor' bei amazon.de kaufen
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"Achtung, Freaks am Werk!"

Ich gebe es zu, ich habe nicht viel vom ersten Output [an dem sie übrigens sieben Jahre gearbeitet haben] der aus Kaiserslautern stammenden Band DIORAMIC erwartet. Irgendeine Mischung aus Progressive-, Post-Hardcore und Screamo würde mich erwarten. Gelangweilt schob ich die CD mit dem sehr ansprechenden Cover in den Player und jegliche Skepsis ging im Nu flöten:

Geboten wird eine schon fast krankhafte Mischung verschiedenster Stile, dutzende Tempowechsel, Gegrowle, dann wieder weinerliche Ausbrüche des Sängers, und alles mit einer technischen Finesse unterlegt, vor der man seinen Hut ziehen muss. Den Stil von „Technicolor“ kann man nur sehr schwer in ein Genre pressen, denn zu experimentell und zu virtuos gehen die Jungs hier zur Sache. Von progressivem Gefrickel über Pop Einschübe ist hier fast alles auffindbar und es funktioniert sogar bis zur letzten Sekunde, ohne auch nur annähernd sperrig zu wirken. Die insgesamt elf Songs haben es alle absolut in sich und bieten einen frischen und unverbrauchten Hörspaß, der einfach nur Laune macht! Außerdem kommt der Output sehr kompakt rüber, da die Songs [mit einer Ausnahme] sehr kurz gehalten werden. Hier wurde ein innovatives, wahnsinniges und zugleich strukturiertes Album geschaffen, das es verdient hat, gehört zu werden. Ich will gar nicht groß ins Detail gehen, denn Fans von experimenteller Musik sollten sich die Scheibe geben und sich von der gandenlosen Kreativität des Trios überrumpeln lassen!

DIORAMIC muss man im Auge behalten, denn die Jungs haben ein absolutes Top Album in diesem noch jungen Jahr geschaffen, das zwar erst nach einigen Durchläufen so richtig zündet, dann aber wie eine Dampfwalze über den Hörer fegt und offene Münder entstehen lässt. Ich hoffe, die wahnwitzigen und originellen Kompositionen funktionieren auch live, denn wie schon erwähnt diese Freaks sind nur zu dritt!

Trackliste:
01. Ghosts In The Machine
02. Black Screen Goodbye
03. The Antagonist
04. Eluding The Focus
05. Arms Of Poseidon
06. The Lone Gunman
07. Lost In Error
08. Lukewarm Remains
09. Doom
10. Roses & Echoes
11. Debris
Spielzeit: 00:49:48

Line-Up:
Arkadi Zaslavski – Gitarre, Gesang
Jochen Müller – Bass, Gesang
Anton Zaslavski - Schlagzeug
Andreas Gaigg [PanSe]
01.02.2010 | 12:32
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